Archive for September 5th, 2009

Author:
• Samstag, September 05th, 2009

Warning: mysql_get_server_info(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /www/htdocs/w00ae7aa/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): A link to the server could not be established in /www/htdocs/w00ae7aa/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Nach der Abfahrt aus der Timau Lodge stand gleich nach wenigen Minuten schon der erste Sightseeing-Point an: die Überquerung des Äquators, der damit einhergehende Sprung auf unserem Navigationsgerät von Nord- auf Süd-Koordinaten

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

und das obligatorische Foto unter dem Äquator-Schild

Ab in den Süden

Ab in den Süden

Wir sehnten uns sehr danach, in Jungle Junction endlich anzukommen. Gerüchteweise soll es hier Internet geben, sogar Waschmaschinen, Zimmer und genügend Platz zum Campen, ein wöchentliches Barbeque und das tollste: Jungle Junction befindet sich mitten in der afrikanischen Hauptstadt des Shoppings. Wir erwarteten also viel als wir nach 2 bis 3 Stunden in die Amboseli Road einbogen. Und es bewahrheitete sich alles: Wifi bis in die letzte Ecke des großen Gartens, Waschmaschinen und Trockner, leckeres Essen… Wir hatten schon eine ganz schön lange Durststrecke hinter uns mit all den Einrichtungen, die einem das Leben schöner machen.

Zu unserer größten Überraschung sahen wir, als wir ankamen, den Landcruiser der Franzosen auf dem Rasen stehen. Nur leider waren sie gerade in der Stadt unterwegs.

Wieder eine Hauptstadt und wie bisher wiederholt sich hier vieles. Wir haben eine lange To-Do- und Shopping-Liste, die es abzuarbeiten gilt.

Doch bevor es an die Arbeit ging, genossen wir in Jungle Junction aber erst mal die Overlander-Atmosphäre. Schon ein paar Stunden nachdem wir angekommen waren, kamen auch Laurent und seine Familie von ihrem Ausflug zurück. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß. Hier trafen wir auch andere alte Bekannte wieder: Iain, der sich zwei Tage vorher schon von uns verabschiedet hatte, und das deutsche Ehepaar, das wir im Sibiloi National Park getroffen hatten. Ein paar Tage später, als Iain sich Richtung Uganda auf den Weg gemacht hatte, schlug auch sein Reise-Kompagnon Ryan mit Freundin Laura in Jungle Junction auf. Und zu aller Überraschung kamen an einem Abend auf einmal Pepe und seine Familie in Jungle Junction an. Boni und Miguel waren leider nicht dabei, aber wir hörten, dass er mit seinem Auto gut durch Nordkenia gekommen ist, und mittlerweile zurück in Spanien ist. Jungle Junction ist definitiv ein Ort zum Wiedertreffen und Neukennenlernen von Leuten.

Camping in Jungle Junction

Camping in Jungle Junction

Unsere Ecke

Unsere Ecke

Unsere Shopping-Liste versuchten wir gleich am Sonntag abzuarbeiten. Im Nakumatt Center bekamen wir allerhand gewohnte Waren wie Nutella, Heinz-Ketchup, Hummus, Kürbisse,… Aber damit nicht genug, am Montag gings ins Yaya-Center, wo wir sehr günstig Obst und Gemüse und vernünftiges Brot einkaufen konnten. Außerdem gab es hier einen Buchladen und ein Fotogeschäft, sowie einen Supermarkt mit Frankfurter Würstchen, Speck, einen vernünftigen Metzger mit Salami und Fleisch. Das Village-Center war am nächsten Tag dran. Dieses sehr luxuriös aussehende Shopping-Center beherbergt alle möglichen kleinen Shops mit Souvenirs, Klamotten, Büchern, Brillengeschäfte und einen riesigen Food-Court mit einem deutschen Restaurant, Chinesen, Italiener, Steak House. Hungrig blieb da keiner. Damit Willi nicht leer ausgeht, gingen wir auch zum Toyota-Händler und kauften einen neuen Luftfilter und einen neuen Dieselfilter.

Zwischen unseren Shopping-Exzessen gab es aber auch formale Dinge zu erledigen. Da wir über die grüne Grenze zwischen Äthiopien und Kenia eingereist waren, hatten wir immer noch keinen Immigrations-Stempel in unserem Pass. Zudem war unsere Carnet noch ungestempelt. Also fuhren wir mit dem Taxi quer durch die Stadt und irrten dann in den Bürogebäuden herum. An der Passstelle scheiterten wir leider mit unserem kläglichen Versuch, das Single Entry Visum in ein Multiple Entry Visum umzuwandeln. Aber immerhin teilte uns der strenge Beamte mit, dass wir einmal eingestempelt in Kenia für weitere Besuche in Kenia in den nächsten 3 Monaten nichts zu bezahlen hätten. In dem Gebäude („Times Tower“), in dem wir die Carnet abstempeln ließen, wurden wir von Stockwerk zu Stockwerk geschickt und innerhalb der Stockwerke von einer zur nächsten Person. (Nur am Rande: Die Abteilung „Enforcement“ im vierten Stock ist der Ort, an den man die Carnet bringen möchte…) Wie viele Kilometer wir dabei gemacht haben, konnten wir leider nicht ausrechnen.

Außerdem haben wir mit Jan und Trevor ihren 12. Hochzeitstag im Restaurant namens „Rusty Nail“ gefeiert:

Das glückliche Paar

Das glückliche Paar

Donnerstagmorgen gingen wir zum Zahnarzt, da mein Unterkiefer schon seit Wochen weh tat. Am Eingang zum Zahnarzt lernten wir eine riesige Schildkröte kennen, die offensichtlich zur Praxis gehörte. In der Swedish Dental Clinic war ich auf jeden Fall gut aufgehoben. Die Zahnärztin schliff mir nur eine Füllung ab, die offensichtlich nach 3 Anpassungen immer noch zu hoch war. Und dabei versprach sie mir auch gleich, dass sich meine Beschwerden sofort bessern werden. Ich kann jetzt sagen: Ja, ich habe keine Schmerzen mehr und bin sehr zufrieden damit. 🙂

Schon seit Jahren auf dem Weg zum Zahnarzt

Schon seit Jahren auf dem Weg zum Zahnarzt

Sag "Hi" zu Momo

Sag "Hi" zu Momo

Das war uns aber nicht genug Tiere, wir gingen aufgrund eines Tips der Spanier noch in eine Elefanten-Waisen-Aufzuchstation. Hier haben wir viele Bilder gemacht:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.
Nairobi Elephants

Elefanten Aufzuchtstation in Nairobi

Auch für unser leibliches Wohl haben wir gesorgt:

Tischlein deck dich

Tischlein deck dich

Männersache

Männersache

nairobi_007An unserem letzten vollständigen Tag in Nairobi wurde Willi noch mal gut gepflegt, bevor es weiter geht. Er bekam noch einen Ölwechsel, Jörg wechselte den Luftfilter und den Dieselfilter und ich putzte alle Scheiben von innen uns außen. Wir belohnten uns mit der getanen Arbeit und gingen ins Kino: Harry Potter. „Kino“ ist inzwischen zu einem festen Hauptstadt-Programmpunkt geworden. 🙂

An unserem Abfahrtstag packten wir morgens alles zusammengepackt, und damit wir schneller wegkommen, planten wir ein Frühstück bei Nakumatt ein. Dort kauften wir in großen Wasserbottichen Wasser ein. Unser Plan war, die riesigen Wasserkanister inkl. Pfand zu kaufen, das Wasser in unsere Behälter umzufüllen und dann die leeren Flaschen zurückzubringen und den Pfand bekommen. Leider ist das nicht die Philosophie von Nakumatt. Pfand wird nicht ausbezahlt, das Pfand ist zum Tausch in einen neuen Wasserbottich gedacht und wenn man Glück hat, bekommt man einen Gutschein zum Einkaufen. Wir hatten ewig diskutiert, denn was sollen wir mit einem neuen Wasserbottich? Am Ende hatten wir einen Gutschein bekommen und mussten einkaufen, obwohl wir nichts mehr brauchten. Nur damit man ein Gefühl für die Preise bekommt: ein 19,8 Liter Wasserkanister kostet 330 KSH + 1000 KSH Pfand (ca. 3,30€ und 10€ Pfand). Knapp 7 Euro für fast 40 Liter Trinkwasser sind eigentlich ein echtes Schnäppchen. Aber wir haben gelernt aus dieser Pfand-Diskussion.

 

 

Category: Kenia  | 3 Comments

3 Responses

  1. 1
    Lars 

    Moin,

    einmal Äquator überqueren war euch wohl zu wenig, was?

    Schönen Gruß von der Ostsee

    Lars

  2. 2
    Joerg 

    Jambo Lars,

    klar. Einmal kann ja jeder… 😉 Wobei ich Glück hatte, dass die anderen ihre Chance verpasst haben, mich Äquator-Jungfer zu taufen.

    Viele Grüße aus Kampala,

    Jörg

  3. 3
    kaschidH 

    Hallo Weltenbummler,

    wie Kampala???!!! Ich hatte Euch doch mit auf den Weg gegeben, dass ihr eine Lodge in Kenia übernehmen oder eröffnen sollt. Ich habe das Gefühl ihr habt nur Jaja gesagt um mich los zu werden. Naja was solls, Uganda soll ja auch ganz nett sein… Spaß beiseite, ich habe neulich von Euch geträumt. Ihr musstet die Reise abbrechen, weil ihr nen Platten hattet und Jörg ist ohne Ankündigung zur Geburtstagsfeier erschienen. Das Geschenk war ein frischer Druck Eures Reiseberichtes. Ich zweifelte noch, wann ich wohl dazu kommen werde die 1000 Seiten zu lesen, als Jörg mir sagte es sei der erste Teil: Deutschland bis zur Türkei… Naja ist wohl ein wenig überspitzt gewesen der Traum. Es macht aber deutlich, dass ich das Gefühl habe ihr sprüht nur so vor Eindrücken. Ich denke diese Homepage ist schon genial wird aber der Summe Eurer Eindrücke wahrscheinlich trotzdem nicht gerecht… Soll ich schon mal einen Saal für den Diavortrag anmieten? Liebe Grüße und viel Spaß noch…

    Karsten

    PS: Ne ruhige Lodge in Südafrika wäre auch nett…

Leave a Reply