Archive for November 12th, 2009

Author:
• Donnerstag, November 12th, 2009

Warning: mysql_get_server_info(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /www/htdocs/w00ae7aa/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): A link to the server could not be established in /www/htdocs/w00ae7aa/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Über Botswana können wir derzeit noch nicht viel schreiben. Wir fuhren innerhalb von etwa einer Woche durch den nördlichen Teil des Landes und haben daher nicht viel von diesem riesigen Staat gesehen. Vielleicht fahren wir noch durch den Süden des Landes, wenn wir im Dezember Richtung Durban auf der anderen Seite des Kontinents fahren.

Unseren Aufenthalt bestimmten Naturparks und „Tiere gucken“. Res_Botswana_01Im Tiere aufspüren und beobachten sind wir nun geschulter und abgebrühter, aber uns fiel dennoch eines auf: die riesigen Elefanten. In unserem Artikel über den Chobe National Park schilderten wir unsere Begegnung mit dem Riesenriesen Elefanten. Mir hängt dieses Ereignis immer noch ein bisschen nach. Und mir tut besonders leid, keine Kamera gezückt zu haben, damit auch Ihr Euch vorstellen könnt, was das für ein großes Tier war.

In Botswana lernten wir noch eine neue Spezies kennen: the „South African Crazy Camper“. Den Namen habe ich den Leuten aus dem südlichsten afrikanischen Land mit den holländischen Wurzeln gegeben. Der Drang der Holländer mit dem Auto zu reisen und darin zu schlafen, scheint in den Genen festgelegt, denn die Südafrikaner machen es auch. Nur anders. Die fahren mit dem 4×4, ob sie ein Allrad-Fahrzeug brauchen oder nicht ist dabei vollkommen egal, am besten noch mit Anhänger, denn man kann da noch mehr Zeug in den Urlaub mitnehmen, als wenn man nur die Rückbank und den Kofferraum voll macht. Ein Paar sahen wir sogar, die hatten auf dem Anhänger noch einen Gepäckträger mit Dachzelt, das locker 2m breit war – wir schlafen in einem 1,20m breiten Bettchen. In dem Anhänger hatten sie neben der gesamten Küchenausrüstung noch einen Staubsauger mitgenommen – ja, einen Staubsauger! Sowohl das Zelt als auch der Staubsauer sind zugegebenermaßen keine schlechte Idee…

[Jörg:] Unserer überschaubaren Messreihe nach ist auf Botswanas überregionalen Straßen im nicht-städtischen Bereich nahezu jeder dritte Wagen ein 4WD mit Dachzelt. Davon haben ca. die Hälfte ein südafrikanisches Nummernschild und jeweils ein Viertel trägt ein botswanisches oder namibisches. Die meisten Wagen sind Mietwagen, teilweise werden wohl auch die Privatwagen genutzt und mit einem gemieteten Anhänger kombiniert. So sehr wir uns auch darüber freuen, endlich wieder mehr Camper zu sehen, desto sehr haben wir auch das Problem, Overlander wie uns aus der Ferne zu identifizieren. War es bis Sambia so, dass man sich bei einer Begegnung grüßte und auch auf der Straße mal anhielt, um sich kurz auszutauschen, verpasst man sich hier selbst auf den Campingplätzen, und wir haben in Botswana nicht einen einzigen europäischen Overlander getroffen.

Res_Botswana_02 Nach dem Park waren wir auf den Straßen ständig damit beschäftigt unsere Fleisch-Produkte vor den Kontrolleuren zu verstecken. Wir hatten Glück, keiner nahm uns unser Fleisch, das wir in Botswana gekauft hatten, also eigentlich gesund sein müsste, ab. Wir hörten aber von anderen Reisenden, dass sie das Fleisch vor den Augen der Kontrolleure abkochen mussten, dann aber die Tüten, in die es eingepackt war, wieder mitnehmen durften… Andere berichteten davon, dass sie das Fleisch wegschmeißen mussten und andere haben den Kontrolleuren alles geben müssen. Wo steckt da der Sinn? Außer dass durch die Zäune viele wilde Tiere auf ihrem natürlichen Gang zum Wasser sterben mussten.

Wir waren froh, Botswana besucht zu haben, bevor es mit dem Regen richtig losgeht. Wir hatten überhaupt keine Probleme auf den Wegen und möchten dieselbe Strecke auch lieber nicht fahren, wenn es richtig schlammig ist. Zudem haben wir gelernt, dass die Naturparks dann auch nicht viel hergeben für Touristen, da sich die Tiere zu den Wasserlöchern abseits der Pfade verziehen, wo sie nicht dauernd von Kameras verfolgt werden.

Category: Botswana  | Leave a Comment
Leave a Reply