Archive for Juni 27th, 2009

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• Samstag, Juni 27th, 2009

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Bruder Cedrack im Stuhl

Bruder Cedrack im Stuhl

Nach unserem Frühstück bei Mekkes sind wir ohne weiteren Stopp ins Wadi Natrun, um uns dort auf Anraten von Diethart ein oder zwei koptische Kloster anzuschauen. Wir steuerten als erstes das Deir Amba Bishoi Kloster an. Gleich am Eingang wurden wir von Bruder Cedrack auf Deutsch angesprochen; wir haben Tee und Brot bekommen, diskutierten mit ihm das Leben der Mönche heute und früher (insbesondere das Zusammenleben mit den Beduinen) und den christlich-islamischen Dialog und wurden anschließend von ihm durch die Klosteranlage geführt.

Es war ein sehr eindrucksvoller Besuch. Als wir am Ende das Kloster verließen, haben wir drei Stunden hier verbracht und da wir auf keinen Fall Kairo bei Nacht erfahren wollten, sind wir gleich weiter und haben kein weiteres Kloster besucht.

Koptisches Kloster

Kloster im Wadi Natrun

Nach Kairo zu finden war überhaupt kein Problem und die Desert Road erwies sich auch als problemlos, wenn auch bisweilen nicht ununterhaltsam.

Straßenunterhaltung, aber eher die Regel als die Ausnahme

Straßenunterhaltung, aber eher die Regel als die Ausnahme

Unsere Karten waren alle etwas älter, so dass wir nicht wussten, dass es mittlerweile auch eine Umgehungsautobahn gibt. Wir sind stattdessen mitten durch Kairo gefahren. Der Vorteil war, dass wir bereits bei der Einfahrt nach Kairo die Pyramiden Gizehs gesehen haben. (Ich habe erst hier verinnerlicht, dass die Pyramiden unmittelbar an Kairo angrenzen.)

Der Verkehr ist anstrengend. Das Besondere hier in Kairo ist, dass es scheinbar überhaupt keine Fahrbahnen gibt. Schien es in den großen Städten Syriens und Jordaniens noch so, dass der erste Fahrer eine Spur eröffnet und die folgenden sich daran halten, ist das hier in Kairo anders: Es wird einfach gefahren wo Platz ist bzw. wo Platz sein sollte, was zu ununterbrochenem Hupen und unzählbaren Beulen führt. Sobald Willi einmal vor der Tür unseres Apartments steht, werden wir ihn nur noch im Ausnahmefall bewegen.

Das Apartment zu finden, war Dank Dietharts Beschreibung überhaupt kein Problem: Nasr City war schnell gefunden, die Makram Ebid ebenso und von dort war es nur noch ein kurzes Stück.

In der Wohnung wurden wir von unserem Vermieter, ein Freund Dietharts, der uns diese Möglichkeit eröffnet hat, empfangen. Er wies uns in alles ein, aber wir wollten eigentlich nur noch schlafen gehen. Doch ein Task blieb noch: Uns wurde doch mehrmals nachdrücklich empfohlen, den Reifen vom Dach zu holen. Bisher haben wir das nirgendwo auf unsere Reise gemacht und auch hier hatten wir eigentlich nicht das Gefühl, dass es notwendig sei. (Ein guter Indikator sind ja immer die anderen parkenden Autos.) Doch irgendwann gaben wir nach. Es war in der Tat das erste Mal, dass wir das Ersatzrad vom Dach holen „mussten“ – wir fahren ja keinen Landy 😉 –, aber Ben, wenn du dich um deine Photochance betrogen fühlst, so müssen wir dich enttäuschen. Es verlief gänzlich unspektakulär (Anja saß auf dem Dach und schob den Reifen runter und ich nahm ihn in Empfang), was aber nicht heißt, dass wir nicht einen Auflauf organisierten: Im Nu waren wir von einer Kinderschar umringt, die das alles sehr spannend fand. Für uns, die wir Tom Sawyer und Huckleberry Finn gelesen haben, natürlich die Chance: Wenn Reifen runterholen, so aufregend ist, dann können sie uns auch helfen. Nur ihnen für ihre Hilfe auch noch Geld abzunehmen, dass brachten wir dann doch nicht übers Herz.

Unseren ersten Tag in Kairo haben wir heute bisher einfach mal ruhig angehen lassen. Ein bisserl Gegend erkunden, Wäsche wasche und Internet Cafe stand auf dem Programm. Unser erster Eindruck der Stadt: Wie die Jordanier und Syrier haben die Ägypter einen recht unverkrampftem Umgang mit Müll, was in einer Millionenstadt wie Kairo dazu führt, dass – zumindest jetzt in den Hochsommermonaten – häufig ein süßlich-säuerlich beißender Moder in der Luft liegt. „Hochsommer“ ist auch ein gutes Stichwort: Es ist einfach viel zu heiß! An (für uns) guten Tagen sind es derzeit nur knapp 35°C, meist jedoch mehr. Der Lebensrhythmus der Stadt hat sich daran angepasst: Wenig Geschäfte machen bereits morgens auf, viele erst im Laufe des Vormittags; viele Geschäfte im Basar haben etwa von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Das ganze Leben ist stark in die Nacht geschoben und morgens wird dann halt geschlafen.

Höhepunkt unseres Tages: Wir werden uns beim Gemüsehändler um die Ecke noch Kartoffeln und Zwiebeln kaufen und dann gibt’s Bratkartoffeln. 😉

 

 

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  1. Hallo Anja, hallo Jörg,

    jetzt bin ich „endlich“ auf dem Laufenden . Ich hoffe, die Bratkartoffeln haben geschmeckt!
    Grüße aus dem wenig sommerlichen Stuttgart :-((

    Heidi

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• Samstag, Juni 27th, 2009

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Falls uns jemand erreichen möchte, wir haben jetzt auch bis auf weiteres eine ägyptische Handynummer:

+20 19 7826123

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  1. 1
    diethart 

    ahlan wa sahlan ya Anja wa Jörg. (Willkommen in Kairo)

    Probiert mal einen Chai und eine Wasserpfeife mit Apfelgeschmack (toffach) und lasst euch einfach von der Atmosphäre und dem Lärm Kairos einfangen.

    Ich freue mich für euch!

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