Archive for Mai 25th, 2009

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• Montag, Mai 25th, 2009

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Die Fahrt nach Antalya führte uns zunächst hinter Ölüdeniz in eine Dead End Street an der Steilküste. Unnötig, aber schön die Strecke heute morgen gefahren zu sein. Steilküste, türkisblaues Meer und dazu strahlender Sonnenhimmel sieht man in der Schönheit wohl nicht so oft. Der zweite Anlauf, der richtige, ging dafür durch die Hochebene der 2000 bis 3000 Meter hohen Berge hinter der Lykischen Küste. Eindeutig die bessere Wahl zu der Küstenstraße, an der man außer Hotelburgen vermutlich nichts gesehen hätte. Wir sahen versteinerte Dünen, verschneite Berge und eine sehr abwechslungsreiche Landschaft.

Hochland Richtung Antalya

Hochland Richtung Antalya

In Antalya wollen wir zunächst einen Toyota-Händler suchen, da unsere Kupplung komische Geräusche macht.

[Jörg:] Aber gefunden haben die leider (oder glücklicherweise) nichts, da das Quietschen mittlerweile schon wieder verstummt war. Vielleicht ist Willi ein wenig wetterfühlig und der Regen und die hohe Luftfeuchtigkeit haben ihm genau so wenig gefallen wie uns.

Wir steuerten dann zunächst den Beypet Camping Platz bei Manavgat an, doch obwohl es bereits gegen sechs Uhr war, entschieden wir uns nach einem Blick in die sanitären Einrichtungen sofort zum Weiterfahren. Und das war auch gut so, denn so landeten wir bei dem von der Schweizerin Verena geführten Nostalgie Camping in Kizilot. Ein richtiges Kleinod! Wären wir nicht erst bis gestern im Sugar Beach Club eine ganze Woche an einem Ort geblieben, hier würden wir es durchaus länger aushalten. Vorzügliches Essen – Anja hat ein Käse-Rösti, ich Käsespätzle, es gibt aber natürlich auch echte türkische Küche… 😉 – und einen schönen Sandstrand fast ganz für sich allein ohne jegliche Touri-Schwemme, dafür ist Antalya wohl doch schon zu weit weg, aber uns zieht es nun doch langsam nach Syrien und wir haben ja noch Kappadokien vor uns.


 

 

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• Montag, Mai 25th, 2009

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Wir waren jetzt eine Woche in Ölüdeniz und warteten hier nicht auf schönes Wetter, aber auf Sascha unseren „Wohltäter“. Anfangs wollte ich nur nach Ölüdeniz, weil hier eines der schönsten Fluggebiete der Türkei ist und ich die Hoffnung hatte, da Luftikus gleichzeitig hier ist, vielleicht irgendwie dem Fliegen näher zu kommen. In welcher Weise auch immer.

Das Luftikus-Team hatten wir schnell gefunden und bei allen war die Neugier groß, was uns hierher in den Süden der Türkei verschlägt. Kaum sind wir hier, es hatte keine drei Tage gewartet, kam das schlechte Wetter. Jeden Tag derselbe Turnus: morgens sonnig, mittags bewölkt (vor allem die Berge), dann Gewitter oder nur Schauer, spät abends kein Regen mehr, auch die Nacht nicht. Für Flieger Mist, für uns okay, denn wir hatten uns schon ein Alternativprogramm gesucht.

[Jörg:] Ich muss gestehen, als wir in Ölüdeniz den Absturz eines Tandems aus 15 m Höhe mitbekommen haben – glücklicherweise nicht selbst gesehen, aber dennoch – war ich auch nicht so unglücklich, dass das Fliegen dank meist schlechten Flugwetters  ins Wasser fiel.

Jörg als erfahrenerer Taucher hatte mich dazu überredet, einen Schnuppertag zu machen, während er einen 3-tägigen Aufbaukurs gebucht hatte. Und so machte ich meine ersten Erfahrungen unter Wasser. Dabei ist das so gar nicht mein Element.

Zunächst begann eine Art Trockenprogramm. Die Schwierigkeit dabei: alles auf Englisch. War eigentlich kein Problem, denn die Tauchlehrer gaben sich wirklich Mühe. Später unter Wasser kann man sich sowieso nicht mehr unterhalten, dachte ich mir. Dann ging es zu den ersten Übungen unter Wasser und ca. 3 m runter. Für mein Ohr war das glaube ich das härteste Training. Der Druckausgleich war eher schwierig zu managen. Der zweite Tauchgang ging auf 6 m runter und war deutlich spannender. Wir fütterten Fische unter Wasser, sahen eine Moräne, nahmen Seeigel auf die Hand, spielten mit einem Seestern, und kitzelten einen kleinen Oktopus. Fürs erste Mal, fand ich das schon toll. Jörg erzählte mir am folgenden Tag von seinen Übungen für den Advanced Open Water Diver und die waren noch spannender. Für die Zeit jetzt wäre mir ein weiterer Kurs aber – trotz der immens vielen Zeit – doch zu viel gewesen.

tauchen_anja

[Jörg:] Ich wollte mich für den AOWD, den Advanced Open Water Diver, anmelden. Da ich in letzter Zeit jedoch eher weniger Tauchen war (also, in den letzten Jahren eigentlich gar…) wollte ich ganz gern eine Auffrischung und die auch in Deutsch, denn es sollte ja schließlich eine Auffrischung sein und nicht ein Neuerlernen in Englisch. Das sei alles auch kein Problem, sie hätten eine Aushilfe, Ahmet, der kann Deutsch und würde dolmetschen. Nun, hat natürlich nicht geklappt, aber das mit Auffrischung in Englisch war dann auch nicht dramatisch, zumal PADI ja nicht sooo viel wert auf Theorie (und sportliche Kondition) legt… 😉 (Für meinen Geschmack – auch wenn ja ich ja jetzt „dazu gehöre“ – nach wie vor eigentlich zu wenig, aber ich möchte hier jetzt nicht den bekannten Grabenkrieg eröffnen. Andrea, vielleicht könntest du mir noch mal erklären, weshalb reiner Sauerstoff ab einem gewissen Druck toxisch ist?)

Nach meinem Scuba-Tune-Up habe ich jedenfalls noch zwei Freitauchgänge gemacht und am nächsten Tag gleich meinen AOWD in Angriff genommen. Die Pflicht-Adventure-Dives und Underwater Navigation machte ich gleich zu Anfang und danach als dritten Tauchgang noch Search and Recovery.

Es ist wenig erstaunlich, dass Tauchen im warmen Urlaub eine ganz andere Welt zu sein scheint, als zu Haus in heimischen See. Umso erstaunlicher ist dann, wie es einen selbst immer wieder erstaunt: Tauchen in kristallklarem, warmen Wasser scheint ein ganz anderer Sport zu sein als in der kalten, dunklen Brühe zu Hause. Wir konnten hier haufenweise Seesterne und Oktopusse sehen, Kalmare, einen Schwarm Barakudas sowie Muränen, aber die Quadrat-Navigations-Übung beim Underwater Navigation Adventure Dive sind bei einer Sicht von 20m oder mehr andererseits schon eher ein No Brainer.

Am dritten Tag (dem zweiten AOWD-Tag) standen dann der Multilevel auf dem Plan und ursprünglich hatte ich als fünften notwendigen Adventure Dive vorgesehen: Peak Performance Buoyancy – sorry, ich kann jetzt nur die englischen Begriffe, da müsst ihr also durch… 😉 Da waren sich jedoch die Instructors einig: Das wären Perlen vor die Säue… Waren die bei Andi und Buckart im Hochschulsport erworbenen und mit Buddy Ben erlernten Fähigkeiten doch noch nicht gänzlich eingerostet. Also habe ich den Dry Suit Adventure Dive als Teil vom AOWD gemacht. Ja, liebe Tauchergemeinde, ihr habt richtig gelesen: Ich war mit einem Trocki in südägägischen Gewässer – wahrscheinlich der einzige… Da ich Streber aber schon die Theorie für den PPB Adventure Dive gemacht hatte, habe ich den kurzerhand auch noch gemacht – im Trocki, sonst kann das ja jeder… 😉

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

An den zwei weiten Tagen, an denen Jörg seinen Tauchkurs gemacht hatte, blieb ich mehr oder weniger auf dem Campingplatz. Und so ging ein Tag als der Faulste seit Beginn der Reise in die Geschichte ein. Ich döste ein bisschen im Dachzelt, las sehr viel, surfte immer mal wieder im Internet und schlug irgendwie die Zeit tot. Um ein bisschen Bewegung zu bekommen, lief ich in den Ort, um Markus, meinen Fliegerkollegen, zu treffen.

Der zweite Tag alleine lief ähnlich, allerdings ein bisschen aktiver. Zum Beispiel will ich  gemütlich im Auto sitzen und auf youtube surfen und was kommt da?

„Ankara 1. Sulh Ceza Mahkemesi’nin, 05.05.2008 tarih ve 2008/402 nolu KORUMA TEDBİRİ kapsamında bu internet sitesi (youtube.com) hakkında verdiği karar Telekomünikasyon İletişim Başkanlığı’nca uygulanmaktadır.

(The decision no 2008/402 dated 05.05.2008, which is given about this web site (youtube.com) within the context of protection measure, of Ankara 1. Sulh Ceza Mahkemesi has been implemented by „Telekomünikasyon İletişim Başkanlığı“.) http://www.tib.gov.tr | http://www.ihbarweb.org.tr“

Ich traute meinen Augen nicht, musste es aber wohl oder übel hinnehmen.

Dafür räumte und schraubte ich am Auto herum, las mal wieder und als Highlight des Tages stand Fußball auf dem Programm. Zusammen mit Markus und den Fliegern suchten wir einen Ort, der Bundesliga zeigte. Schließlich schauten wir dank Annelore im „Flieger-Hotel“ ziemlich alleine auf der Großbildleinwand. Wenn jetzt noch der VfB gewonnen hätte…

Schließlich kam am Samstagabend: Sascha, unser Wohltäter. Er brachte uns alles Mögliche aus Deutschland mit: Reiseführer, Kartenmaterial, Vollkornbrot. Und darf im Gegenzug einiges von unserem Gepäck wieder mitnehmen. Wir haben in den 5 Wochen bemerkt, dass wir einiges zu viel dabei haben.

[Jörg:] Wir konnten uns anfangs nicht auf eine häufige Waschfrequenz einigen. Deshalb hatten wir zunächst für deutlich mehr als zwei Wochen gepackt und sind nun fürs erste auf zehn Tage runter – ein Schritt in die richtige Richtung zu mehr Platz in Willi.

Das Highlight im Gepäck von Sascha sind allerdings unsere Pässe und unser Visum für Syrien. Damit steht einer Weiterfahrt nichts mehr im Wege.

Was ich am Anfang nicht geglaubt habe, ist am Ende doch wahr geworden. Die stressige Geschichte mit dem Syrien-Visum ist vorbei und zeitlich hat alles super gepasst. Die Bereitschaft von Sascha, nicht nur einen Haufen Papier mitzubringen, sondern bei diesem nervenraubenden Spiel mitzuspielen fand ich doch außergewöhnlich. Daher DANKE für die Hilfe. Auch an Markus, Jutta und Albi, auf die sich unser abgegebenes Gepäck verteilt. 😉

sascha_anja_joerg

[Jörg:] Thomas, der Fahrrad-Reisenende, den wir im deutschen Konsultat in Istanbul getroffen haben, löst das Visa-Problem übrings selbst: Sein Fahrrad hat er in Ankara untergestellt und er trampt nun erstmal zurück nach Deutschland: Visum besorgen und Freunde besuchen, danach wird weitergereist. Und da wir gerade bei alten Bekannten sind: Markus, der Defender-Fahrer, den wir ebenfalls in Istanbul getroffen haben, hatte einen Lichtmaschinen-Schaden in Adana, der aber glücklicherweise behoben werden konnte und mittlerweile ist er bereits in Syrien – sozusagen für uns die Lage sondieren… 😉 In Syrien ist derzeit auch noch ein Freund von mir („Hallo, Stef!“), den wir sehr gern in Syrien getroffen hätten – nachdem wir uns in Deutschland nicht so häufig sehen, wie wir gerne wollen, ist Syrien ja die naheliegenste Lösung… 😉 – aber da wir durch unser Visum lange aufgehalten wurden, ist er uns immer ein paar Tage voraus und aus dem Besuch wird leider wahrscheinlich nichts werden.

Jetzt ist es schon Montag und wir fahren endlich weiter. Eine Woche Ölüdeniz reicht dann doch dicke. Wir hatten sehr entspannte Tage am Meer und haben die viele Zeit genossen. Wir haben so viel Zeit gehabt, dass wir nicht mal zum bloggen kamen 😉

[Jörg:] Asche auf unser Haupt! Zu meiner Verteidigung kann ich anbringen, dass ich eben 3 Tage tauchen war und dann kam abends immer noch Tauch-Theorie lernen musste plus einen Extratag allein für die theoretische Auffrischung – was waren nochmals die Zeichen für Stickstoff-Übersättigung und ab wann ist damit zu rechnen, wie errechnet man nochmals die maximale Grundzeit für eine gegebene Tiefe, wenn es kein Deko-Tauchgang sein soll, wie ging nochmals der „Aufrödel“- und wie der Buddy-Check etc.

Hätten wir uns für unsere Visa-Wartezeit einen Camping-Platz schnitzen wollen, es wäre unser Sugar Beach Camping Platz gewesen (allerdings mit einer warmen Dusche – der Sugar Beach Camping Platz hat wie viele Camping-Plätze (und teilweise auch die Hotels!) nur Solar-erhitztes warmes Wasser, was ja prinzipiell eine tolle Sache ist, aber nach ein paar Tagen mit bedecktem Himmel und immer mal wieder Regen, wäre eine warme Dusche schon was Feines…) Für die Tauch-Theorie war das ja eh das beste Wetter.

Der Platz selbst war erfreulicherweise gar nicht so voll: Neben zwei türkischen Dauercampern, einer versprengten Gruppe Engländern (denen gehört eigentlich ganz Ölüdeniz) und uns war nur noch eine Schulklasse aus Sindelfingen auf Studienfahrt die ganze Zeit über dort. Andere kamen und gingen, wie etwa Wolfgang und seine Frau, die Mittelmeer-Inseln besichtigen und gerade auf dem Weg gen Zypern sind. Am besten muss es auf dem Platz noch Willi gefallen haben, denn er wurde bestaunt, bewundert, photographiert, sein Innenleben diskutiert und vieles mehr. Selbst wir mussten uns keine Mühe geben, irgendwen aktiv kennenzulernen.

Gestern Nachmittag kamen dann auf einmal innerhalb von 2 Stunden sieben Wohnmobile und Camping-Wagen – Zeit für uns zu fahren… Abends trafen wir uns noch mit Sascha, Jutta und Albi und heute geht es endlich weiter. Es wird nur noch gefrühstückt und ich lade gerade noch neues Ohr-Futter (Podcasts) auf unser Hung-Drive – wir haben es nach seinem Spender benannt. 😉 Nochmals: Vielen Dank, Hung!

Category: Türkei  | 2 Comments

2 Responses

  1. Hi Jörg,

    hast Du auch einen Night-Dive gemacht?
    …das „Trocki“-Taucherlebnis im warmem Wasser kannst Du ja mit einem Tauchgang im Fernsteinsee mit dem „Halbtrockenen“ ausgleichen :-))
    Da kommt Freude auf, insbesondere, wenn’s draußen schneit….
    Grüßle

    Heidi

  2. 2
    Joerg 

    Hallo Heidi,

    im Rahmen des AOWD habe ich keinen Nacht-TG gemacht, den habe ich dann in Aqaba nachgeholt. Fernsteinsee im Halbtrockenen kann ja jeder, ich nehm‘ ’n Shorti… 😉

    Viele Grüße aus Alexandria,

    Jörg

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