Archive for April 9th, 2009

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• Donnerstag, April 09th, 2009

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Anjas körperliche Verfassung

Mitten im Umzugs- bzw. Auszugs-Stress habe ich mir innerhalb von 6 Wochen zum zweiten Mal einen Lendenwirbel ausgerenkt. Meine selbstverordnete Therapie: möglichst häufig eine Bandage tragen, nichts Schweres tragen, viel ausruhen. Das alles passt nicht gerade in die Pläne, eine Wohnung leer zu räumen und die Kartons aus dem 2. OG ins Auto und von dort aus in alle Himmelsrichtungen zu verteilen. Die Reise mit einem vorgeschädigten Rücken könnte auch schwierig werden. Daher habe ich mich ausgestattet mit einem bisschen Wissen über geeignete Yoga-Übungen, Wärmflasche, Bandage, Schmerzmittel und einem Mann, der alles dafür tut, dass es mir gut geht. 🙂

Am 24.3. fragte Anja mit Schmerzenstränen in den Augen: „Und wenn das nun ein Bandscheibenvorfall ist?“ 10 Tage vor der geplanten Abfahrt und noch viel Zuerledigendes vor uns, wäre es genau das, was wir brauchen. Es steht natürlich außer Frage, dass wir nicht einfach losrollen, ohne dies abgeklärt zu haben. Anjas Orthopäde hat so kurzfristig keinen freien Termin mehr – selbst für Schmerzpatienten… Doch ein wenig Reizstrom beim Betriebsarzt brachte zunächst Stabilisierung. Ein zweiter Anruf brachte dann glücklicherweise doch noch den ersehnten Orthopäden-Termin und der hatte dann die richtigen Drogen und – weitaus wichtiger – eine gute Diagnose samt Therapie. Es war glücklicherweise kein Bandscheibenvorfall, sondern nur ein ausgerenkter Wirbel und eine größere Entzündung am Wirbel. Eine Spritze, Einrenken, entzündungsstillende Medikamente und ein paar Tage später sah dann alles erfreulicherweise nicht mehr so dramatisch wie noch am 24. aus.

Meine Zertifizierung

Als quasi eine meiner letzten Amtshandlungen wollte ich mich noch für eine bestimmte Bankensoftware zertifizieren. Eigentlich sollte es ganz einfach sein, ein Selbstläufer sozusagen. Die ersten Teile waren auch genau dies, doch beim letzten war einfach der Wurm drin.

Zunächst lief der Account ab – aber das ist ja kein Problem, muss halt einfach erneut freigeschaltet werden. Dann hatte ich zwar den Account und sah auch in dem Internetportal meine bisherigen Teile, doch genau das, was mir fehlte, war nicht auswählbar. Also, wieder Mail hin und erneut ein Tag weg. Dann hatte ich meinen Account und sah meinen letzten Teil, allein es fehlte an der Zeit, sich gleich ranzusetzen. Also wieder auf den Abend geschoben, doch dann war dieser Dr***s-Zertifizierungs-Bereich nicht erreichbar.

Irgendwann waren alle Einstiegshürden endgültig genommen, so dachte ich zumindest, denn auch da trieb irgendwer Schabernack mit mir, war doch nun meine Lizenz von der Software abgelaufen, die ich für die Zertifizierung benötigte. Also, wieder in die Tasten gehauen und Mail hin; die automatische Antwort: „zwei bis drei Arbeitstage“. Klasse! Dieser Termin liegt damit nach der Abgabe meines Laptops. Wieder Mail hin: „Geht das nicht eventuell ein wenig schneller?“ Glücklicherweise ging das.

Nun endlich konnte ich mich nach fast zwei Wochen hinter dem ursprünglichen erhofften Termin an den letzten Aufgabenblock machen. Die zeitliche Herausforderung war ja, dass dieser letzter Teil eigentlich immer anstelle von Schlafen stattfand; tagsüber habe ich noch gearbeitet, abends dann die Reise vorbereitet (Telephonate mit Versicherungen, Packlisten erstellen und abarbeiten, Vollmachten ausstellen etc.) und wenn Anja dann schlafen ging, fing ich hiermit an.

Der Rest allerdings war dann immer noch nicht der erhoffte Selbstläufer, denn zunächst war ab der besten Arbeitszeit (also ab Mitternacht) wieder mal der Zertifizierungsserver heruntergefahren und danach stellte sich noch raus, dass meine Version scheinbar nicht kompatibel mit der Aufgaben-Dokumentation ist. Nun gut, die aktuellere Version parallel eingespielt – bin ja Fuchs, und wenn es mit der auch nicht geht, dann kann ich ja immer noch zurückschwenken. Doch weit gefehlt, so einfach ist das halt alles nicht! Mit der parallelen neuen Version gings gar nicht, aber dafür ging die alte Version wenigstens auch nicht mehr. 🙁 Also, beide Versionen runtergeflext, nur die neue installiert und nach drei Stunden manueller Versionskontrolle konnte es dann endlich losgehen. Server war zwar wieder unten – da steckt wohl System dahinter… –, aber die Aufgaben hatte ich noch im Kopf und nach vier weiteren Stunden, war ich gegen kurz vor drei Uhr morgens dann fertig. Auch wörtlich zu verstehen, denn mindestens eine der vier Stunden war meiner Unkonzentriertheit aufgrund von Müdigkeit geschuldet. Aber dennoch: SIEG! Und am nächsten Morgen um 7 Uhr klingelte wieder der Wecker für den Ausbau, aber ich hatte meinen Triumph und gut geschlafen…

Anjas Meinung zu Jörgs Arbeitswut:

Manno!

Nein, im Ernst, innerlich habe ich gekocht vor Wut, denn ich wäre wahrscheinlich nicht so ehrgeizig gewesen und hätte den ganzen Krempel irgendwann hingeschmissen. Und ich war sauer, dass das so viel Zeit gebraucht hat, die Jörg für die Reisevorbereitungen hätte nutzen können. Zu zweit gehen die Dinge halt doch schneller, als allein.

Motorblocknummern-Odyssee

Für die Carnet de Passage benötigen wir Willis Motorblocknummer. Die Carnet ist so etwas wie ein Pass für Fahrzeuge und als eindeutiges Identifikationsmerkmal dient dabei unter anderem besagte Motornummer.

Die Odyssee begann als wir in Stuttgart die Carnet über den ADAC beantragen wollten, dazu eben die Motornummer benötigten, aber Willi in Hannover in der Südstadt stand. Meine Eltern wurden als „Motornummerableser“ rekrutiert, wir hatten ihnen extra noch die eingescannte Seite aus dem Betriebshandbuch zugeschickt und damit sollte es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis der erlösende Anruf mit der Nummer kommt.

Doch es kam leider anders: Die Nummer war nicht auffindbar. Meine Eltern riefen daraufhin beim Händler an, doch die Auskunft war alles andere als ermutigend: „Jaaaaa, die sieht man schon, aber das ist sehr kompliziert. Der Wagen muss auf ’ne Bühne und mit der stärksten Lampe und einem Spezialspiegel kann man dann …“ Ja, danke, fürs Gespräch! Was nun? Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, eine solche Nummer  die ja unter anderem zur Identifikation des Fahrzeugs dienen soll zu finden, dachten wir uns und fuhren trotz anderslautender Erfahrung und Händleraussage nach Hannover. Wir schauten also selbst nach und konnten leider nur das Ergebnis meiner Eltern bestätigen. Viel Zeit zur Suche blieb uns leider nicht, da Willis Ausbau rief.

Ein Anruf bei unserer geduldigen und äußerst engagierten ADAC-Sachbearbeiterin ergab einen neuen Tipp: Bei Toyota nachfragen. Also erneut beim Händler angerufen. Ich habe einen anderen Mitarbeiter an der Leitung, diesmal ist das Ablesen ganz einfach. Eine zweite Batterie – wie bei uns – mache es zwar nicht einfacher, aber auch das sei kein Problem, doch dafür könne die Nummer nicht bei Toyota erfragt werden.

Also, leider wieder eine kalte Fährte… 🙁 Tags drauf knieten Anja und ich wieder im Motor. Dies ist durchaus wörtlich zu nehmen:

Anja auf dem Motor bei der Motorblock-Odyssee

Anja auf dem Motor bei der Motorblock-Odyssee

Doch obwohl wir auf dem Motorblock knieten, unter den Wagen krochen und sogar „Kombinationsangriffe“ wagten (einer lag unterm dem Motor und leuchtete von oben, während der andere von oben versuchte, die Nummer zu erspähen). Wir waren gar nicht mal schlecht: die Motortypnummer haben wir gefunden und dann noch irgendetwas unterhalb der ersten Zylinder bei der Ölzuführung, aber leider fanden wir halt nicht das so sehnlich Gesuchte.

Die Zeit rannte uns davon und so hat Anja einfach mal bei Toyota Deutschland direkt nachgefragt und siehe da! Kaum macht man ’s richtig, … Ihr kennt das ja. Da Anja jedoch nicht der Fahrzeug-Eigentümer ist, durfte ihr Toyota leider nicht die Information aushändigen. Aber nach der Vorarbeit war es ein leichtes an die Motornummer zu gelangen.

Nun hatten wir also die Nummer, was aber, wenn wir bereits einen Austauschmotor haben? Nach 70’000 km ist Willi zwar gerade den Kinderschuhen entwachsen, aber es ist dennoch nicht unmöglich. Tage später war Anja deshalb nochmal bei einem Toyota Händler. Die haben den Wagen auf die Bühne gefahren, zückten eine starke Lampe, einen Teleskopspiegel und … E voila! Nummer passt, happy end!

Brillenbestellung

Ihr habt noch nicht genug? Na gut, wir hätten noch ein paar Desastermeldungen, aber ich will jetzt nur noch eine vortragen: Vor einigen Tagen bestellten wir bei einem Optiker in Stuttgart drei Brillen: zwei Sonnenbrillen mit geschliffenen Gläsern und eine normale Fernbrille. Auch hier sollte nicht alles glatt gehen. Zwei Brillen kamen erstaunlich schnell an, eine jedoch wurde zum Problem – was auch sonst…

Die bestellten Gläser waren leider die falschen, neue zu bestellen dauert einige Tage, die Entspiegelung aufzutragen weitere Tage. Alles in allem verzögert das unsere Abfahrt um 4 Tage. Wir waren endgültig bedient!

Wir riefen nahezu täglich an, um uns zu erkundigen, ob ’s denn nun auch bei dem letztgenannten Termin bleibt – denn dieser war Gründonnerstag und ein weiterer Verzug hätte gravierende Auswirkungen, waren wir doch nicht bereit, Ben und Violetta auf nach Ostern zu vertrösten.

Wie bei den anderen beiden Pannen, hat sich auch hier alles wieder in Wohlgefallen aufgelöst: Die Brille war – wie angekündigt – heute fertig und dass wir nicht gleich noch losfuhren, lag daran, dass Willi noch nicht bepackt war und damit an uns, nicht an der Optikerin. Zudem war Anjas Onkel in München bereit, für uns ein wichtiges Dokument beim ADAC abzuholen, ohne das wir nicht hätten losfahren können. An dieser Stelle nochmals ein herzliches „DANKE SCHÖN!“.

Wenn ich ’s mir recht überlege, sind wir alles in allem doch eher Glückskinder… 😉

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