Archive for Januar 12th, 2010

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• Dienstag, Januar 12th, 2010

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Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zum Highgate, einer „Straußen-Show-Farm“, nahe bei Oudtshoorn. Bei einer kurzen Führung wurden uns zuerst gezeigt, verschiedene Federn eines Strauß gezeigt und was man aus ihnen alles machen kann. Weiter ging’s zu ’nem Inkubator und uns wurden unterschiedliche Embryostadien und ein Skelett eines ausgewachsenen Straußenmännchens gezeigt. Lebendig reizen uns die Tiere dann aber doch mehr und so sprach uns die nächste Station dann deutlich stärker an:

Raubtierfütterung

Raubtierfütterung

Danach fuhren wir ein paar Meter und besuchten ein Gehege. Nachdem das brütende Männchen erst einmal von den Eiern vertrieben war, durfte – wer wollte – den ultimativen Eierbelastungstest machen.

versucht das mal mit Hühnereiern...

versucht das mal mit Hühnereiern...

Wir waren ein wenig verwundert, wie schnell sich das Männchen von seinem Nest vertreiben ließ, wir hatten in der Masai Mara ein ganz anderes Erlebnis, der Strauß dort fauchte uns an, als ob es keinen Morgen gäbe. Unsere Führerin versicherte uns, dass die Gleichgültigkeit dieses Rabenvaters bezüglich seiner Nachkommenschaft darin begründet ist, dass er weiß, dass wir keine echte Bedrohung für die Eier sind, der konstante Besucherstrom führt zu einer Gewöhnung. Doch auch dabei passieren Missgeschicke: Als wir mit Sabine und Klaus in Knysna zusammen aßen, hatte er uns erzählt, wie er bei diesem „Eier-Stresstest“ doch kürzlich tatsächlich mal ein Ei zum Platzen brachte – das Ei muss wohl ein „Montags-Ei“ und nicht ganz einwandfrei gewesen sein. Trotz der Gewöhnung an Menschen, nahm unsere Führerin einen Dornenzweig mit. Sie erklärte, dass Strauße großen Respekt vor diesen haben, denn sollte ein Dorn ihr Auge verletzten, wären sie in der Wildnis nicht mehr lange überlebensfähig. So hält man sich also Strauße fern, interessant!

Die nächste Station war auf Straußen reiten. Anja traute sich als erste ran. Steffen war danach dran, im Gegensatz zur Anja wurde Steffen jedoch nicht durchs Gehege geführt, sondern sein Strauß bekam nur einen ordentlichen Klaps und lief dann von alleine.

Straussenfarm

Aufregender Ausflug

Danach zeigten uns zwei Straußen-Jockeys, wie man es richtig macht, und damit endete unser Besuch bei der Farm. Richtig abenteuerlich wurde es erst jetzt, denn wir machten uns auf zu den Cango Caves, um eine „Adventure Tour“ zu machen. Weil es das kanonische Schlecht-Wetter-Ersatzprogramm beim Gleitschirmfliegen ist, hat Anja schon eine Überdosis Tropfsteinhöhlen in diesem Leben abbekommen und wir setzten sie bei unserem Guest House ab und fuhren zu dritt weiter.

Wir hatten schon einiges von der Tour gehört und im Vorfeld hin und her überlegt, ob wir das nun machen wollen oder nicht. Selbst als wir an der Kasse standen, waren wir noch nicht alle fest entschlossen. Die Warnungen am Eingang tragen aber auch wirklich nur sehr bedingt zu einem „Na, wenn wir schon mal hier sind, versuchen wir ’s halt auch mal!“ bei. Zunächst waren die engen Spalten in Originalgröße abgebildet, durch die man sich durchzwängen muss und die die Adventure Tour so abenteuerlich machen: „Tunnel of Love“, „Devil’s Chimney“ und „Devil’s Post Box“ sind die engsten Spalten, die einem wirklich nicht viel Platz lassen, aber schaut und lest selbst, wir hatten leider eh keine Kamera dabei. Außerdem hängen dort etliche Zeitungsartikel über einen Vorfall, bei dem eine Dame tatsächlich stecken geblieben ist. Die Artikel berichten, dass sie mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass sie wohl nicht die Idealmaße mitbringt. Doch statt sich von ihrem Vorhaben abzubringen, legte sie offiziell Beschwerde beim Management ein und bestand darauf teilzunehmen. Es kam, wie es kommen musste. Sie viel im „Tunnel of Love“ unglücklich auf ihre Hand, so dass sie allein auch nicht wieder aufstehen konnte. Falls ihr den Link oben schon nachgegangen seid, habt ihr vielleicht schon gelesen, dass dieser Tunnel Ein- und Ausgang für einen Rundgang bildet. All die Armen hinter ihr, waren nun auch gefangen. Die Rettungsmaschinerie lief an und schon nach zehn Stunden (sic!) war sie aus dem Liebestunnel wieder befreit.

Beim „Devil’s Chimney“ wäre vielleicht auch meine Grenze erreicht gewesen – die „Wohlfühlgrenze“ war längst überschritten –, aber bevor ich noch richtig drüber nachgedacht hatte, ob man da überhaupt durchkommen kann oder das nun nur ein Scherz unserer Führerin ist, bevor sie uns den richtigen Weg zeigt, hatte Steffen sich schon durch den 45 cm hohen Eingangsspalt gewunden und war den Kamin hoch gekraxelt. Geht also! Dann durch! Erstaunlich fand ich, wie schnell das Adrenalin wieder in den Hintergrund tritt, sobald man einmal durch ist, und wie stark die Adrenalinausschüttung von dem Ungewissen abhängt. Als wir auf dem Rückweg wieder durch den „Tunnel of Love“ kletterten, habe ich erst am Ende des Tunnels gemerkt, dass es sich schon wieder um diesen handelt, und was war das doch auf dem Hinweg für ein Erlebnis! Für Klaustrophobiker ist dies wahrlich kein Paradies, alle anderen sollten sich jedoch aufmachen; es ist auf jeden Fall eine Erfahrung!

Zurück in der „La Pension“ hatte die Besitzerin, Venita, abends einen großen Potjie für uns ein befreundetes Paar von ihr gemacht. Wir saßen lange bei leckerem Essen am Kaminfeuer und erzählten von unserer Reise und von Eigenheiten der Deutschen und Südafrikaner…

Anja und Ema

Anja und Ema

Am nächsten Tag war schon wieder einmal Abschied angesagt. Glücklicherweise haben wir mittlerweile genügend Erfahrung damit gesammelt und die beiden sehen wir ja auch in wenigen Wochen schon wieder. Trotzdem fiel es uns schwer zu akzeptieren, dass wir nun wieder alleine on the road sind. Wir trennten uns aber nicht, ohne eine abschließende Runde Bohnanza zu spielen. Aber dann mussten wir raus aus Klein Karoos Hitzekessel.

Abschiedsphoto

Abschiedsphoto

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  1. 1
    ben 

    Jörg, standst du auch auf einem Ei?

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• Dienstag, Januar 12th, 2010

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Heute mussten wir alle eine Pause einlegen. Die Sonne schien seit Tagen zum ersten Mal und wir nutzten diesen Umstand aus, um einen Tag am Strand und in der Sonne zu verbringen. Brenton-on-sea hat einen feinen Sandstrand und sogar ein paar Schattenstellen. Als wir ankamen, war dort ein großes Zelt aufgebaut, das für eine Hochzeit vorbereitet war. Wir suchten uns ein Plätzchen unter einem Felsvorsprung, wo es genügend Schatten für uns gab. Ich hatte meine Lektion im Sonnenbaden schon ein paar Tage vorher bekommen und blieb die ganze Zeit im Schatten, nach 2-3 Stunden waren auch alle anderen leicht gerötet und so fuhren wir zurück in die Lodge. Dort verbrachten wir die Zeit schlafend im Bett und auf der Terrasse im Liegestuhl. Der Tag ging schnell vorbei. Am frühen Abend machten wir uns auf den Weg, um etwas essen zu gehen. Steffen fuhr uns nach Thesen Island, wo wir eine Tapas & Oyster Bar fanden. Die Tapas waren sehr lecker, der Service hätte besser sein können. Zum Abschluss des Abends spielten wir in Steffen und Emas Zimmer Doppelkopf. Ema bemerkte an dem Abend, dass wir bisher noch nicht wirklich afrikanisch essen waren. Stimmt, aber es scheint an der Garden Route auch nicht viele (bezahlbare) Restaurants mit lokaler Küche zu geben. Die Gegend ist so touristisch, dass man sich hier sehr auf den europäischen Geschmack eingerichtet hat.

Es folgte ein Tag, an dem wir wieder viel vor hatten. Wir wollten heute Tiere sehen. Also fuhren wir nach dem Frühstück wieder in die Richtung Plettenberg Bay und gingen dort erst mal ins Elephant Sanctuary (Elefanten Tierheim). Hier werden Elefanten wieder aufgepäppelt, um sie auf lange Sicht wieder auszuwildern. Bei der Gelegenheit werden sie gleich noch „erzogen“, nach dem Belohnungsprinzip für Touristen ein paar Kunststücke vorzuführen und sich so ihren Unterhalt selbst zu verdienen. Den Touristen wird gezeigt, was es für typische Verhaltensweisen gibt, wie z.B. Schnauben, Kopf schütteln, den Rüssel aufstellen. Als Highlight darf man mit den Elefanten ein Stückchen „Hand in Hand“ spazieren. Dazu nimmt man seine rechte Hand und streckt sie nach oben geöffnet nach hinten. Dort legt der Elefant seinen Rüssel ab (der Rüssel ist ziemlich schwer und feucht) und folgt einem auf Schritt und Tritt. „A life changing experience“ – stimmt irgendwie, wenn man so nahen Kontakt mit einem Elefanten bekommt. Wir waren uns aber durchaus bewusst, dass das keine natürliche Umgebung für Elefanten ist und dass sie nichts gemeinsam haben mit denen in der freien Natur. Hoffentlich wird dem „gemeinen Touristen“ damit kein vollkommen falsches Bild vermittelt.

Elephant Sanctuary

Spaziergang mit Riesen

Danach waren kleinere Tiere dran. Ganz in der Nähe ist nämlich Monkey Land. Auch eine Art Tierheim für Affen, die früher vom Menschen misshandelt oder falsch gepflegt wurden. Wir sahen acht verschiedene Rassen über unsere Köpfe hinweg springen, essen, zwischen uns herumlaufen,… Viele endemische Affen gibt es hier nicht, denn es handelt sich vor allem um hübsche Affen aus Madagaskar, die sich manche Leute gerne in den Käfig stecken. Manch einer von uns wurde auch mal angepinkelt ;-), aber ansonsten wollten die Affen nicht so nahe kommen.

Monkey Land

Affenstall

Gleich nebenan war „Birds of Eden“, auch ein Sanctuary, nur dieses Mal für Vögel. Am Eingang gab es ein kleines Vogelerkennungsheftchen zu kaufen, in dem man abhaken konnte, welchen Vogel man gesehen hat. Dieses Heftchen kauften wir uns und gaben es in die Obhut von Ema, die fleißig mit mir abhakte, während ich Fotos schoss. An einer Stelle, ließen wir uns zu viel Zeit und hatten gleich einen Freund gewonnen. Ein kleiner Kakadu setzte sich auf Emas Schulter und wollte sich von da nicht abschütteln lassen. Der Stock, den Steffen ihm hinhielt, damit er seinen Sitzplatz wechseln konnte, wurde kurzerhand zerlegt. Mit einer geschickten Bewegung wurden wir ihn allerdings los. Später, als wir einen Kuchen essen wollten, das gleiche Spiel nochmals. Diesmal mit einem Sittich, der sich in Jörgs Hemd verliebte und sich ständig auf seine Schulter setzte.

Birds of Eden

Wir hatten viele Vögel

Der Tag war lang und aufregend. Wir hatten nicht mehr genügend Zeit, um nach Hause zum Umziehen zu fahren, also gingen wir direkt zur Waterfront nach Knysna. Dort trafen wir nach kurzer Zeit auf Sabine und Klaus. Steffen kennt Sabine aus Stuttgart aus der Bank. Mit ihnen gingen wir Fisch und Fleisch essen. Es war ein sehr lustiger Abend.

An unserem letzten halben Tag in Knysna – übrigens ein binärer Tag 😉 – hatten wir schon wieder was Spannendes vor. Wir standen früher auf als sonst, packten schnell das Auto und fuhren wieder nach Plettenberg Bay. Wir hatten eine Whale- & Dolphin-Watching-Tour gebucht und mussten dort schon um kurz nach 9 Uhr sein. Um 9.30 Uhr ging es los. Wir sahen eine riesige Gruppe Delphine an der Küste auf und ab schwimmen.

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Danach fuhren wir zu Seelöwen. Die waren für uns wiederum nichts besonderes, da wir schon viele davon in Namibia gesehen hatten. Wale sahen wir leider keine, angeblich war der letzte Wal vor einer Woche an der Küste gewesen, nun aber nicht mehr da.

Dolphin Watching

Großfisch-Beobachtung

Danach gings nach Oudtshoorn. Es war ja nicht weit und so konnten wir den Nachmittag noch am Pool verbringen und uns entspannen. Am Abend machten wir einen großen Braai und aßen stunden lang und spielten Bohnanza.

 

 

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