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• Freitag, Januar 15th, 2010

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Wir fuhren wieder zurück nach Wilderness, da ich mir einen einzigen Tag zum Fliegen reserviert hatte. Sicherlich riskant nur einen Tag Zeit dafür zu haben, weil dann das Wetter stimmen muss und ich jemanden finden muss, der mit Equipment leiht etc. Ich hätte sicherlich auch schon irgendwann früher auf der Reise fliegen gehen können, aber fast nach 2 Jahren Pause wollte ich dann doch lieber unter professioneller Anleitung in die Luft gehen. Zufällig ist meine Flugschule, die Flugschule Luftikus, im selben Zeitraum wie wir (und noch viel länger) an der Garden Route. Ich hatte sie schon in Ölüdeniz vorgewarnt, dass wir sie wiedertreffen würden, wenn wir Südafrika erreicht haben.

Als wir durch die Berge wieder zum Meer herunter kamen, sahen wir keinen einzigen Flieger am Himmel. Wir suchten uns trotzdem erst mal eine Unterkunft in Wilderness. Ich hatte schon vorher das Wilderness Beach House rausgesucht und Jan, ein Freund von Jörg, hatte uns dieses Backpacker’s Place unabhängig von unserer Auswahl auch schon empfohlen. Camping scheint hier nicht möglich zu sein, also ließen wir uns die Zimmer zeigen. Wir nahmen den einzigen freien Raum, der ganz schön teuer war für seine Ausstattung. Dafür hatte er eine Terrasse mit einem Hängestuhl und einem fast ungestörten Blick aufs Meer. Wir entspannten erst mal auf der Terrasse und hörten den Wellen zu. Dann rief ich Annelore aus der Flugschule an und fragte, ob das Wetter schuld sei, dass die Luft nicht voller Gleitschirme ist. „Ja, zu viel Wind“ berichtete sie. „Vielleicht morgen.“ Das war mir irgendwie zu vage, da wir auch nicht noch einen weiteren Tag in Wilderness verbringen wollten, wenn das Wetter mich nicht fliegen lässt. Wir planten daher kurz unsere Weiterreise nach Johannesburg und gingen in den Ort zum Essen, um dann hinterher nochmals bei Annelore anzurufen.

Nach der Empfehlung von Trip Advisor kehrten wir bei „The Girls“ ein und hatten einen wunderschönen Abend. Wir tranken einen tollen Wein, aßen phantasievolle Vor- und Nachspeisen und wunderbares Fleisch. Anschließend versuchte ich es nochmals telefonisch bei den Köningers, leider ohne Erfolg. Wir fuhren kurzerhand in die Boardwalk Lodge, wo sie untergebracht waren. Während Jörg auf das Auto aufpasste, ging ich zu den Fliegern hinauf. Ein paar Gesichter waren mir nicht unbekannt, aber mein Namensgedächtnis versagte. Die einzige, die ich sogar mit Namen wieder erkannte, war Helga, die ihrerseits aber Probleme hatte, mich zuzuordnen. Wenigstens hatte Michel kein Problem mich wiederzuerkennen – gut, er war durch einige Mails vorgewarnt 😉 –, wir unterhielten uns kurz und ich beschloss, das Wetterbriefing am nächsten Morgen abzuwarten. Danach fuhren Jörg und ich wieder heim und schauten ein Video.

Die Nacht und am nächsten Morgen hatte ich dann ordentlich Muffensausen vor dem Fliegen – eigentlich auch nichts Neues, das habe ich sogar, wenn ich weiß, dass es zum Fliegen geht. Meine Sorgen erübrigten sich beim Frühstück, denn da hatte der Wind schon bei uns so zugenommen, dass sogar ich sehen konnte, dass es nicht fliegbar gewesen wäre. Michel bestätigte dies per SMS und wir begannen unsere Sachen zu packen, um nach dem Frühstück zu fahren.

Diese verfrühte Abreise hatten wir natürlich nicht abgesprochen mit unseren Verabredungen in Johannesburg und weil es so kommen musste, hatte Harald, bei dem wir zuerst vorbei schauen wollten, schon andere Pläne. Schnell umgeplant und dank der Flexibilität von Zelda und Ericus durften wir schon am Samstag bei den vieren auftauchen. Aber erst mal mussten wir die fast 1.200 km schaffen. Das geht natürlich nicht auf einmal. Unser erster Stopp war daher in Colesberg. Ein unbedeutender Ort am Rand der Karoo oder Nirgendwo. Die Fahrt dahin führte uns durch lange einsame Strecken, vorbei an Feldern und Wiesen und Bergen, von denen es stark windete. Auf halber Strecke begannen außerdem fürchterliche Gewitter und starker Regen.

[Jörg:] Aber wir fuhren durch Hannover, das entschädigte doch für Vieles… 😉

Auch in Südafrika gibt es die schönste Stadt der Welt

Auch in Südafrika gibt es die schönste Stadt der Welt

Dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen. ;-)

Dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen. 😉

Für die Gegend rund um die N1 durch Südafrika hatten wir so gut wie keine Informationen, wo man schön übernachten kann und so verschlug es uns in ein Backpackers, namens Toverberg. Dort waren wir nicht die ersten, außer uns waren noch zwei junge Engländerinnen da, die gerade aus Johannesburg angekommen waren. Wir machten uns was Kleines zum Abendessen und als es anfing zu gewittern, saßen wir vor dem Fernseher und schauten History Channel von DSTV.

Den nächsten Morgen begannen wir mit einem lecker Frühstück (Brote mit Jans Aprikosen Marmelade). Dann ging es wieder auf die Straße. Wir wollten heute bis Parys kommen, was kurz vor Johannesburg liegt. Wir hatten schon so viel über den Verkehr in der Großstadt gehört, dass wir lieber nah dran sein wollten, um ja nicht im Dunkeln Zelda und Ericus zu Hause suchen zu müssen. Die lange Strecke bis Parys unterbrachen wir mit einem Casino-Besuch. Wir gingen aber nicht spielen, sondern nur etwas essen 😉 Erst beim Rausfahren, erkannten wir auch, was uns das Navi schon vorher sagte, nämlich dass wir uns in Bloemfontein befanden, wo wir schon mal waren, nur da hatten wir die Stadt von Nordwesten her durchkreuzt. Heute war es nicht so windig wie gestern und das machte das Fahren etwas angenehmer. Kurz vor einem kleinen Gewitterausbruch kamen wir in Parys an und suchten uns eine Unterkunft. Wir landeten im Waterfront Guest House. Das Guest House war eingerichtet „wie bei Oma“, überall stand Kitsch und nicht ganz zueinander passende Staubfänger herum, aber dadurch bekam es irgendwie Flair. Wir bekamen ein sehr großzügiges Zimmer mit einem genauso großen Bad mit Badewanne und großer Dusche. Als es anfing zu regnen, verzogen wir uns in die Badewanne. Ein gemütlicher Abendausklang.

 

 

Category: Südafrika
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