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• Montag, Dezember 28th, 2009

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First of all, we like to thank you, Maureen and Peter, for having us and all of you guys for making this year’s christmas a very special christmas for us. You are fantastic!

Nach dem Frühstück hatten wir noch ein wenig Zeit, um uns die Berge anzuschauen, es kam kein Gewitter, das uns das Wetter hätte vermiesen können. Wir setzten uns in den Garten der Inkosana Lodge und schauten in das Panorama, tranken dabei Kaffee und genossen mal wieder unseren Urlaub in vollen Zügen. Dann aber packte es uns und wir beeilten uns loszukommen, schließlich ist unser heutiges Ziel wichtig: Matatiele.

Gemäß der Empfehlung des Inhabers der Inkosana Lodge fuhren wir ein Stück entlang der Drakensberge. Während wir in die idyllischen Berge abbogen und die Serpentinen hinauffuhren, kam da auf einmal ein Gleitschirmflieger um die Ecke. Ich schaute ihm lange hinterher und beobachtete seinen Flug. Ich hatte die letzten Flieger in der Türkei gesehen und so war das eine wahre Überraschung.

Drakensberge_07

Bei Glengarry bogen wir ab in Richtung Howick. Wir wollten dort noch einkaufen und dann auf die schnelle Strecke Richtung Matatiele. Die Fahrt entlang der Drakensberge war sicherlich die schönere, aber dauerte einfach zu lange. Ursprünglich hatten wir gedacht, wir können um die Mittagszeit herum in Matatiele ankommen, aber das GPS prognostizierte nun eher 17:30 Uhr. Diese Abschätzung ist immer recht präzise gewesen, tendiert aber dazu, sich noch nach hinten zu verzögern. Also mussten wir ein bisschen Gas geben. Schlecht war die Entscheidung abzubiegen aber nicht, denn so kamen wir in den Genuss einer weiteren Panorama Strecke: dem Midlands Meander. Viele Kurven, grüne Hügel, große Grundstücke und schöne Häuser, doch was auffiel: die Häuser standen fast alle zum Verkauf. Was war hier los? Warum will man so was Schönes verkaufen?

[Jörg:] Vorbei kamen wir auch an dem Platz kurz vor Howick, an dem Nelson Mandela 1962 gefangen wurde. Er war als Chauffeur getarnt unterwegs, wurde von der Polizei angehalten und seine Tarnung flog auf.

In Howick kauften wir Getränke, aßen schnell etwas zu Mittag und ließen die SIM Karte registrieren, die wir zum Telefonieren in Südafrika brauchen. Anschließend fuhren wir noch tanken und bei der Gelegenheit bekam ich einen höllischen Schreck, denn als ich bezahlen wollte, fuhr mich fast ein Auto um. Großes Gelächter kam von der Ladefläche des Bakkies (=Pickup), der Fahrer hatte sich jedoch ein wenig erschrocken. Kommt davon, wenn man nicht geradeaus schaut. Mir war ja nichts passiert, ich ärgerte mich vor allem über das schadenfrohe Gelächter und war daher etwas sauer. Ich ignorierte den Wagen und hatte auch keine Lust, mich mit dem Fahrer auseinanderzusetzen, der in den Laden hineinging, um sich bei mir zu entschuldigen. Ich nahm die Entschuldigung an und ging zurück zum Auto. Der Mann stank aus dem Mund nach Alkohol und da wollte ich keinen Streit mit ihm anfangen.

Von Howick fuhren wir auf die relativ langweilige Autobahn Richtung Pietermaritzburg. Die Stadt scheint riesig zu sein. Wir sind zwar nur durchgefahren, aber das was wir sahen, war eine nicht enden wollende Stadt. Runter von der Autobahn ging es über Serpentinen und Berge direkt ins Gewitter hinein. Gut für uns, denn dadurch wurde das Auto wieder sauber. Wir erreichten um 18.30 Uhr Matatiele und damit unser Basislager für die kommenden Tage.

Es war schön, Jan und Trevor wieder zu sehen, es kam uns fast vor, als wären wir nie getrennt gewesen. Wir verbrachten den Abend damit, uns zu erzählen, was wir so erlebt haben, in der Zeit als wir nicht gemeinsam fuhren. Jan und Trevor sind nach Malawi über Mozambique nach Südafrika gekommen und hatten wohl nur schlechtes Wetter. Das vermieste ihnen das Tauchen und sie beeilten sich zu ihrer Familie zu kommen. Wir quatschten lange, gingen aber trotzdem recht früh ins Bett. Offensichtlich haben Jan und Trevor ihren Bettgeh-und-Aufsteh-Rhythmus selbst bei Maureen und Peter nicht abgelegt. Wir waren nach der langen Fahrt müde und so hatten wir nichts dagegen, den Abend schon um 21:30 Uhr zu beenden.

Den Weihnachtstag (24.12.) verbrachten wir ganz gemütlich. Maureen und Peter mussten noch den Vormittag über arbeiten, sodass wir Zeit mit Jan und Trevor hatten. Jan kochte fast den ganzen Tag und die Küche wurde so zum sozialen Mittelpunkt. Gegen Mittag kamen Maureen und Peter, wir aßen einen Snack und kurz darauf erreichten Lara, die mittlere Tochter von Maureen und Peter, samt Mann und Baby das Haus. Ab nun wurde es belebter und hektischer, so wir überall auf der Welt an Weihnachten eben. Kurz nach Sonnenuntergang kam auch Trevors Mutter und das Essen begann.

Jan und Maureen hatten sich große Mühe mit dem Festmahl und der Dekoration gegeben. Es gab als Vorspeise Chicken Wings, Ribs und Rohkost samt zahlreicher Dips. Der Hauptgang bestand aus Tuducken (Truthan gefüllt mit Ente, die ihrerseits mit Hühnchen gefüllt ist und dessen Füllung aus Feta und Spinat besteht; der Name setzt sich zusammen aus „Turkey“, „Duck“ und „Chicken“) und der Nachtisch bestand aus Ingwerpudding und Trifle-Biscuit-Pudding. Wir waren pappsatt hinterher. Als Entertainment gab es „Cracker“. Bei uns ist das meines Wissens nicht üblich. Das sind die Papierrollen, an deren Enden man zieht, dann macht es „plopp“ und eine Überraschung fällt heraus. Aus meinem kam eine Discokugel, die ich gleich mit Jan tauschte gegen ein Schraubendreher-Set. Jörg erhielt eine Dokumentenklammer. Nach dem Essen gingen wir ins Wohnzimmer zurück und der Weihnachtsengel verteilte die Geschenke. Entgegen der Abmachung bekamen auch wir Geschenke. Lara hatte ein Christmas Survival Kit gebastelt, Maureen und Pete hatten ein Paket zusammengestellt mit Snacks für die Fahrt und Frucht-Sekt und Jan und Trevor schenkten uns einen Bildkalender über Südafrika als Erinnerung an unsere Reise und an die beiden. Nach der Bescherung löste sich die Gesellschaft auf, denn jeder war total geschafft.

Den eigentlichen Weihnachtstag, hier der 25.12., verbrachten wir alle in einer Art Dauer-Fress-Narkose. Wir aßen zum Frühstück, Mittag und Abend und immer wieder dazwischen die Reste des Vortags und kochten teilweise noch Neues. Wir überanstrengten uns in keinster Weise. Dan, der Neffe von Maureen, und wir verbrachten die meiste Zeit vor dem Computer, der Rest sah fern und Videos.

Der zweite Weihnachtstag wurde nicht mehr so ein Faulenz-Tag wie der davor. Am Vormittag brachen wir alle im gelben Nissan von Pete auf und fuhren zum Damm. Wir spazierten dort ein bisschen herum, fotografierten Vögel und Landschaft und fuhren dann wieder zurück. Gegen Mittag traf Eloise, die älteste Tochter von Pete ein, wieder samt Mann Petrus und drei Töchtern. Das Haus wurde immer voller. Für die Kinder gab es eine schnelle Bescherung, dann vertieften wir uns wieder alle in die Tiefenentspannung. Am Abend sahen wir DVDs. Es gab erst „Half Light“, einen Film, den ich total bescheiden fand, danach was fürs Herz: „The Proposal“ mit Sandra Bullock. Humorvoll und ohne Blut, viel Liebe, genau das richtige für Weihnachten.

Matatiele

Familienurlaub

Über Nacht kamen die letzten Mitglieder der Familie, Kirstie, die jüngste Tochter von Maureen und Pete, mit Mann Ross und 2wochenalter Tochter. Der Wach-Schlaf-Rhytmus war bei allen ein wenig durcheinander. Die beiden Töchter, die aus Durban angereist kamen, brachen dort jeweils mitten in der Nacht auf, um dem Stau zu entgehen und so wurde den ganzen Tag entweder geschlafen, ferngesehen oder entspannt.

Unser letzter Tag in der Familie lief so ab, wie alle anderen Tage, nämlich sehr entspannt. Die einzige Aktivität bestand in einem Ausflug auf den lokalen Golfplatz. Petrus und ich gingen nur um des Spaziergangs willen mit, die anderen „Jungs“ spielten fleißig. Am Abend gab es wieder ganz viel zu essen. Vorspeise: Muscheln oder Potato Skins, Hauptgang: Rinderfilet mit Pfeffer- oder Pilzsauce, Nachtisch: Fruchtsalat mit Eis. Jan und Maureen übertrafen sich wieder mit dem Essen, es war extrem lecker. Am späten Abend sahen wir „Zeitgeist“ und beendeten damit den Tag.

Golfen in Matatiele

Einlochen mit Sonnenbrand

Category: Südafrika
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2 Responses

  1. 1
    ben 

    Tipp: Statt „Half Light“ ist „Half Life“ die bessere Weihnachtsunterhaltung.

  2. 2
    Joerg 

    Was Anja nicht erwähnte: Wir haben auch „District 9“ geschaut. Das hatte durchaus etwas von „Half Life“. 😉

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