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• Samstag, Juli 04th, 2009

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Dienstag /  Mittwoch, 30.6. / 1.7.09

Dienstagabend waren wir bei Angelika und ihrer Familie zum Abendessen eingeladen. Angelika ist eine Freundin Dietharts und so hatte er auch diesen Kontakt etabliert.

[Anja:] Nachdem Angelika uns fragte, ob wir lieber ägyptisch oder deutsch essen wollten, stimmten wir gleich für ägyptisch. Und so erwartete uns ein voller Tisch mit vielen Leckereien: eingelegte Auberginen und Zitronen (oder waren das Limetten?), Kofte (nicht aus Kamelfleisch), Salate, Dips und noch weitere Gerichte, deren Namen und Zusammensetzung ich jetzt nicht mehr zusammen bekomme. Es war jedenfalls extrem lecker. Als Nachtisch gab es noch eine Auswahl Süßigkeiten. Wir waren pappsatt und glücklich 🙂

Die Gastfreundschaft, die uns bei Angelika und Anwar erwartete, war für uns sehr schön zu erleben. Dafür, dass wir uns vorher gar nicht kannten, wurden wir von der ganzen Familie sehr herzlich aufgenommen.

Wir fragten Angelika unter anderem an dem Abend auch, wo wir denn Stoff für Fenstervorhänge bekommen könnten; wir hatten uns nun doch noch für Vorhänge an den Seitenscheiben entschieden. Hinten herum können wir Willi mit unseren Magnetvorhängen blickdicht verschließen, die Frontscheibe kann durch Sonnenschutzfolie abgedeckt werden – die Seitenfenster waren die einzige verbleibende Lücke. Angelikas Empfehlung war, auf dem Khan el Khalili den Stoff zu besorgen, und so zogen wir Mittwochmorgen los. Der Bazar ist groß und es dauerte ein wenig, bis wir die Gassen gefunden haben, die sich auf Stoffe spezialisierten. Es war später Vormittag, aber noch recht früh für den Basar. Viele der Geschäfte öffnen nicht vor Mittag und es war erfreulicherweise entsprechend wenig Gedränge. Andererseits waren wir die einzigen Touris zu dieser Uhrzeit und so konzentrierte sich der Verkaufseifer der wenigen Verkäufer auf uns, aber dem „Druck“ können wir mittlerweile routiniert Stand halten. Schönster Verkaufsspruch des Tages: „Wanna make your husband happy? Change your style with my T-Shirts!“ (an Anja gerichtet)

Wir kauften schließlich zwei verschiedene Stoffe: einen festeren Markisenstoff und einen Baumwoll-Leinen-Stoff. Für Abends hatte Angelika angeboten, dass wir die Stoffe bei ihr vernähen könnten. Den Nachmittag verbrachten wir zurück in Nasr City im City Stars, einer großen westlich-geprägten Einkaufs-Mall, die keinen Wunsch offen lässt.

[Anja:] Angelika bot uns an, dass wir die Vorhänge bei ihr nähen können. Das Angebot nahmen wir gerne an. Ich kann nun nicht besonders gut nähen, und ich bin mir nicht sicher, ob mich Angelika beim Anblick meiner Nähkünste überhaupt an die Maschine gelassen hätte. Sie nahm mir das jedenfalls alles ab und ich war dafür sehr dankbar.

Donnerstag, 2.7.09

Am Donnerstag haben wir uns die Zitadelle genauer angeschaut und waren in der angrenzenden Sultan Hassan Moschee. Die Zitadelle geht auf Salah el Din Ibn Aijub zurück (auch kurz als „Saladin“ bekannt), der diese im 12. Jahrhundert bauen ließ. Für Jahrhunderte war sie einer der Dreh- und Angelpunkte des Zeitgeschehens und der Politik am Nil. Auch viele Intrigen wurden hier gesponnen und Morde ausgeführt, so wie beispielsweise Mohammed Ali bei dem berüchtigten Mamluken-Massaker alle 480 unliebgewordenen Mamluken-Fürsten zu einem vermeintlichen Versöhnungs-Bankett einlud und Mann und Maus ermorden ließ. Mohammed Ali gilt bei all dieser Kaltblütigkeit dennoch als einer der Gründungsväter des modernen Ägypten, hat der den Staat doch auch reformiert und anfangs des 19. Jahrhunderts modern organisiert. Er wartete die Massenhinrichtung auf der Zitadelle in dem El Ghawara Palast ab, dessen Reste heute zu besichtigen sind. Dies schauten wir uns jedoch nicht an, dafür sehr wohl zwei der drei Moscheen in der Zitadelle: einerseits die nach eben diesem Regenten benannte Mohammed Ali Moschee (wegen des verwendeten Baumaterials auch als „Alabaster Moschee“ bekannt) und die El Nasir-Moschee, die wesentlich kleiner und viel ruhiger ist.

Zitadelle Kairo

Bauwunder in Kairo

Innenbrunnen in der Sultan Hassan Moschee

Innenbrunnen in der Sultan Hassan Moschee

Die nördlichen Tore waren uns leider versperrt, so dass wir einmal um die Zitadelle laufen mussten, um zu der nur einen Steinwurf entfernten Sultan Hassan Moschee zu gelangen. Auf den Weg dorthin versuchte ein „Touri Guide“ seinen „Geschlossen“-Trick, von dem ich zuvor glücklicherweise bereits in dem Reiseführer gelesen hatte: Die Leute stellen sich beispielsweise als Angestellte eines Hotels oder der Touristen-Information vor, es entwickelt sich ein nettes unverfängliches Gespräch und man wird gefragt, wo man denn gerne hin wolle; das Ziel ist dann meist leider ausnahmsweise zu oder halt gerade mittwochs immer geschlossen, aber er kenne sich hier aus und schlägt eine Alternative vor. Im besten Fall hat man zwar am Ende nicht das gesehen, was man eigentlich sehen wollte, dafür vieles andere, was einem sonst wohlmöglich entgangen wäre, und eine gute Führung bekommen – da ist ein wenig Bakschisch dann auch legitim –, in weniger guten Fällen findet man sich jedoch in irgendeinem Teppich- oder Schmuckladen wieder und wird bedrängt etwas zu kaufen. Wir haben also dankend abgelehnt und wollten uns selbst davon überzeugen, dass die Sultan Hassan Moschee ausgerechnet heute geschlossen ist, weil ein wichtiger Imam aus Saudi-Arabien eine Privatführung bekommt. Und siehe da … sie war gar nicht geschlossen. Wirschauten uns also die Moschee an, die gemäß unserem Reiseführer als das „hervorragendste Beispiel arabischer Moscheen-Baukunst“ gilt. Angeblich ließ der Sultan dem Architekten nach Vollendung des Baus, eine Hand abhacken, damit er nicht noch mal so einen schönen Bau entwirft. Tja, im 14. Jahrhundert wussten die Regenten halt noch, was sich gehört und wie man Wertschätzung und Dankbarkeit zeigte…

Mihrab der Sultan Hassan Moschee

Mihrab der Sultan Hassan Moschee

Im Anschluss hatten wir uns noch vorgenommen, dass Gayer Anderson Haus zu finden, und das gestaltete sich dann doch etwas schwieriger. Wir folgten zunächst der falschen Straße, fanden dann zwar die richtige, doch waren lange Zeit sehr unsicher, ob dies auch wirklich die richtige ist. Obwohl die Gegend, in der wir uns bewegten, noch zu dem „islamischen Viertel“ zählt und damit zu den „touristisch erschlossenen“ Gegenden, waren wir die einzigen Touris weit und breit. Das beeindruckte erfreulicherweise allerdings keinen und so erlebten wir – gerade auf dem zunächst falschen Weg – eine versöhnliche Portion authentisches Kairo. Auf unserem Irrweg zu dem Gayer Anderson Haus trafen wir auch unseren „Touri Guide“ wieder. Diesmal half er uns mit der richtigen Richtung und verabschiedete sich augenzwinkernd mit den Worten „aber das hat heute zu“. Ich musste auch lachen – wir nahmen es ihm nicht übel, zum Neppen gehören halt immer zwei und wir hatten uns nicht neppen lassen. (Dieses eine Mal…)

[Anja:] Außerdem war da noch eine alte zahnlose Frau, die mich ansprach, als sie mich nach Art „Hans-guck-in-die-Luft“ und mit Straßenkarte stehen sah. Das einzige, was ich allerdings von ihr verstand, war „Tulun“. Und Tulun war nicht so verkehrt. Sie zeigte noch, wie wir laufen sollen und nachdem ich mcih bedankte, schaute sie mich mit ihrem fehlenden Gebiss lächelnd an und küsste mich auf die Wange.

Schließlich fanden wir das Haus direkt an der Ibn-Tulun Moschee gelegene Haus. Gayer Anderson war britischer Armeearzt und Sammler islamischer Kunst. Er kaufte zwei benachbarte arabische Häuser, ließ sie grundsanieren und fasste sie zu einem Doppelhaus zusammen, das er nach und nach möblierte und dekorierte. In ihrer jetzigen Form spiegeln sie das Interieur eines wohlhabenden arabischen Hauses vor ca. 300 Jahren wieder. Unser Führer durchs Haus erwähnte zudem mehrmals, dass dies Haus als Kulisse in dem James Bond Thriller „Der Spion, der mich liebte“ mit Roger Moore diente.

Gayer Anderson Haus

Bond-Statist

Freitag, 3.7.09

Nach dem wir mit unserem Vermieter, Dr. Farid, dessen vollständiger Name sich übrigens wunderschön als „einmaliger Vater des Lichts“ ins Deutsche übersetzt, abgeklärt hatten, dass das Ägyptische Museum auch freitags geöffnet hat, stand dieses also heute auf dem Tagesplan. Das Museum ist direkt am Midan Abdel Minin Riyad gelegen, in unmittelbarer Nähe zu dem – dem geneigten Blogleser bereits bekannten – Midan Tahrir, also sehr zentral an einem der Hauptverkehrsknotenpunkte Kairos. Anja und ich wollten deshalb wieder den Bus nehmen.

Wir kannten ja die Linie (30) und hatten genügend Zeit zum Warten. Wir meinten auch, auf den richtigen Bus aufgesprungen zu sein, aber das rechtzeitig festzustellen, ist nicht immer ganz einfach. Die Annahme ‚Zumindest die Zahlen müssten im Arabischen leicht lesbar sein, nutzen wir doch schließlich auch „arabische Zahlen“’, ist weit gefehlt. „Unsere“ Ziffern sind aus den ostarabischen Ziffern hervorgegangen, im Nahen Osten sind jedoch die westarabischen Ziffern verbreitet. (Was allerdings nicht heißen soll, dass wir die ostarabischen Ziffern hätten lesen können.) Die Ziffern können wir mittlerweile recht gut und schnell lesen, aber zumindest ich brauche eine Weile, sie erstmal zu finden. Die Busse fließen entweder im dichten Verkehr mit (und dann sind einige Stellen verdeckt, so dass man unter Umständen die Nummer nicht lesen kann) oder kommen angeschossen (so dass wenig Zeit bleibt, die Liniennummer zu entdecken und zu übersetzen). Denn die Busse fahren nicht etwa jede Bushaltestelle von sich aus an. Wenn keiner aussteigen möchte oder sie nicht herangewunken werden, dann fahren sie halt einfach weiter, egal wie viele Leute an der Haltestelle warten.

Eventuell haben wir dadurch also die falsche Linie erwischt oder aber die 30 fährt mittlerweile gar nicht mehr zum Midan Abdel Minin Riyad, so oder so der Kontrolleur drückte uns noch einen Zettel mit zwei möglichen Anschlussbussen in die Hand und ließ uns dann nach einigen Kilometern Busfahrt aussteigen, nicht ohne zwei auf der Bank der Haltestelle Sitzenden zu zurufen, sie sollten uns bitte in den richtigen Bus stecken (zumindest denken wir, dass er dies ihnen mitteilte). Wir warteten also erneut auf den Bus, aber es kam einfach keiner unser beiden Linien. Die beiden Sitzenden hatten sich mittlerweile auch verdünnisiert – der eine war gleich weg, der andere meinte irgendwann zwischendurch „Er spreche kein Englisch.“ und damit war die Konservation, die wir nicht geführt hatten, mit ihm auch vorbei – und Anja und ich sprangen irgendwann doch wieder in ein Taxi. Wir haben zwar ein paar Pfund gespart, dafür aber Zeit verloren; sind um Erfahrungen reicher, aber dieses Experiment „Bus fahren“ müssen wir hier wohl als gescheitert erklären.

Das Museum ist toll! Bereits ohne Führer! Wie viel besser hätten wir es wohl gefunden, wenn wir uns noch einen Führer geholt hätten, aber wir wollten es selbst erforschen, unser Tempo gehen und immer mal wieder pausieren respektive verweilen können. Fürs Museum haben wir nicht den ganzen Tag benötigt und nach all der Kultur fanden wir in klimatisierten Kinosesseln das ideale Ausgleichsprogramm. Wir schauten uns „Demons and Angels“ an – das Buch ist (wie immer) besser!

Samstag, 4.7.09

Heute haben wir uns die Pyramiden vorgenommen. Zunächst sind wir nach Gizeh gefahren, den von uns aus besten Weg über die Ring Road haben wir dank Angelikas Beschreibung sofort gefunden und in Gizeh selbst sind die Pyramiden besser als jeder GPS-Waypoint. Man kann den Wagen selbst auf das Gelände mitnehmen; man muss nur zuerst die Tickets kaufen, dann wird der Wagen kontrolliert und erst dann geht’s rauf. Das wollte uns wahrscheinlich auch der Mann sagen, der uns ständig hinterher pfiff. Doch da einem hier ständig hinterher gerufen oder gepfiffen wird, gebe ich darum mittlerweile überhaupt nichts mehr und so haben wir die Polizeikontrolle fröhlich ignoriert – kamen aber nicht weit.

Gut, danach hatten wir die Prozedur ja verstanden. Nachdem uns der Polizist dies erklärte, schaute er sich auch gleich den Wagen an und ließ seinen Hund schnüffeln. Hund und Herrchen hatten nichts zu beanstanden. Ich holte die Tickets und dann kam noch ein Polizist. Obwohl ich ihm sagte, dass ein Kollege bereits nach dem Rechten geschaut hätte, wollte er sich nochmals ein Bild machen. Er fragte uns, ob wir einen Kocher dabei hätten. Ich bejahte dies und zeigte ihm unsere Gaskartusche. Touché! Damit könnten wir leider nicht aufs Gelände. Es half kein Betteln und kein Bitten, die Angst, dass wir uns wohlmöglich ganz plötzlich ein Spiegelei braten könnten, war größer und unser Willi musste draußen bleiben. Ob das der Polizist war, den wir vorhin noch so fröhlich ignorierten?

Pyramiden Gizeh

Weltwunder in Ägypten

Anja warte hier, während ich Willi etwas südlich an der Straße parkte. Dann gings zur ersten Pyramide, der Cheops Pyramide, der größten und ältesten der drei. Noch bevor wir die Pyramide erreichten, wollte jemand erneut unsere Karten kontrollieren. Es stellte sich jedoch heraus, dass dies kein Kontrolleur, sondern ein Führer war, aber nun hatte er erstmal unsere Karten. Wir sagten ihm, dass wir alleine klarkämen und konnten ihn irgendwann auch endlich abwimmeln. Er schien bei der Hitze selbst gar keine Lust zu haben, alle Sites selbst abzulaufen und ihm eine Kamel- oder Pferde-Tour abzukaufen, darauf hatten wir keine Lust.

Wir hatten uns keine Karten für die Grabkammern geholt und haben diese und die folgenden Chefren- und Mykerinos-Pyramide einfach von außen auf uns wirken lassen. Welche beeindruckende Monumente! Und unter welchem Aufwand diese hier „aufgetrotzt“ wurden! Die längst verhallte Stimme der Pharaonen, scheint einen anschreien zu wollen: „Ich kann es! Ich habe dies bauen lassen!“ Und wenn der Zweck ihre Unsterblichkeit war, so haben sie dies zumindest die bisherigen 5000 Jahre auch geschafft.

[Anja:] Wir waren wie immer gut organisiert und hatten nichts bei uns. Keinen Reiseführer, der uns den Weg leitete. Wir sahen nur die riesigen Pyramiden und dass Autos darumherum fuhren. Ich war sauer, weil wir unser Auto nicht mitnehmen konnten und der Pseudo-Guide vom Eingang uns erzählte, dass es 9 km zu laufen wäre, wenn man alle Pyramiden und die Sphinx besichtigen wollte. Zu allem kam noch dazu, dass es wahnisinnig heiß war und wir keine Sonnencreme benutzt haben (by the way, ich habe den Tag mit einem bösen Sonnenbrand bezahlt). Dann war da auch noch der Typ, den wir gefragt haben, wo die Sphinx denn genau ist und der zeigte in eine Richtung, wo außer Sand und großen Hügeln nichts zu sehen war. Ich wollte da nicht hinlaufen, aber auch nicht gehen ohne die Figur gesehen zu haben. Und als dann der Kamel-Mann auftauchte, kam das gerade richtig. Normalerweise würde ich an einem solchen Ort nie auf ein Tier aufsteigen, wenn man nicht sieht, wie die Tiere gepflegt werden.

Von der Mykerinos-Pyramide wollten wir dann noch einen Aussichtspunkt hoch und zur Sphinx. Es war schon verdammt heiß und Schatten gab es keinen… Bei dem erneuten Angebot einer Kameltour wurden wir also doch noch weich. Wir handelten den Preis auf 60 Pfund runter und ritten los. Vielleicht gehört das auch einfach hier hin, vielleicht dürfen wir das hier sogar ohne gleich als Pauschaltourist zu gelten? 😉

[Anja:] Als wir losritten, kam uns noch ein Kamelgespann entgegen, bei dem die Frau ein VfB-Trikot trug. Ganz in Stadion-Manier rief ich laut „Fau-Eff-Beheh“ und bewegte meinen Arm entsprechend, aber die Frau hat meinen Ausbruch von Lokalpatriotismus nicht verstanden und nicht reagiert 🙁 Und: nein, das war mir nicht peinlich…

Waren wir von den Pyramiden sehr beeindruckt, so waren wir von der Sphinx zunächst enttäuscht. Anja fand sie erst gar nicht am Horizont und auch ich hatte sie als deutlich größer erwartet, aber wäre es eine Riesenfigur mit Riesennase gewesen, hätten sich die Franzosen für ihre Artillerie-Übung ja auch ein anderes Ziel gesucht – denn das hätte ja jeder gekonnt.

Pyramiden Sakara

Stufenpyramide in Sakkara

Anschließend fuhren wir mit Willi zu der ersten Pyramide überhaupt, der Stufenpyramide in Sakkara – und hier hätte es keinen gestört, wenn wir uns ein Spiegelei hätten braten wollen. Hier schauten wir uns auch ein paar Grabkammern an, aber diese sind sicherlich überhaupt nicht vergleichbar mit denen in Gizeh (waren auch nicht in der Pyramide, siehe Bilder). Der Empfehlung Angelikas folgend schauten wir uns vor Ort hauptsächlich noch das Grabmal Tis an (Mastaba des Ti), das wegen der erhaltenen Reliefs und deren Qualität zu den wichtigsten Gräbern des Alten Reiches gehört.

Tomb of Ti

Grabstätte

Nach all den Gräbern, Grabkulten und Versuchen, die Unsterblichkeit der Seele zu erlangen, hatten wir sehr irdische Gelüste: Auf dem Rückweg in unser Apartment kauften wir noch im Carrefour lecker Essen ein.

 

 

Category: Ägypten
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One Response

  1. 1
    susanne 

    WOW! Also da bin ich jetzt schon neidisch. Ägypten ist jetzt definitiv wieder auf der Reise-ToDo Liste!

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