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• Freitag, Dezember 11th, 2009

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Als nächstes wartete wieder ein Naturwünderchen auf uns: der Köcherbaumwald in Keetmanshoop. Wie wir durch unseren Reiseführer lernten, handelt es sich hierbei gar nicht um Bäume, sondern um Aloen, die in Form eines Baumes nach oben wachsen. Diese Aloen sind eigentlich Einzelgänger, hier um Keetmanshoop gibt es jedoch gleich mehrere waldartige Vorkommen. Einer der Wälder grenzt direkt an das Quiver Tree Forest Camp, wo wir unser Nachtlager aufschlagen wollten. Kurz nachdem wir dort ankamen, fand hier eine Raubtierfütterung statt, bei der wir sogar zu den Tieren in das Gehege durften.

Erst mal von außen...

Erst mal von außen...

...dann von innen

...dann von innen

wie lieb

wie lieb

So kamen wir in die Gelegenheit, Geparde aus nächster Nähe beim Fressen zu beobachten, und wären wir schneller gewesen, hätten wir sie sogar streicheln können. Die Lust der Tiere, beim Fressen auch noch angefasst zu werden, war allerdings recht gering. Nach zwei tätschelnden Händen war Schluss, sie standen auf und liefen einfach weg. Bei einem zweiten Versuch in einem anderen Gehege waren wir leider auch erfolglos, dieser Gepard ließ gleich gar nicht mit sich reden und fauchte sein „Herrchen“ schon beim ersten Versuch an.

Auf der Lauer

Auf der Lauer

Bitte nicht stören

Bitte nicht stören

Wir hatten noch viel Spaß mit den vielen Border Collies, die dort herum sprangen, und dem großen Warzenschwein.

Der lebt noch

Der lebt noch

Den Abend ließen wir an einem Feuerchen ausklingen, auf dem wir unseren ersten Potjie kochten. Wir wurden im südlichen Afrika zu Fans der Zeitschrift GO!, in der einmal als Beilage Rezeptvorschläge für Camping-Tage dabei waren. Hieraus kochten wir den „Beef and Beer“-Potjie nach und waren komplett begeistert. Obwohl die Portion recht groß war, wurde alles ratzeputz aufgegessen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Potjie.

Lekker Potjie

Lekker Potjie

Anheizen

Anheizen

Dann ein vorsichtiger Blick in den Topf

Dann ein vorsichtiger Blick in den Topf

Vor Sonnenuntergang machten wir noch einen schnellen Spaziergang durch den Köcherbaumwald.

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Zu dem Gelände vom Quiver Tree Forest Camp gehört noch Giant’s Playground, das seinen Namen von den aufgestapelten Steinklötzen hat. Es sieht wirklich so aus, als wäre hier ein kleiner Riese gesessen und hätte kleine Bauklötzchentürme aufgestellt. Wir liefen entlang eines Rundgangs durch das Gelände und schreckten dabei immer wieder Klippschliefer auf, die sich hier sehr wohl fühlen.

Giants Playground

Türmchenbauplatz

Von Keetmanshoop war es nicht mehr weit zum Fish River Canyon. Die ca. 180 km bestanden nahezu vollständig aus staubiger Geröllpiste.

Den Nationalpark betraten wir bei Hobas, von wo aus man verschiedene Aussichtspunkte anfahren konnte. Der Canyon war sehr beeindruckend – er ist der zweitgrößte Canyon der Erde. Ich habe Respekt vor jedem Wanderer, der die 70 Kilometer hier durchwandert. Von unten muss das ein tolles Spektakel sein. Wir waren allerdings auch hier zur falschen Jahreszeit. Der Canyon ist im Sommer (also im europäischen Winter) für Wanderer gesperrt – ja, leider 😉 – und wahrscheinlich auch nicht ganz so spektakulär, weil nur wenig Wasser darin fließt. Jörg befriedigte auch hier seinen Geocaching-Durst und loggte einen Cache, während ich mich mehr auf die Schönheit der Natur konzentrierte und fotografierte.

Fish River Canyon

Riesige Schlucht

Unser Camp schlugen wir in Ai-Ais auf, einem Ort, an dem es heiße Quellen gibt. Der NWR (Namibia Wildlife Resorts, quasi die Nationalpark-Behörde), nutzte diesen Umstand und baute hier schon vor vielen Jahren ein großes Resort hin. Mitte 2009 wurden die zweijährigen Renovierungen abgeschlossen und nun erstrahlt das Resort in neuem Glanz. Der Campingplatz ist sehr großzügig und obwohl wir Anfang der Sommerferien eintrafen, war hier von Besucherandrang nichts zu spüren. Wir hatten freie Auswahl an Plätzen und waren auch meist die einzigen im Spa. Vielleicht war es für die meisten zu heiß, denn die Pools sind „badewannenwarm“. Wir ließen uns somit den ganzen Tag im warmen Auto vorwärmen, bevor wir am Abend unsere Muskulatur weich kochen ließen. Weil es hier so angenehm war, blieben wir gleich noch einen Tag. Kurz nachdem wir unser Frühstück beendet hatten, besuchte uns ein neugieriger Südafrikaner, dem unser Auto sehr gefiel. Nach dem üblichen Reise-Small-Talk stellte er sich uns Profifotograf vor. Er gab uns noch ein paar Tipps für Kapstadt und Silvester. Mal sehen, ob wir ihn „da unten“ noch mal treffen.

Anschließend stand der aufregende Task „Tourplanung“ auf dem Programm, denn wir wollen weder unvorbereitet in die nächsten Wochen gehen, noch ohne Plan die Garden Route bereisen. Als das beendet war, hatten wir uns eine Belohnung verdient. Wir gingen in den Spa zur Partner-Massage. Nein, hierbei handelt es sich um nichts Sexuelles: Jörg und ich ließen uns von je einem/r Masseur/in bearbeiten und leider muss man es wirklich „bearbeiten“ nennen. Die Masseure in dem Spa haben noch nicht viel Übung und waren daher nicht sehr gefühlvoll. Zur Massage kam noch ein Peeling und ein Bad, bevor wir am Schluss eingecremt wurden. Alles in allem war es trotzdem eine Belohnung für die erledigte Arbeit und wir genossen die „Auszeit“.

Als wir das Gebäude verließen, bemerkten wir neu angekommene Motorrad-Fahrer, zu meinem großen Erstaunen mal endlich Leute, die nicht sagen „ich/wir komme/n auch aus Hannover/Braunschweig/Gorleben/irgendwo im Norden“. Die kamen nämlich aus Kirchheim im Kreis Esslingen. Es war schön mal wieder Schwaben zu hören. 🙂

Südafrika war nun nur noch zum Greifen fern und wir wollten endlich in das letzte große Land auf unserer Reise. Wir hatten nicht viel zu packen und konnten relativ früh los. In Ariemsvlei gingen wir über die Grenze. Der Grenzübergang war wieder recht unspektakulär, wir mussten nichts bezahlen für Visa oder Straßengebühren und brauchten nur die notwendigen Stempel. Sehr zu unserer Verwunderung konnten die Grenzbeamten auf der südafrikanischen Seite nichts mit unserer Carnet anfangen. Sie meinten nur „das machen wir eigentlich nicht mehr“. Sie stempelten den oberen Teil ab, rissen aber den unteren Teil nicht heraus. Naja, Hauptsache Stempel dachten wir. Mal sehen, wie der ADAC das sieht.

 

 

Category: Namibia
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2 Responses

  1. 1
    ben 

    Also wenn ihr auf der Rückfahrt noch Platz im Auto habt und euch noch ein Potjie über den Weg läuft 😉

  2. 2
    Anja 

    Schon geschehen 😉

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