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• Sonntag, Februar 07th, 2010

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Bevor wir nach Südafrika fuhren hatten wir schon eine vorgeprägte Meinung, was uns wohl erwarten würde. Durch das intensive Hören von Podcasts (Deutsche Welle – Fokus Afrika) und über Gespräche mit verschiedenen Leuten, waren wir ein wenig verängstigt. The South African Crazy CamperWir erwarteten überall irgendeinen Kriminellen, der es auf uns abgesehen hatte. Und was passierte? Nichts!

Statt dessen wurden wir überrascht vom Gegenteil: eine Gastfreundschaft, die wir auf unserer Reise zuletzt in den arabischen Ländern erlebt haben. Es begann mit unserem Leck am Dieseltank, schon am dritten Tag in diesem Land. Uns half ein südafrikanischer Farmer mit einer vollkommenen Selbstverständlichkeit und verblüffte uns damit sehr.

Jan und Trevors Familie nahm uns an Weihnachten ohne zu Murren auf und schloss uns damit in der Zeit, in der uns unsere eigenen Familien so fehlten, in ihre ein. Damit machten sie uns das größte Weihnachtsgeschenk.

Auch unser Besuch in Johannesburg war eine große Überraschung: Harald und ich kannten uns bis dahin nur über eMails und trotzdem schien es selbstverständlich uns aufzunehmen. Ebenso Ericus und seine Familie, die wir nur zwei Abende in Jordanien getroffen hatten. Und alle machten unsere Besuche zu etwas Besonderem.

Trotz unserer Ängste und den daraus resultierenden Vorkehrungen, die wir getroffen hatten (immer die Türverriegelung unten lassen, Abstand zum Vordermann lassen an der Ampel, Fenster hoch, …), mussten wir an keiner Stelle Befürchtungen haben, dass uns etwas zustößt. Wir haben uns natürlich auch nicht bewusst in eine Gefahr gebracht und wir sind kein unnötiges Risiko eingegangen. Wir haben uns allerdings auch in Menschenmassen begeben, wie am Ministrels Carnival in Kapstadt, und trotzdem ist nichts passiert.ZA_Resumee_02

Wir haben mehr Zeit in Südafrika verbracht als in irgendeinem anderen Land und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es noch länger gehen können. Südafrika ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder auf unserer Reise gewesen. Von Kalahari bis hin zu tiefstem Grün und viel viel Meer, haben wir alles gesehen. Der Osten ist eher hügelig bis bergig, der Westen und Norden sehr wüst, im wahrsten Sinne des Wortes. Als wir von Namibia aus den Kontinent noch einmal durchquerten und an Lesotho vorbei nach Sodwana Bay fuhren, veränderte sich die Landschaft von heiß und braun hin zu sonnig kühl und tief grün. An diesem Punkt ging mir das Herz richtig auf. Das war das Südafrika, in das ich mich schon vor sieben Jahren verliebt hatte.

Ein besonderes Schmankerl hatte Südafrika für uns in Form der WildCard. Wir hatten schon vorher von ihr gehört und waren gleich begeistert. Leider für Ausländer sehr teuer, aber spätestens nach unserem 5tägigen Aufenthalt im Krüger National Park hatte sie sich amortisiert. Was ist die WildCard nun? Eine Art National-Park-Flatrate. Wir hatten einmal die Investition gewagt und dann kein schlechtes Gewissen mehr unserem Budget gegenüber, dass wir auch einfach nur zum Spaß durch einen Park durchfuhren. Wir sahen hier in Südafrika dadurch auch mit die meisten Tiere. Nur keine Löwen, aber das ist ein anderes Thema und zum Glück gab es ja in der Etosha „Löwen satt“ (und satte Löwen… 😉 ). Schaut Euch einfach die Bilder an und macht Euch selbst ein Bild.

Im Nachhinein betrachtet, hätten wir uns gerne nicht so vorgeprägt. Wir finden es sehr schade, dass Südafrika einen derart schlechten Ruf hat. Keine Frage, den Ruf hat das Land nicht ohne Grund, die Kriminalität ist nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem hat sich hier unser altbekanntes Motto „Seeing is believing“ bestätigt und wir haben nicht eine einzige Begegnung mit Gefahr erlebt. Ich würde mir wünschen, dass gerade vor der Fussball-WM, das Land begreift, was es für eine schlechte Außenwirkung hat und sich spätestens dann endlich auch allen anderen von der Seite zeigt, wie es sich uns präsentiert hat.

Für uns gehört Südafrika aufgrund von all den genannten Aspekten auf jeden Fall zu den Top 5 unserer Lieblingsländer.ZA_Resumee_04

Category: Südafrika
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