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• Mittwoch, November 11th, 2009

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Weiter Himmel

Weiter Himmel

Vom Sedia Hotel sind wir noch schnell nach Maun in ein Internet Cafe rein, um euch ein bisschen neuen Lesestoff zu geben, und dann ging es zu den Tsodillo Hills. Die etwas über 300 km bis zur Abzweigung von der A 35 waren schnell runtergerissen. Die Straße ist gut und unsere stete Fahrt wurde nur durch die Veterinary Gates durchbrochen, doch wir hatten mittlerweile Übung in der Prozedur: Kurz vor dem Gate packten wir unsere Wurst und das Fleisch aus der Kühltruhe, die wir dort schon vorsorglich in eine Plastiktüte zusammengepackt hatten, hinter den Beifahrersitz, passierten so stets problemlos das Gate und fuhren dann aus Sichtweite und zurück in den Kühlschrank damit. Natürlich ist es so nicht gedacht, aber wenn selbst in Botswana erstandene, Vakuum-verpackte botswanische Wurst „böse“ ist, sie sich also nicht mal soweit selbst trauen, dann trauen wir dem Zaun auch nicht zu, dass er irgendwas eindämmt. So! Basta!

Vesper-Zeit

Vesper-Zeit

Kurz vor der Abzweigung nach Tsodillo Hills gab ’s noch eine kurze Mittagspause und dann bogen wir bei S 18° 35.845’, O 22° 00.000’ ab. Das ist die mittlere Abzweigung dorthin, von der es in unserem Lonely Planet noch hieß, dass dieser Weg nicht ausgeschildert sei, kaum befahren sei, nur aus losem Sand bestünde und sich wild zwischen engstehenden trockenen Bäumen durch schlängelt. Das klingt zwar nach Fahrspaß 😉 , doch Reiseführer altern ab Redaktionsschluss… Im Sedia Hotel trafen wir auf Südafrikaner, die gerade erst von hier kamen und uns mitteilten, dass die mittlere Piste neu planiert wurde und somit derzeit (wahrscheinlich) die angenehmste zu fahren ist. Wie die südliche und die nördliche Piste sind können wir nicht sagen, aber auf der mittleren waren die nicht mal 40 Kilometer schnell und problemlos abgeritten. Losen Sand gab es ab und an, aber insgesamt ist die Beschreibung wenig zutreffend. Am Gate wollte uns ein Mädchen Schmuck verkaufen, doch wir waren nicht allzu interessiert, woraufhin sie wenig interessiert war, das Tor zu öffnen. Doch nach einer nachdrücklichen Bitte öffnete sie es schließlich doch – in Fiver und Stuarts Blog haben wir gelesen, dass Fiver hier aussteigen musste, um das Tor selbst zu öffnen. Vom Gate ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Main Office (S 18° 45.533’, O 21° 44.206’), wo man sich registrieren kann.

Wir blieben dann auch gleich auf dem angeschlossen Camp. Sehr gereizt hätten uns zwar auch die Campingplätze abseits im Busch, doch das sind „Dry Campsites“ und Duschen wollten wir dann doch ganz gern. Das Camp am Main Office kostet erfreulicherweise nichts, nur wenn man eine geführte Tour haben möchte, kostet der Führer etwas. Angenehme Überraschung! Zumal das Camp gut eingerichtet ist (für ein Community Camp). Wir arrangierten einen Führer für den nächsten Morgen, suchten uns ein schattiges Plätzchen und richteten uns ein. Wir suchten beide totes Holz und während ich mit „halben Bäumen beladen“ zurückkehrte, saß Anja im Stuhl, da ihre Seite kein totes Holz hatte. Sie hat ja auch immer so ein Pech! Oder war das wohlmöglich Geschick? 😉 Wir hatten eh mehr als genug und während ich Boerewors über der Glut des Feuers grillte, zauberte Anja Chakalaka und Kartoffelpüree. Lecker! Danach saßen noch lang an unserem Busch-Fernseher, und obwohl er nur einen Kanal hat, fasziniert mich das Programm immer wieder aufs Neue.

Abendessen mit Axt

Abendessen mit Axt

Boerewors an Chakalaka im Kartoffel-Bett

Boerewors an Chakalaka im Kartoffel-Bett

Späte blaue Stunde

Späte blaue Stunde

Heute früh sind wir den Rhino Trail abgegangen, und an dieser Stelle sagen Bilder wahrscheinlich wieder einmal mehr als viele Worte:

Tsodillo Hills Rhino Trail

Bushman Paintings

Und dank unseres kundigen Führers weiß „Trapper-Jörg“ nun auch Schildkröten-Spuren zu erkennen. 😉

Wir duschten uns den Staub und Schweiß der Kletterei vom Körper, ließen die Ziegen das leckere Desinfizierspray des letzten Veterinary Gates ablecken und machten uns auf den Weg.

Desinfizierspray! Yummy, yummy!

Desinfizierspray! Yummy, yummy!

Wir haben nun noch wenige Kilometer in Botswana vor uns und kommen dann nach Namibia, Land 21 auf unserer Liste.

 

 


Category: Botswana
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