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• Sonntag, Mai 31st, 2009

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Anfangs fragten wir uns noch, ob wir nur eine oder gleich zwei Nächte im Kaya Camping gastieren wollen – geblieben sind wir dann drei. Es war einfach zu schön auf diesem Platz: tolle Leute, sehr herzlicher Betreiber (Yaşa), ab dem zweiten Tag hatten wir einen Platz in der ersten Reihe mit freiem Blick auf das Meskindir Tal sowie … warme Duschen zu jeder Tages- und Nachtzeit – zumindest immer dann, wenn wir duschen wollten!

Nach der ersten Übernachtung haben wir den jungen Morgen erstmal mit einem ausgiebigen und langen Frühstück begrüßt und uns dann gegen Mittag auf eine kleine Wanderung durch das Meskindir Tal gemacht. Wobei „klein“ relativ ist – es waren dann doch lockere 16 km. Für die untrainierten Wanderer von uns – also wir beide – durchaus keine Alltagsstrecke zumal es mehrmals von 1000 Höhenmeter auf 1200 ging und wieder runter und wieder hoch und wieder … Dafür wurden wir entlohnt mit einem touristisch wenig erschlossenen Tal und umso interessanteren Felsenkirchen. Dennoch waren wir froh nach Göremes Nachbarort Cavusin einen jungen Türken mit Pferdekarren wieder zu treffen, er hatte uns zuvor mehrmals passiert, der uns ein „Horse Taxi“ anbot – da springen wir doch gerne auf. Er konnte uns zwar nur zu der für uns falschen Einfahrt von Göreme bringen – er nahm uns zwar zwei Kilometer mit, doch brachte uns faktisch leider nur einen näher -, aber nach der Strecke waren wir für jeden ersparten Schritt dankbar. Leider haben wir dann erst hinterher gesehen, dass es auf der Strecke auch Caches gegeben hätte.

Goereme_Wanderung

Wanderung durch das wunderschöne Kappadokien

 

 

Nachdem wir das Göreme Freiluftmuseum tagszuvor nicht mehr geschafft hatten, wollten wir es eigentlich tagsdrauf in Angriff nehmen. Doch selbst ein Spiegeleier-Frühstück versetzte uns nicht in die Lage und Motivation heute mehr zu laufen als notwendig. Deshalb taten wir stattdessen das, was eh längst überfällig war: Wir setzten unseren Ausbau fort. Es wurden überlange Schraubenenden abgesägt, die Mittelkonsole fertig geschraubt, die Klappe zu unserem Gaskocher endlich gebohrt und mit einer Schraube arretiert etc.

Am nächsten Morgen hieß es dann um 5 Uhr aufstehen, da wir uns etwas ganz besonderes gegönnt haben: eine Ballonfahrt über Kappadokien. Es war eine tolle Erfahrung! Die Bilder sprechen wohl für sich:

Ballonfahren

Hoch über Kappadokien

Anschließend sind wir über Mustafapaşa in einem Rutsch runter bis nach Adana und von dort weiter nach Yumurtalik, wo wir in der Küçük Aile Pansyon übernachteten. Es gab sogar deutsches Fernsehen, einen Sender ARD, aber ich war nach der kurzen Nacht und dem langen Ritt so kaputt, ich habe nur die erste Halbzeit vom Pokalendspiel geschafft…

Heute morgen steht in der Türkei dann nur noch der Weg über Issos (ihr wisst schon „Drei-drei-drei bei Issos Keilerei“) nach Iskenderun (kennt man auch, ist nach einem Kebab benannt…), nach Kirikhan, bei dem ich ständig Kirkuk auf den Lippen habe (aber dann hätten wir uns doch ordentlich verfranst) und dann an die syrische Grenze an.

Category: Türkei
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