Author:
• Montag, Dezember 21st, 2009

Warning: mysql_get_server_info(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /www/htdocs/w00ae7aa/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): A link to the server could not be established in /www/htdocs/w00ae7aa/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Das „Wintermärchen“ führte uns am 18. Dezember weiter in den nördlichen Teil Südafrikas, nämlich nach KwaZulu-Natal. Die Gegend, durch die wir fuhren war sehr hügelig und teils gab es perfekte Flugberge und lange Kanten zum Soaren. Leider war es zu windig, um zu fliegen und so sahen wir keinen einzigen Gleitschirm am Himmel. Auf unserem Weg nach Sodwana Bay machten wir einen Stop im Ithala Naturreservat. Hier soll es besonders viele Nashörner geben, wir haben jedoch nur Giraffen, Antilopen, Nyalas und Zebras gesehen. Der Park ist eine Wohltat für das Auge, sehr grün und hohe Berge. Zum ersten Mal seit langem sieht es hier nach Regen aus.

[Jörg:] Es erinnerte uns sehr an den Simien Mountain National Park in Äthiopien. Vielleicht gefiel uns dieser deshalb so sehr? Wir waren nicht mal halb so hoch wie dort, doch die Gegend und das Wetter machten die Illusion perfekt, nochmals 2000 m höher zu sein. Um ein Haar hätten wir diese Perle gar nicht entdeckt. Bei der Routenabstimmung für diesen Teil haben Anja und ich nämlich an einander vorbeigeredet. Anja wollte in den Hluhluwe Nationalpark, der liegt jedoch nicht auf dem direkten Weg, da liegt eben das Ithala Naturreservat, und hätten wir diesbezüglich nicht einfach von „dem Nationalpark“ gesprochen, wären wir wohlmöglich anders gefahren…

Der Regen blieb bis zum Morgen aus und selbst dann kam er nur in Form von leichtem Nieseln herunter. In der Nacht hätte es uns nicht gestört, nun aber sein Frühstück im Feuchten zu genießen, fällt schwer. Wir hatten die Übrigbleibsel unseres leckeren Potjies vom vergangenen Abend verstaut und gefrühstückt, da sind wir schon losgefahren. Mit ein paar Schlenkern durch die schöne hügelige und grüne Landschaft sind wir aus dem Park heraus. Diesmal kamen uns nur ein paar Giraffen etwas näher, ansonsten hielten sich die Tiersichtungen ziemlich in Grenzen.

[Jörg:] Auf dem weiteren Weg habe ich dann am Zaun eines privaten Game Reserves immerhin noch einen Eland gesehen – den ersten, den wir in Afrika zu Gesicht bekamen bzw. „ich bekam“, Anja verschlief ihn.

Ithala National Park

Perle unter den Parks

Danach ging es fast auf direktem Wege nach Sodwana Bay, an den Indischen Ozean.

Mkhuze_02

Wir fuhren dabei noch durch den Mkhuze National Park und sahen unsere ersten Nyalas.

Nyala Männchen und sein Harem

Nyala Männchen und sein Harem

Nach 65 Tagen Pause kommen wir wieder an dies große Gewässer und wollen es uns mit einem Tauchtag gut gehen lassen.

Aus Mangel an mehr Infos verschlägt es uns zu einem gigantischen Dive Resort. Wir wurden erst mal erschlagen von der Preisliste. Auf dem Weg hierher sind wir schon „ausgenommen“ worden, denn trotz Wildcard, haben wir für den Mkhuze Park und Sodwana Bay bezahlen müssen (es macht wie wir jetzt wissen, nämlich nicht jeder mit bei der Wildcard). Im Tauchresort konnten wir zwischen 8 verschiedenen Unterbringungsarten wählen (4 verschiedene Modi von Haus und jeweils noch mit Essen oder ohne). Wir nahmen von der Liste ein paar Punkte, zahlten und waren glücklich. Nun fehlte nur noch die Tauchanmeldung.

[Jörg:] Das ganze war hier eine ganze schöne Tauchindustrie. Als wir abends noch unsere Ausrüstung zusammenstellten, hatten die doch tatsächlich Anzüge, BCDs, Regulators etc. mit Barcode versehen und scannten jene nun einfach ein, um eine vollständige Liste der von uns ausgeliehenen Ausrüstung zu bekommen. Wir waren am „2 Mile Reef“ tauchen. Wir hatten Jan & Trevor kontaktiert, um uns mit ihnen wegen unseres Weihnachtsbesuchs zu besprechen, und von Trevor erfuhren wir, dass wir bei den weiter entfernteren Tauchrevieren vielleicht Chance auf Haie gehabt hätten, doch die liegen zu tief für OWDs. Doch auch ohne Haie waren die Tauchgänge toll. Nach der beeindruckenden Organisation vorm Tauchen waren wir dann beim Wasser etwas überrascht, dass teilweise nur ein Dive-Master auf ein dutzend Taucher kam, aber das tat der beeindruckten Unterwasserwelt natürlich kein Abbruch.

 

 

 

 

Heute (21.12.) ging es dann wieder weg vom Meer und rein ins Landesinnere. Der Hluhluwe Nationalpark ist nicht weit weg und wir wollen ihn zum Durchfahren nutzen. Die Wildcard ermöglicht uns hier wieder freien Eintritt. Der Park ist sehr schön gelegen, wieder über dutzende grüne Hügel verstreut. Tiere sahen wir allerdings wieder wenig, was daran gelegen haben kann, dass wir genau zur Mittagsruhe ankamen. Trotzdem überraschten uns ein paar Nashörner und eine Art Leguan (wer das Tier erkennt, bitte die Antwort posten) mit ihrer Anwesenheit. Impalas, Zebras und Giraffen waren auch vertreten.

Hluhluwe National Park

Schluschluwe

Die Strecke nach dem Park führt uns mitten durch Zululand und die Battlefields. Alte Schlachtfelder der Buren, Zulus und Briten liegen hier. Wir sahen uns allerdings keines der Denkmäler an. Am Ende des Tages erreichten wir den Caravan Park in Dundee und waren überrascht von der Größe und Verspieltheit der Anlage. Das Wort „Caravan Park“, bei dem ich immer gleich an den Film 8 Mile denken muss, hatte bei mir immer ein G’schmäckle, aber hier in Südafrika werde ich eines besseren belehrt.

Wir bereiteten uns noch ein gutes Mahl, bestehend aus Rest-Suppe, Dosen-Chakalaka und einer Boerewors. Weil es doch zu viel war, haben wir dem großen Hund auf dem Campingplatz noch etwas übrig gelassen. Er soll uns schließlich bewachen heute Nacht.

 

 

 

 

Category: Südafrika
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.
Leave a Reply