Die Nacht in der Polizeistation war nicht wirklich angenehm. Dies lag nicht an den Polizisten, sondern an dem Sturm, der über Nacht aufgekommen war. Hatten wir noch bei moderaten Böen Essen können, so nahm der Wind gegen 1 Uhr morgens stark zu, und zwar so stark, dass er selbst mich wach hielt. Immer stärker wurde der Wind, so dass um 4 Uhr morgens die beiden Autos ihre Zelte eingeklappt hatten. Nur Iain hatte keine andere Wahl: Sein kleines Zelt musste weiterhin dem Wind trotzen, was es auch tapfer getan hat, während wir anderen vier versuchten, auf den Autositzen noch ein paar ruhige Minuten zu finden.
Die ca. 90 km nach Koobi Fora in dem Sibiloi National Park waren schnell abgeritten. Nach etwa 1 ½ Stunden bogen wir bei N 4° 11.570’, O 36° 26.695’ in den Park. Auf dieser Seite gibt es keinen offiziellen Eingang, aber der Park ist nicht umzäumt. Einfache Holzschilder weisen einen darauf hin, dass man im Begriff ist, den Park zu betreten. Nicht ohne ebenfalls darauf hinzuweisen, bitte zuvor auf der anderen Parkseite in ca. 60 km Luftlinie die Eintrittsgebühr zur entrichten. … Jaah, right! Wir fuhren also geradewegs in den Park und wurden mit vielen Oryx Antilopen belohnt. Viele wurden durch unser Motorgeknatter aufgescheucht, und liefen Iain schnurstracks in seine Bahn.
Auf dem Weg zu unserem Camp in Koobi Fora haben wir auf der lokalen Landebahn noch Kuhantilope grasen sehen.
Der Weg im Park war für uns sehr gut befahrbar, doch wie im Omo Valley profitieren wir auch hier von der anhaltenden Trockenheit, die letztendlich erst dazu führte, dass die Wege nicht matschig, sondern der Sand hart genug war, unsere schweren Wüstenschiffe nicht einbrechen zu lassen. Das letzte Stück zu dem Camping Platz war jedoch recht loser Sand wie bei Stranddünen und hier hatten wir zugegebenermaßen zu kämpfen, nicht unser Momentum zu verlieren.
Von dem Camping Platz (N 3° 56.868’, O 36° 11.180’) hatten wir uns sehr viel versprochen, doch der Platz konnte nicht zuletzt wegen der anhaltenden Trockenheit und des recht starken Windes nicht mit unseren Erwartungen mithalten. Wir waren enttäuscht, da wir uns den Platz in unseren Vorstellungen gnadenlos pittoresk erträumt haben – dieser Vorstellung wegen sind wir letztendlich schon nach drei Nächten von Karkaro Camping aufgebrochen. Die Duschen und Toiletten sind hier sehr sauber, aber der Wind hinderte uns erneut daran, im Auto zu schlafen. Am Haupthaus durften wir ein wenig Schutz suchen und so baute Iain sein Zelt auf der Veranda im Lee auf, wir schliefen dort in Hängematten und Jan & Trevor holten ihre Matratze raus, legten sie auf den Boden und hingen ein Moskitonetz oben drüber. Moskitos gab es natürlich keine – die bleiben bei so einem Wind zu Haus –, aber wir hatten zuvor beim Essen eine Krabbenspinne gesehen und so einen Gesellen braucht man nicht als Bettnachbar.
Jan nutzte das offene Feuer der Camp-Küche, um Brot für uns zu backen. Köstlich! Das fanden auch drei Ginsterkatzen, die uns aus dem Dickicht nicht aus den Augen ließen. Hier im Sibiloi Nationalpark zeigte sich ein weiterer Aspekt, in dem Jan & Trevor unsere Reise bereichern: Durch ihr Aufwachsen in Südafrika sind sie weitaus vertrauter mit der Tierwelt und dem „Überleben im Busch“ als Anja und ich, die zwar problemlos einen Löwen von einem Zebra unterscheiden können, aber bei aller Hingabe sicherlich noch nicht verschiedene Antilopenarten… Neben für uns neuen Tierarten lernen wir auch noch nützliche allgemeine Verhaltensregeln im Busch, die wir Stadtkinder sonst nur durch wohlmöglich schmerzhafte Fehler eingebimst bekommen hätten. Beispielsweise können wir mittlerweile Hyänen an deren Ruf erkennen und wissen, in deren Gebiet nachts nicht mehr den Wagen zu verlassen (und sich lieber einer Flasche zu bedienen als die Buschtoilette aufzusuchen), oder dass man im Busch lieber auf Steine tritt als drüber hinweg, weil Schlangen häufig direkt dahinter (im Schatten oder in der Sonne) liegen, oder dass gelbe Reflektionen von Taschenlampen häufig von harmlosen Tieren wie Ziegen stammen, grüne jedoch eher von Katzenartigen (und damit Raubtieren), wobei diese Daumenregel vom Terrain abhängig ist, etc.
Gerade als wir am nächsten Morgen aufbrechen wollten, trafen wir auf ein anderes deutsches Paar aus dem Kreis Dingolfing. Sie hatten auch in der Polizeistation Ilerets übernachtet, wurden auch von dem Wind überrascht und sind deshalb ebenfalls früh los, so dass sie nun schon hier waren, als wir gerade los wollten. Doch auch sie waren ein wenig enttäuscht von dem Platz und wollten hier nicht campieren; es war ja auch gerade erst kurz nach 10 Uhr.
Wir verließen den Park beim Gate bei N 3° 39.422’, O 36° 18.918’ und zahlten nachträglich unseren Eintritt: 20 USD pro Person und 300 Kenianische Schilling für Willi. Ursprünglich hatten wir mit 5 USD gerechnet, denn das steht noch im Lonely Planet von 2009. Doch auf dem Camping Platz haben wir dann die richtigen Preise gehört. Hätten wir uns nicht eh schon fürs Weiterfahren entschieden, so hätte es diese Preiserhöhung um 300 % wohl geschafft. Ich habe irgendwo mal gehört oder gelesen, dass in einigen afrikanischen Staaten die Eintrittspreise für Nationalparks derart bestimmt werden, dass der Staat vorgibt, wie viel Geld er dieses Jahr durch den Parkeintritt machen möchte und diese Zahl dann durch die Besucheranzahl des letzten Jahres geteilt wird. Dadurch schwanken die Preise auch recht stark. Vielleicht ist dies ja auch in Kenia so? Das klingt sehr nach „Fünfjahresplan“, aber solange Leute bereit sind, für einen Tag pro Person z. B. 200 USD für die Serengeti zu zahlen (sic!) – und da ist noch nichts weiter drin, das ist der nackte Eintritt –, solange gibt es Nachfrage für das 200 USD Angebot. In unserem Reisebudget ist dies jedenfalls leider nicht drin und so haben wir uns diesen prominenten Kandidaten schon abgeschminkt.
Die Landschaft änderte sich nach dem Park. Zunächst wurde der Untergrund sandiger, danach sah es aus wie auf dem Mars – bis zum Horizont Lavagestein und der rötlich Sanduntergrund machte den extraterrestrischen Eindruck perfekt. Zudem sahen wir auch immer weniger Tiere. Auf dem Weg nach Loiyangalani hatten wir die „C77“ vor uns – eine nationale Straße mit Nummer. Ach, was waren wir naiv in der Hoffnung, dass diese Nummer mit Strassenqualität einhergeht! Unser Weg wurde mit dieser „Straße“ deutlich steiniger – wörtlich und im übertragenen Sinne. So mussten wir an manchen Stellen kleinere Steinbrocken erfahren, wobei „kleiner“ durchaus 20 cm hoch heißt. Teilweise lagen dieser hintereinander und wir wissen seitdem, dass Sully und Willi auch jede kleinere Treppe problemlos erfahren können…
In Loiyangalani nächtigten wir im „Palm Shade Camp“ (N 2° 45.384’, O 36° 43.241’). Wir kamen auch an einem Campingplatz mit Pool im Ort vorbei, aber Iain war auf der C77 vorgefahren und hatte seine BMW bereits dort untergestellt. Auch hier mussten wir unsere ursprünglichen Pläne anpassen: Nach der nicht-erfolgten Erholung in Koobi Fora und unseren Körpern, die nach ein wenig Ausspannung schrien, wollten wir hier ein paar Tage unsere Zelte aufschlagen. Doch obwohl die durch eine heiße Quelle gespeisten Duschen das reinste Balsam für unsere staubige Haut waren (wenn ’s auch mehr ein kleiner Rinnsal denn eine druckreiche Dusche war), blieben wir nur eine Nacht; 750 KSH pro Person für eine Übernachtung in einer Rundhütte, in der das Moskitonetz und die ungewollte natürliche Air Conditioning durch Wandlöcher den einzigen Luxus bereiteten, war uns dann doch ein wenig zu viel.
Wir blieben also nur eine Nacht, aber die eine Übernachtung ließen wir es uns gut gehen: abends gab ’s Chili con Carne und am Morgen Eier mit Speck, zubereitet auf offenem Feuer. Wir wollten auch endlich wieder unsere Gemüsevorräte und Dieseltanks ein wenig auffüllen, doch war uns dies hier schlichtweg zu teuer – nicht nur wegen der schlechten Tauschrate von USD zu KSH, die uns angeboten wurde.
Vor Ort bekamen wir aber noch einen guten Tipp, wie wir weiterfahren sollten: ‚Besser nicht die Straße Baragoi nach Maralal nehmen, auch wenn es die besser ausgebaute Straße ist. Hier gibt es zahlreiche Banditenüberfälle! Besser ist da die ebenfalls gut befahrbare Straße von South Horr nach Laisamis und von dort weiter nach Isiolo’, so hieß es. Wir brauchten nur einen Bruchteil einer Sekunde, um die Konsequenzen von Banditenüberfällen gegen den tollen Blogartikel, den dies bedeuten würde, abzuwägen und entschieden uns also für die Abzweigung in South Horr.
Wir waren guter Hoffnung, die nur knapp 200 km bis Laisamis an einem Tag zu schaffen, doch bereits der erste Streckenabschnitt von Loiyangalani bis South Horr über den Kibrot Pass bekam von uns den Preis für den „bisher schlechtesten Abschnitt auf unserer Omo-Valley-Durchquerung“. Die Steinbrocken auf diesem Abschnitt, die es zu überqueren galt, waren nicht mehr „klein“ zu nennen – auch nicht nach der obigen, bereits recht weit ausgelegten Interpretation dieses Begriffs. Neben der Konzentration auf die Strecke spielte ich noch „Wer bin ich?“ mit Anja, um sie von der Strecke abzulenken.
Doch auch dieser Abschnitt war nach etwas über zwei Stunden (für etwas unter 50 km) vorüber, und wir erreichten South Horr. Nachdem Iain in Loiyangalani seinen Tank nicht aufgefüllt hatte, weil es ihm zu teuer schien, bekam er nun langsam ein ungutes Gefühl, ob er die ganze Strecke bis Laisamis schaffen würde. Wir fragten also bei der hiesigen Mission, ob wir irgendwo tanken könnten. Der Missionär sagte uns, dass das leider erst in dem ca. 40 km entfernten Baragoi ginge, und es wäre auch kein Problem über Baragoi und Maralal gen Nairobi zu fahren, denn die Banditen würden nicht uns erschießen, das machen sie nur mit Einheimischen, von uns würden sie höchstens ein wenig Geld haben wollen. Gut, diese neue Information stellt die Route natürlich in ein ganz anderes Licht – „sie erschießen nur die Einheimischen“. Wir wogen die Konsequenzen eines Überfalls also nochmals gegen den potentiellen Blogartikel ab, brauchten aber nur einen noch kürzeren Bruchteil eines Moments, um zu einem einstimmigen Entschluss zu kommen: Diese Route überlassen wir lieber anderen.
Doch wir standen nun vor einem anderen Problem. Faktisch stand zwar Iain allein vor dem Problem, denn für den weitaus höheren Durst unserer 4WD-Viecher hatten wir vier Fürsorglichen ausreichend vorgesorgt, doch es wird natürlich keiner zurückgelassen, und so attackierten wir dies Problemchen zusammen. Wir standen also vor der Wahl entweder 40 km hin und zurück extra zu fahren oder über Baragoi nach Wamba zu fahren und von dort nach Isiolo gen Nairobi. Wir entschieden uns für letzteres, weil die 80 Extrakilometer bedeutet hätten, dass wir an dem Tag ohnehin nicht mehr nach Laisamis gekommen wären.
In Baragoi konnte Iain seine BMW auch endlich an dem nötigen schwarzen Gold laben lassen. Wir vier nutzten auch die Chance und führten unsere schweren Ponys zur Tränke bei N 1° 46.991’, O 36° 47.259’. Da wir über die grüne Grenze reingekommen waren und noch immer keine richtige Stadt gesehen hatten, sind wir bisher auch weder einer Bank noch einem ATM begegnet; unsere Vorräte kenianischer Schilling waren dementsprechend übersichtlich. Zudem zeigte die Wasserstandsanzeige von unserem Dollar-Reservoir nur noch wenige Striche vor absoluter Trockenheit an. Tanken war also kein Selbstläufer, und wir zogen Einheimische an wie Fliegen. Zu allem Überfluss dauerte das Tanken sehr lang, weil anfangs kein Strom vorhanden war, und Diesel in die Tanks gepumpt werden musste. Wir liehen uns von Jan & Trevor ein paar Dollar, und füllten ein wenig auf.
Beim Tanken trafen wir glücklicherweise auf Adrian, der seinen Defender auftankte. Adrian arbeitet als Projektmanager für den Bau eines Windparks beim Lake Turkana; es soll der größte Windpark Afrikas werden und wird – wenn alles gut läuft – allein 30 % von Kenias Strombedarf decken. Doch der eigentlich „glückliche“ Part an unserem Zusammentreffen war, dass Adrian uns zwei potentielle und seiner Erfahrung nach sichere Camps beschreiben konnte; nicht weit weg, aber weit genug, um nicht ganz Baragoi kurze Zeit später in unserem Camp begrüßen zu dürfen. Wir folgten seiner Beschreibung aus dem Dorf, bogen bei N 1° 47.153’, O 36° 47.481’ von der C77 ab, fuhren etwas später parallel der lokalen Landebahn und danach rechts. Nach etwa 10 km nach der Abzweigung von der C77 sahen wir schließlich Adrians Camp linkerhand unter Bäumen an einem ausgetrockneten Damm. Wir parkten unsere Wagen etwas abseits bei N 1° 44.631’, O 36° 52.281’ – ebenfalls unter schattenspendenden, herrlichen Schirmakazien. Dieser Platz sah aus, als ob er nach den Vorstellungen eines Drehbuchautors angelegt wurde. Er sah fast zu sehr nach „Afrika“ aus, um wahr zu sein. Dieses Camp ist mein neuer Favorit meiner Top-Ten-Übernachtungsliste!
Doch bevor wir uns am Lagerfeuer ganz diesem Ort hingeben konnten, mussten wir noch einen Behördengang erledigen; in Kenia war nämlich am 24. August Volkszählung. Die beiden „Offiziellen“ saßen in Adrians Camp – hinter ihnen sah man noch ein kleines Lagerfeuer glimmen, in welcher deutschen Behörde hat man diesen Anblick – und erklärten uns die Prozedur. Sehr pflichtbewusst füllten sie unsere Angaben in ihren Erfassungsbogen, nur fanden sie leider weder die Schlüsselnummer für den „District“ Niedersachsen noch den für Baden-Württemberg in ihrem Code-Buch. Wir sind nun offiziell – noch bevor wir ganz offiziell eingereist sind – als „Obdachlose“ oder „Vagabunden“ in Kenias Bevölkerung 2009 erfasst.
Heute haben wir den Tag langsam angehen lassen. Adrian fuhr nach Nairobi zurück, und die etwa zehn Zelte seines Camps wurden alle abgebaut. Doch dies führte leider nicht dazu, dass wir den ganzen Platz für uns hatten. Nein, das Gegenteil war der Fall. Nachdem auch die Guards ihre Sachen gepackt hatten, kamen immer wieder Einheimische, die ihre Ziegen und Kühe entlang unseres Camps trieben. Jetzt war keiner mehr da, der sie vertrieb, standen sie oder setzten sie sich – mal näher, mal ferner –, um zu sehen, was diese „Mzungus“ den lieben langen Tag so machen. An den Tierspuren und deren Hinterlassenschaften hätten wir eigentlich bereits gestern Abend sehen müssen, dass wir bei einem Ziegen-Kühe-Highway campen, doch trunken vor Freude haben wir dem wohl unterbewusst keine gebührende Achtung entgegengebracht.
Zu einem Zeitpunkt setzte sich ein Tribesman direkt an unser Feuerchen, das wir den ganzen Tag über an ließen, weil Anja und Iain unter Jans Anleitung Brot backen wollten.
Dieser Tribesmann hatte nichts anderes zutun, als uns einfach nur zu beobachten; er war in keinster Weise aufdringlich, noch machte er irgendwelche Anstalten, sich mit uns unterhalten zu wollen, uns etwas verkaufen zu wollen oder überhaupt einfach irgendetwas haben zu wollen – ganz anders als manch andere Einheimische, die unser Camp passierten. Doch dass wir ständig so im Rampenlicht standen, wurde Jan irgendwann zuviel, so dass die beiden drauf und dran waren, ihre Sachen zu packen und weiterzufahren. Iain gelang es jedoch immer wieder, die Leute aus unserem Camp zu komplimentieren. Einfach nur durch Bestimmtheit in Worten, ohne Kraft in irgendeiner Aktion, nahm er beispielsweise unseren Tribesman bei der Hand, erklärte ihm, was er tat und warum er es tat, indem er ihn zu dem nächsten Baum in ca. 20 m Entfernung führte (auch wenn dieser ihn natürlich nicht verstehen konnte), ließ ihn sich dort niedersetzen und uns von dort beobachten.
Afrikaner haben ein anderes Verständnis von Privatsphäre als wir Europäer, gerade die hiesigen Stämme haben überhaupt kein Konzept von Privatsphäre. Wir profitieren davon, indem uns keiner verscheuchen kann, denn das Land gehört ja allen (oder eben keinem), doch die andere Seite der Medaille ist, dass sich mit dem gleichen Recht auch jeder an unser Lagerfeuer setzen kann. Für unser Gefühl war dies jedoch manches Mal ein wenig zu nah; wir wollten unsere Wagen vom Staub befreien und mussten dazu alles ausräumen, wir wollten auch irgendwann etwas kochen und brauchten bei beidem verständlicherweise – aus europäischer Sicht – keine Zuschauer. Für uns hatte es ein leichtes „G’schmäckle“, dass wir die Einheimischen vertrieben, nachdem wir uns auf ihrem Land ausgebreitet hatten, aber es ging auch nicht anders, mit diesem Magengrummeln mussten wir leben.
[Anja:] Zwei weitere ständige Gäste in unserem Camp waren „Donkey 1“ und „Donkey 2“, zwei mehr oder weniger wilde Esel.
Auch wenn sich somit beim nächsten Sonnenlicht manches Gold dieses Camps als Blech entpuppte, so bleibt es für mich dennoch weit oben in meinen Top Ten. Ich bereue jetzt schon, dass es morgen bereits weitergeht, denn dieser Platz ist fast ein Klischeeabbild von Afrikafilmen wie etwa „Out of Africa“…
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Jambo!
Ihr seit jetzt (heute ist der 02.09.) noch in Nairobi..? Oder vielleicht
– er würde sich
– solltet Ihr ihn treffen und “für
) – so 10-20 €
doch schon weiter? Mein “angehender katholic priest” Joseph Smith
hat mich gefragt, ob ihr denn schon in Nairobi seid – er studiert dort.
(Hm, hoffentlich komme ich jetzt nicht zu spät..
natürlich freuen Euch zu treffen, falls das in Eure Pläne paßt… habt
Ihr die Daten noch? (jsmith@diesistkeinedomain.xyz) – habe hier auch noch
eine Telefonnummer(+25-1234567890), weiß nicht, ob die noch gültig ist.
Und überhaupt! Falls Ihr noch da seid und Lust habt, könnt ihr ja
versuchen mit ihm Kontakt aufzunehmen, wäre ja irgendwie schon
witzig (und dann wüßte ich auch mal, ob ich da seit 4 Jahren mit
irgendso nem “Spinner” maile..
akzeptabel” befinden, könnt Ihr ihm ja ein paar Euro als “Gruß” von
mir in die Hand drücken (aber nur, wenn er nicht so aussieht wie
einer der blöde deutsche Kenia-Fans ausnimmt..
vielleicht? Wenn das aber alles nicht klappt und paßt und
überhaupt, dann ists auch nicht weiter wild… klar bin ich neugierig!
Und Eure Seite “erschlägt” mich quasi immer wieder…
– das ist
*seufz*
alles einfach unglaublich, wenn man selbst täglich nur zwischen “Büro” und
“Reihenhaussiedlung” pendelt..
Euch auf jeden Fall weiterhin ganz viel Spaß und gutes Gelingen!!
(Seid Ihr eigentlich derzeit auch per eMail erreichbar? Bzw. unter
welcher Adresse?)
liebe Grüße und bis bald!
Silvia + family
AUA! Natürlich wird bei den Kommentaren oben immer gleich
))
das aktuelle Datum angezeigt… peinlich….!
Hallo Sylvia,
vielen Dank für deinen wiedereinmal sehr aufmunternden Kommentar — solche Kommentare motivieren uns bei der Stange zu bleiben, obwohl wir genügend Ablenkung haben… Ich habe mir erlaubt, die allzu persönlichen Infos oben einfach mal zu editieren. Leider hat uns dein Kommentar dann doch nicht mehr rechtzeitig erreicht — wir waren zwar noch etwas in Nairobi, aber die letzten Tage gab ‘s dann schon fast wieder zuviel zu organisieren. Nächstes Mal fahren wir bei ihm vorbei…
Viele Grüße aus Kampala,
Jörg