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• Dienstag, Januar 26th, 2010

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Mit einem vollen Kühlschrank kamen wir gegen 14 Uhr im größten Camp des Krügers an, Skukuza, und genossen es, durch die Wild Card, keine zeitliche Einschränkung zu haben, wann wir wieder raus müssen und nur für die Übernachtung in den Camps, aber nicht nochmals separat für die Tage im Park zahlen zu müssen. Wir beschlossen vier Tage im Park zu bleiben. Wir versuchten Übernachtung im Lower Sabie zu reservieren, doch man sagte uns, dass alle Campingplätze dieses Camps übers Wochenende gebucht seien. Lower Sabie ist – wie die anderen südlichen Camps – noch in Schlagdistanz von Johannesburg und Pretoria, so dass die Plätze im Sommer übers Wochenende manchmal mehr als nur „gut besucht“ sind. Wir fuhren somit gleich weiter in den Norden und machten uns auf zum Satara Camp.

Kruger NP - Day 1

Tag 1 im Krüger

Auf dem Weg dorthin nahm uns der Krüger gleich in seinen Bann: An einem Wasserloch sahen wir einen Elefantenbullen und ein Breitmaulnashorn sich um die Hoheit am Wasserloch zu streiten. Als wir kamen, standen schon einige Autos da und das Nashorn war auch schon dort, wahrscheinlich hatte es also schon ausgiebig getrunken; wir kamen mit dem Elefantenbullen, der noch durstig war und das „Duell“ (wahrscheinlich deshalb) gewann. Doch, um das gleich vorweg zu nehmen, solche Sichtungen waren eher die Ausnahme. Der Krüger Nationalpark ist für seine Löwensichtungs-Quasigarantie bekannt, doch wir haben in vier Tagen nicht einen Löwen gesehen und der „Gefleckte“ versteckt sich auch wieder vor uns, aber das kennen wir ja schon.

Angriff

Angriff

Rückzug

Rückzug

Weil wir auf der Suche nach unserem Internet-Stick so früh aufstehen mussten, nahmen wir uns vor, am nächsten Morgen auszuschlafen. Nach einem gemütlichen Frühstück setzen wir uns ins Auto uns erkundeten die Gegend um Satara. Wir fuhren lange, sahen aber relativ wenige Tiere. Kein Wunder, wir waren ja auch zur größten Hitze unterwegs. Den „geplanten Fehler“ wiederholten wir am nächsten Morgen nicht, ganz im Gegenteil: Wir ließen uns zu Fuß durch den Busch führen und buchten einen Morning Walk, der um 4:15 Uhr begann. Dafür mussten wir schon um 3:45 Uhr aufstehen. (Sic!) In der „guten alten Zeit“ wären zu dieser Zeit noch nicht im Bett gewesen, aber für so was lohnt es sich, früh schlafen zu gehen. Wir bereiteten unser Beer-and-Beef-Potjie (bisher noch unser Lieblingspotjie) früh zu und schliefen schon um 21:30 Uhr.

Kruger NP - Day 2

Tag 2 im Krüger

Der Morning Walk war wie im South Luangwa eine ganz intensive Erfahrung. Wir sahen nicht viele Tiere, aber dafür ist man mittendrin und fühlt, riecht, hört alles weitaus stärker. Nach zwei Tagen Aufenthalt im Satara Camp, wo wir auch Franks Borgward sahen, colles Gefährt!, Frank trafen wir selber leider nicht, doch wir hinterließen ihm unsere Karte und hatten danach SMS-Kontakt,  fuhren wir am Sonntag, unserem dritten Tag im Krüger, zum Lower Sabie Camp.

Borgward, genau das richtige für Afrika

Borgward, genau das richtige für Afrika

Unsere Vermutung erwies sich als richtig: Als wir Sonntagnachmittag ankamen, waren mehr als die Hälfte aller Stellplätze frei. Wir buchten für den Abend noch einen Sunset Drive. Unser Guide, Driver & Spotter, Jan, war exzellent. Er konnte uns unheimlich viel über die Tier- und Planzenwelt des Krügers nahe bringen, doch auch er konnte leider keine Löwen und Leoparden aus dem Hut zaubern. Die anderen der Big Five, Nashorn, Büffel und Elefant, haben wir Zuhauf gesehen, doch die beiden Katzenarten blieben nach wie vor sehnsüchtigst erwartet.

Kruger NP - Day 3

Tag 3 im Krüger

Den nächsten Morgen sind wir erneut früh losgefahren. Sehr früh, denn ausschlafen können wir auch, wenn wir nicht gerade in ’nem Nationalpark sind. Wir versuchten uns mal wieder in einem „self-guided morning drive“. Um fünf Uhr klingelte der Wecker, wir waren schon ca. 20 Minuten früher wach, denn dann fing es an zu regnen. Stühle und Tisch wurden nass eingepackt, wir wollten nicht eine Runde drehen und sie wieder sonnengetrocknet einladen. Vom Lower Sabie Camp hatten wir eine schöne Fahrt zum Crocodile Bridge Camp, am südlichen Rand des Parks. Wir tankten Willi mit Diesel und uns mit Kaffee auf und sind dann auf der S25 zum Berg-en-Dal Camp gefahren. Ein Ranger am Crocodile Bridge Camp hatte uns den Tipp gegeben, dass auf dieser Route alle Big Five zu sehen sind, aber er kannte uns Verfluchte leider nicht…

Kruger NP - Day 4

Tag 4 im Krüger

Im Berg-en-Dal angekommen, haben wir erst mal Wäsche gewaschen. Ja, auch das ist wohl eher ein Task, für den man nicht unbedingt in einem Nationalpark sein müsste, aber so langsam liefen die Tiere vor uns davon, wenn wir das Fenster runterkurbelten… Wer im Park ist, nutzt meist jeder Minute außerhalb der Camps beim Game Viewing – wir bisher eingeschlossen – doch haben wir heute erst realisiert, was für vorteilhafte Campingplätze die Camps im Park sind. 150 Rand sind nicht zu viel, vor allem, wenn man bedenkt, was man dafür bekommt: Heiße Duschen, Strom, (mobile) Braai-Plätze sowie Waschmaschine und Trockner! Deshalb war heute Waschtag angesagt, auch wenn wir die Zeit mit Game Spotting hätten verbringen können. Dank der Wild Card zahlen wir keinen Parkeintritt und so meinte ich sogar zu Anja, dass wir zukünftig, um Wäsche zu waschen, immer einen Nationalpark anfahren sollten. Dann schmeißen wir in einem der Camps, die Wäsche in die Waschmaschine, fahren auf einen Game Drive, kommen zurück, stecken die Wäsche noch schnell in den Trockner und fahren weiter. Das Ganze ist mit 5 Rand (etwa 0,50€) für die Wäsche und 2 Rand (etwa 0,20€) für den Trockner nicht wesentlich teurer als sonstige Reinigungen (sogar günstiger als in allen Backpackers Places, in denen wir bisher Wäsche gewaschen haben).

[Anja:] Am späten Nachmittag holten wir die Wäsche ab und verbanden den Spaziergang mit einem Kaffee-und-Kuchen-Besuch im Restaurant. Gleich nach unserer Rückkehr am Auto begannen wir das Abendessen vorzubereiten. Wir schnippelten Lauch, Zwiebeln, Möhren, bereiteten Folienkartoffeln vor und holten Grillfleisch heraus. Wir wollten eigentlich mit dem Essen fertig sein, wenn um 19 Uhr ein Film im Hauptgebäude gezeigt wird. Aber daraus wurde leider nichts. Irgendwie dauerten die Kohlen und das Gemüse länger und wir gaben den Plan auf. Das Fleisch war nicht besonders, so dass wir uns mehr aufs Gemüse konzentrierten, das mir sehr gut gelungen ist. Nach dem leckeren Essen gingen wir noch zur Bar und gönnten uns flüssigen Moskito-Schutz (Gin Tonic).

Der heutige Morgen begann mit Regen und damit mit der Aussicht, wahrscheinlich keine Tiere auf unserer Pirschfahrt zu sehen. Wir standen trotzdem um 5 Uhr auf und fuhren um 6 Uhr los. Der Tierreichtum im Krüger zeigte sich uns heute nur von seiner Vogelseite. Wir sahen einige Vögel, dafür aber nicht einmal Elefanten, Büffel und auch sonst keine großen Tiere. Selbst Impalas und Zebras zu sehen, war schwierig. Immerhin lagen uns zwei Hyänen im Weg. Wir machten beim Afsaal Picknickplatz eine Frühstückspause, hörten uns bei Rangern um und fuhren dann mit offenen Augen auf den Weg zum Ausgang. Einer der Ranger hatte auf dem Weg vor einer halben Stunde Spitzmaulnashörner gesehen, nach denen wir nun suchten, doch wir fanden diese auch nicht – in dubio pro reo: Wahrscheinlich waren sie mittlerweile auch schon weg.

Kruger NP - Day 5

Tag 5 im Krüger

Abschließend noch eine mehr oder weniger vollständige Liste der Tiere, die wir im Park gesehen und identifiziert haben: Afrikanischer Elefant, Baumhörnchen, Breitmaulnashorn, Büffel, Burchells Zebra, Buschbock, Giraffe, Hyäne, Impala, Krokodil, Kronenducker, Kudu, Nilpferd, Schabrackenschakal, Steinbock, Strauchhase, Streifengnu, Tschakma Pavian, Warzenschwein, Wasserbock, Leopardenschildkröte und Wasserschildkröte.

 

 

Category: Südafrika
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