Archive for April 26th, 2009

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• Sonntag, April 26th, 2009

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Heute waren wir auf der Weiterreise noch in Szeged (das Szegediner Gulasch hat leider nichts mit dieser Stadt zu tun). Eine kurze Besichtigung der Stadt kam nur zustande, weil wir nach einem freien WLAN gesucht hatten. Leider keins gefunden, dafür schöne Bilder gemacht, wovon wir eines hochgeladen haben:

Marktplatz von Szeged

Marktplatz von Szeged

Der Grenzübertritt nach Rumänien war diesmal gänzlich unspektakulär und schnell. Nicht wie bei der Ausreise aus Kroatien nach Ungarn, als in jedes Fach und jeden Schrank geschaut wurde. Nur durch Überredungskünste durften wir die Wasseraufbereitungstabletten weiter behalten. Die Ungarn und Rumänen hat unser Auto überhaupt nicht interessiert.

Kurz nach der Grenze waren wir ziemlich verwirrt über die unzähligen Vignetten-Häuschen. Ob man in Rumänien eine Vignette für jede Strasse oder nur für die Autobahn braucht? Egal, wir haben uns an einer Tankstelle wahrscheinlich übers Ohr hauen lassen und eine gekauft, obwohl wir sie wahrscheinlich nicht brauchen. Die Fahrt nach Sibiu (Hermannstadt) führte durch schöne Täler, grüne Wiesen und extrem viele Dörfer (wo war noch mal die Autobahn?). Nach Stunden kamen wir an. Zu unserem Nachteil haben wir mit dem Grenzübertritt nach Rumänien auch gleich eine Zeitzone gewechselt und eine Stunde des Tages verloren.

Mein Gedächtnis leitete uns auf dem direkten Weg zu der Pension, in der ich mit meiner Familie schon im September genächtigt hatte. Das Glück hatte es gut mit uns gemeint, wir bekamen ein schönes Zimmer und genossen den ersten Abend in Siebenbürgen in der Crama Sibiana, quasi dem Stammlokal von uns in Hermannstadt, bei Wein und leckerem Essen.

[Jörg:] Und bei extrem aufschlussreichen Unterhaltungen am Nachbartisch, die zeitweise dazu führten, dass Anja und ich uns minutenlang anschwiegen: Wer noch nicht wusste, dass die NATO uns über die Kondensstrahlen ihrer Jets konspirativ verdummt und auch manche zivile Fluggesellschaften dabei mitmischen, was daran erkennbar sei, dass deren Kondensstreifen länger am Himmel sichtbar blieben und sich nicht sofort auflösen würden, der konnte es hier erfahren. Auch dass viele Berliner Politiker in Wahrheit Kinderschänder sein, die in der Vergangenheit dabei gefilmt wurden und nun erpresst werden, wurde glaubhaft vermittelt, da die gute Frau dies aus erster Hand wusste, und zwar von einem russischen Doppelagenten. Dieser Doppelagent ― nennen wir ihn einfach Dr. No, ihr werdet schon verstehen, dass ich diesen Namen, um Anjas und mein Leben nicht zu gefährden, hier nicht nennen kann ― hatte seinen Dr. übringens in Philosophie und Politik gemacht und wusste dies von Putin persönlich. Hinter diesen Erpressung stecken übrings die Juden und als die liebenswerten Heimflüchtlinge dann auch noch munter das Holocaust-Lügen-Akkordeon anstimmten, wurde es allerdings doch schaurig. Wissenschaftlich wurde jeder Beweis ― ’schuldigung „Indiz“ muss es wohl heißen ― zerrissen, doch dann kam auch schon das Dessert und die Rechnung und so waren wir um die Einsichten ärmer. Schade eigentlich, ich hätte gern noch erfahren, ob die Amerikaner nun wirklich schon auf dem Mond waren, wer JFK erschossen hat, ob Osama bin Laden in Wirklichkeit eine CIA-Legende ist, ob ’s doch keinen Zusammenhang zwischen HIV und AIDS gibt und dies in der Tat ein schiefgegangenes Armee-Experiment war und die wahre Antwort zur Frage aller Fragen: Gibt es Bielefeld nun doch?

 

 

Category: Rumänien  | One Comment

One Response

  1. 1
    susanne 

    L O L @ eure Nebensitzerin!

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• Sonntag, April 26th, 2009

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Wir sitzen gerade am Frühstückstisch und planen die Weiterfahrt. Ob wir heute Nachmittag wieder einen Campingplatz ansteuern, wissen wir noch nicht. Die letzten Tage waren da eher mau im Gegensatz zu den Zeiten, als wir mit Ben und Violetta noch per ADAC-Campingführer einen Platz ausgesucht hatten. Im nordöstlichen Teil Kroatiens haben wir uns von unserer Straßenkarte mit Camping-Zeichen in die Irre leiten lassen und keinen gefunden, so dass wir in einer Fernfahrer-Spelunke absteigen mussten. Danach entschieden wir über Ungarn nach Rumänien zu fahren und wurden hier zwar fündig, aber wir waren die einzigen auf dem Campingplatz. Ich fand es ziemlich gruselig weit und breit keine Menschenseele zu sehen und die ganze Nacht über Kröten und Vögeln zu zuhören.

Der Campingplatz für diese Nacht ist auch eine Klasse für sich. Zwar sind wir hier nicht alleine, eine Bikerhochzeit findet hier auch statt (Beschallung rund um die Uhr), aber wir sind die einzigen Camper. Die Ansprache oder Gesellschaft, die mir seit der Trennung von Violetta, Katharina und Ben fehlt, gibt es auch hier in Szeged nicht.

Dafür gibt es auch nette Geschichten zu erzählen.

Wir haben hier so viele Tiere gesehen, wie vorher noch nicht. Die allmorgendliche Vogelhochzeit brauche ich nicht zu erwähnen: Amseln schleichen ständig mit Futter um unseren Frühstückstisch, Rebhühner waten an uns vorbei, Hasen hüpfen hier herum, Entenpaare, Kuckucke und Spechte leisten uns Gesellschaft. Sogar Störche haben wir schon diverse gesehen.

Storchenflug

Storchenflug

Klapperstorch im Nest

Klapperstorch im Nest

Und: wir sind mit einer Donaudampfschiffahrtsgesellschaft 😉 vor ein paar Tagen übergesetzt ans gegenüberliegende Ufer der Donau.

[Jörg:] Anja hatte den Preis mit Händen und Füßen ausgehandelt, weil der Fährmann leider keiner unserer Sprachen sprach, und wir kein Wort ungarisch, was ihn aber bei der Überfahrt nicht davon abhielt, uns unseren weiteren Weg zu erklären ― auf ungarisch natürlich, was für uns ähnlich hilfreich war, wie eine Reparaturanleitung auf japanisch: Schön zu wissen, dass es geht, aber nur wie genau jetzt? 😉

Anschließend haben wir uns erstmal zu einer kleiner Vesper abseits des Weges gehauen und mussten uns fragen, wo Ben und Violetta jetzt wohl gerade sind und ob sie sich umgekehrt gerade das gleiche fragen…

 

 

Category: Ungarn  | 2 Comments

2 Responses

  1. 1
    ben 

    Ja, dann will der Ben auch mal antworten – Asche auf mein Haupt dass dies so spät passiert – …
    Wir sind tatsächlich schon eine ganze Weile wieder zurück. Nachdem wir am Tag unseres Abschieds bis zum Campingplatz in Bled zurückgedüst sind und – des vermeintlich schönen Wetters – Wäsche für mehrere Tage gewaschen und campiert haben, wurden wir dann doch von einem heftigen Regen in der Nacht erwischt. Die Vorhersage wies auch für die nächsten Tage nichts Gutes aus, so dass wir dies als Zeichen für das Ende des Urlaubs nahmen und heimfuhren. In Ingolstadt trocknete noch das Zelt … gleich hinter den Alpen war quasi wieder Hochsommer :-/

    Nun habe ich es also geschafft den Account zu aktivieren – naja zugegebenermassen einen Neuen anzulegen – und dehalb hier das erste Post …

    Viele Grüße

    Ben

  2. 2
    Joerg 

    Ihr hättet mit nach Istanbul kommen sollen: drei Tage hier und bisher kaum Wolken.

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