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• Samstag, Januar 09th, 2010

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Wir haben uns schon lange auf unseren ersten Besuch auf unserer Reise gefreut und heute sollte der Moment gekommen sein. Wir informierten uns im Internet auf einer Seite, die ankommende und gehende Flüge sowie all deren Verspätungen auflistet, ob Ema und Steffen auch pünktlich ankommen. Zum Glück haben wir nachgeschaut, denn der Flieger hatte Verspätung, etwa eine halbe Stunde hatten wir mehr Zeit zum Frühstücken und Auto packen.

WillkommenEmmaSteffen

Wir hatten ein kleines Willkommensschild (wir haben sie vorgewarnt) gebastelt und freuten uns wie die Kinder am Flughafen. Ema und Steffen bringen uns auch gleich noch ein paar Sachen mit: mein iPhone und neue Kreditkarten. Jetzt dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen beim Bezahlen unserer Rechnungen.

Endlich...

Endlich...

...da kommen sie

...da kommen sie

Nachdem die beiden ihr Auto in Empfang genommen hatten, fuhren wir los nach Hermanus. Dort kauften wir ein und aßen einen kleinen Snack an einem Aussichtspunkt mit Meerblick. Danach ging es weiter nach Cape Agulhas, dem eigentlichen Kap und südlichstem Punkt auf unserer Reise. Wir planten mit unserem Navi die kürzeste Route und fanden dabei heraus, dass unsere Karten – sowohl Garmin Südafrika, als auch Tracks4Afrika, die Küstenstraße nicht enthielten. Wir fuhren daher durchs Landesinnere, sehr zum Missfallen des kleinen Yaris von Ema und Steffen. 80 Kilometer Schotterpiste hatten wir alle nicht erwartet, nachdem die Straßen hier in SA so gut ausgebaut sind und man bei der Planung mit Mapsource trotzdem oft eine (positive) Überraschung erlebt und die Straßen gar nicht so schlecht sind, wie dargestellt.

Mittagspause in Hermanus

Mittagspause in Hermanus

In L’Agulhas fing das Wetter an umzuschwingen. Es wurde trüber und schließlich regnete es. Nicht schlimm für uns, da wir kurz vor den ersten Tropfen in unsere Unterkunft, das Ocean Art House, gezogen waren. Das Haus liegt wunderschön am Meer und heißt nicht ohne Grund „Art House“. Überall steht oder hängen Skulpturen oder Bilder und alles ist gut aufeinander abgestimmt. Hier fühlten wir uns gleich wohl. Als Schmankerl gab es sogar Internet for free.

Nach einer kleinen Erholungspause fuhren wir in den Ort, um etwas zu essen. Überraschenderweise spürte man hier die Sommerferien, denn alle Restaurants waren voll! Und das in so einem kleinen Dörfchen. Wir mussten nach Struis Bay in ein Hafenlokal. Klingt schlimmer als es war. Das Essen war warm und gut, aber keine feine Kost. Wir hatten das auch nicht erwartet, somit war das nicht schlimm. Schon beim Essen redeten wir viel darüber, was zuhause so los war, seitdem wir weg waren und was so in der Bank passiert. Neun Monate sind ganz schön viel Zeit, und wir brauchten noch bis in die Nacht bis wir vor Müdigkeit aufhören mussten zu erzählen.

Im Ocean Art House habe ich wunderbar geschlafen. Das Bett war riesig und warm, draußen war es grau, eigentlich wär der Tag ein Faulenz- und Bettliege-Tag gewesen. Eine Dusche änderte meine Meinung, ich war fit wie ein Turnschuh. Das Frühstück war die Krönung des Morgens: frische Früchte, dann Omelett, Cappucino, Croissants – alles „lekker“!

In L’Agulhas kann man ansonsten nicht allzu viel unternehmen. Ein Must-See ist auf jeden Fall der Leuchtturm und die südlichste Spitze Afrikas. Der Leuchtturm stand als erstes auf dem Programm. Im Leuchtturm gibt es ein Museum zur Leuchtturm-Geschichte, aber die Aussicht, die man von oben genießen kann, wenn man die steilen Treppen erklommen hat, ist atemberaubend. Emas Reiseführer erwähnte noch ein Schiffswrack, das man von oben hätte sehen können, aber das konnten wir nicht entdecken. Also mussten wir hinfahren. 🙂 An der Stelle versuchten Angler ihr Glück, von den Klippen aus Fische zu fangen, aber schienen wenig erfolgreich zu sein, denn sie fuhren schnell wieder ab. Jetzt fehlte nur noch der südlichste Punkt Afrikas, an dem wir vier, wir zwei und das Auto für die Kamera posierten und dann gings los Richtung Knysna.

Cape Agulhas

Besuch am Südlichster Punkt Afrikas

Auf unserem Weiterweg machten wir noch Kaffeepause in Mossel Bay. Zufällig steht dort das Diaz Museum und der Post Office Tree, die man sich beide anschauen kann, bevor man zu Kaffee und Kuchen in das daneben liegende Restaurant geht. Das Museum ist sehr stolz auf sein Prachtstück, einen originalgroßer Nachbau der Bartholomeu Diaz, das Schiff mit dem der gleichnamige Herr hier 1488 angekommen ist. Das Schiff wurde zum 500jährigen Jubiläum in Portugal nachgebaut und segelte quasi noch einmal die ganze Strecke bis ans Kap.

Museumsschiff

Museumsschiff

Im Garten des Museums steht zudem der Post Office Tree, ein 500 Jahre alter Milchholzbaum, der von Seglern als Briefkasten benutzt wurde.

Mossel_Bay_06

Nach all dem Kulturprogramm, gab es Kaffee und verschiedene Süßigkeiten im angrenzenden Café. Am frühen Abend kamen wir in Knysna an. Unsere Unterkunft lag aber nicht im Ort, sondern in Brenton-on-Sea, einem netten Dörfchen mit einem wunderschönen Strand. Wir bekamen von den unheimlich netten Besitzern zwei Zimmer nebeneinander, von deren Bett aus man den Blick aufs Meer genießen konnte. Weil wir noch nichts Richtiges gegessen hatten, gingen wir noch in den Ort, waren aber schon da so müde, dass wir den Abend relativ früh beendeten.

Nach der ganzen Fahrerei sollte der folgende Tag aktiver werden. Wir fuhren mit Steffen und Emas Auto in den Tsitsikamma National Park und wanderten dort ein bisschen. Wir wählten zum Aussichtspunkt über die berühmten Hängebrücken über den Storms River – ist die kürzeste Wanderung mit einer Dauer von ca. 3h. Jörg war von der Wanderung um so begeisterter, nachdem er feststellte, dass entlang des Wegs ein Geocache liegt. Der Cache wollte aber nicht von uns gefunden werden. Erst als andere Geocacher hinzustießen und ihrem GPS Gerät mehr Glauben schenkten als Jörg das tat, konnte Jörg sehen, wo der Cache versteckt lag und ihn heben. Nach dieser langen Pause konnten wir endlich weitergehen, doch ich hatte nicht erwartet, dass der Aussichtspunkt so weit oben auf dem Berg liegt. Keuchend kam ich oben an, aber es hatte sich wirklich gelohnt. Die Aussicht war sehr schön.

Tsitsikamma NP

Wunderschöne Wanderung

Selbst der Abstieg hatte uns ganz schön geschafft und wir tankten im Café erst mal auf. Hunger hatten wir auch, aber es gab da nichts Vernünftiges. So fuhren wir wieder ab und entschieden uns in Plettenberg Bay etwas zum Essen zu suchen. Auf der Rückfahrt beschlossen wir, noch beim Bungee Jumping anzuhalten und uns das anzuschauen. Wir ich hier feststellen musste, war die Brücke, die ich schon zwei Mal für die Bloukrans Brücke hielt gar nicht die berühmte Brücke. Die „echte“ lag ganz woanders. Hier sprangen die Leute 216m in die Tiefe. Obwohl Steffen und ich am Anfang noch die Lust verspürten, hatten wir beim Anblick der Springer doch zu viel Respekt.

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In Plettenberg Bay aßen wir bei Cornuti, einem guten italienischen Restaurant, und wurden alle pappensatt mit Pizza, Nudeln und leckeren Nachtischen.

Category: Südafrika  | 2 Comments

2 Responses

  1. 1
    ben 

    Schönes Logo 🙂 mit passendem Claim – wenn Zeit nicht mehr das Problem ist, gell?

  2. 2
    Anja 

    Danke 🙂

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