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• Dienstag, November 17th, 2009

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Nachdem wir in unserem Willi wieder einmal klar Schiff gemacht hatten – war bitter nötig –, sind wir rein ins Städtchen. Dort hieß es zuerst: Für die nächsten Tage einkaufen! (Die wahrscheinlich wichtigste Aufgabe, denn der Norden ist deutlich dünner besiedelt.) Danach haben wir in der Outjo Bäckerei etwas gegessen – diesmal hatte ich das Schnitzel und Anja ein halbes Brötchen mit Salami, für uns beide gab es zum Nachtisch ein Stück Schwarzwälderkirschtorte 😉 –, und ich habe anschließend Gebrauch von der guten Internetverbindung in dem angeschlossenen Internet Cafe gemacht (S 20° 06.397’, O 16° 09.088’).

Währenddessen hat Anja die Souvenir-Shops besucht. In einem bekam sie einen Schlüssel eines Zimmers des Opuwo Country Hotels, den wir nun in den Norden kutschieren. (Ein Hotelgast hatte diesen versehentlich mitgenommen und in dem Souvenir-Laden abgegeben. Anja kam mit dem Besitzer ins Gespräch und nachdem er gehört hatte, dass wir in den Norden wollen, fragte er sie, ob wir den nicht mitnehmen und dort abgegeben könnten. Und natürlich können wir den Kurier mimen.) Der Ladenbesitzer hatte auch schlechte „News“ für uns: Er meinte, im Norden seien schon heftige Regenfälle runtergekommen, „die ziehen bereits die Autos mit Trecker-Winschen durch die Flüsse“. Klasse! Aber wir haben mittlerweile gelernt, dass derartige Insider-Informationen nicht immer zutreffen müssen. In Äthiopien wären wir wohl nie durchs Omo Valley gefahren, wenn wir den Aussagen der meisten vermeintlichen „Insider“ Glauben geschenkt hätten, und in Ägypten soll es ja sogar zum guten Umgangston gehören, nach dem Weg fragende Fremde lieber in irgendeine Richtung (und damit meist eine falsche) zu schicken, denn keine Auskunft zu geben ist ungastfreundschaftlich und damit verpönt. Bis zu den Epupa Falls ist die Strecke gut ausgebaut (größtenteils Asphalt, der Rest gut planierte Piste), bis dahin kommen wir auf jeden Fall und dann schauen wir halt weiter.

In den Souvenirläden haben wir sie nun auch das erste Mal gesehen: schwarz-weiß-rote Deutsch-Südwest-Aufkleber, die in Deutschland selbst wahrscheinlich verboten wären, hier jedoch alles andere als unterm Ladentisch verkauft werden, sondern gelebtes Brauchtum sind.

Die Tradition wird aufrecht gehalten, wogegen ja per se nichts einzuwenden ist, aber das Gedankengut in den Köpfen vieler Deutschstämmiger hier ist politisch nun nennen wir es mal „nicht ganz aktuell“. Doch ich werde mich hüten, mit Steinen zu schmeißen, bei uns hört man ja auch immer wieder, dass „nicht alles schlecht war“…

Und, ach, nun hätte ich es beinah vergessen, natürlich haben wir dann auf dem Rückweg doch noch den Internet-UBS-Stick gekauft und gleich exzessiv genutzt. Es ist einfach zu schön, oben in unserem Klappschafdach zu liegen und nochmals schnell Emails checken zu können.

 

 

Category: Namibia
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