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• Mittwoch, Februar 10th, 2010

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Von Gundis, einer Bremerin, die in Durban ein Aufbaustudium absolviert und die wie wir im Africa Regent wohnt, haben wir erfahren, dass es in Umhlanga eine Kneipe gibt, die deutschen Fußball überträgt. Nach „deutschem Brot“ war dies der häufigste deutsche Exportartikel, nach dem wir suchten – leider jedoch meist vergeblich. So auch hier! Die beschriebene Kneipe haben wir nicht gefunden, stattdessen landeten wir im Hooters. Hier wird zwar ab und zu auch deutscher Fußball in Sky gezeigt, doch heute genossen leider zwei Rugby-Spiele und zwei Premier League-Spiele den Vorzug. Das Essen war okay und neben dem Sport gab es noch reichlich „Aussicht“ und damit meine ich nicht den Meerblick…

[Anja:] Jörg meint das viele Holz vor der Hütt’n

Bevor wir uns wieder ein Taxi für den Rückweg riefen, gingen wir runter zum Pier. Wir waren nun schon etliche Tage in Durban und dies war erst das zweite Mal am Wasser. Ganz zu schweigen davon, dass wir diesmal nicht einmal im Indischen Ozean gebadet hatten. Wir fahren zurück und packten. Der Stress alles unterzukriegen und die Konzentration nichts zu vergessen unterdrückte die reumütigen Gedanken und Tränen, dass sich eine einmalige Zeit für uns nun unwiderruflich dem Ende neigt.

Die letzten Tage verbrachten wir auch teilweise auf dem Zimmer. Anja war von der Erstellung des Lesotho-Videotagebuchs, das sie erstellte, voll gefangen und ich war gebannt von einem Buch, das ich mir kurz zuvor gekauft hatte. Es war als kurzweilige, packende Lektüre gedacht und enttäuschte mich in dieser Hinsicht nicht. Es handelte sich um ”One Bullet Away – The Making of a Marine Officer”. Anja fragte mich kopfschüttelnd manches Mal, was ich an dem Buch eigentlich fand. Ich las es mit dem spannenden Schauer, mit dem man einen schweren Unfall betrachtet: Froh, dass es nicht einen selbst getroffen hat, aber zu bestürzt, um einfach wegzuschauen. Ich konnte zumindest das Buch immer erst dann aus der Hand legen, als die Frustration, die letzten Tage so lang auf dem Zimmer zu verbringen, zu groß wurde.

Abgesehen vom Lesen und Video-Schneiden gingen wir an unserem letzten vollständigen Tag in Durban zusammen mit Gundis noch einmal in das Gateway Shopping Center in Umhlanga. Die Souvenirs waren zwar bereits alle gekauft, aber Anja brauchte noch eine Winterjacke – in Deutschland sollen wir ja einen „Jahrhundertwinter“ verpasst haben. Den hätten wir zwar auch gern miterlebt, aber wir hatten dafür fast ein Jahr Sommer – auch nicht schlecht. Wir schauten uns noch „2012“ im Kino an, doch rückblickend hätten wir darauf gern verzichtet.

Dann kam auch schon der Abflugtag. David und Pam, die Besitzer vom Africa Regent, bestellten uns ein letztes Mal ein Taxi, worüber sie bestimmt recht dankbar waren. Dass es das letzte Mal war, meine ich. Denn nach unserer schlechten Erfahrung mit dem ersten gerufenen Taxi vom Gateway nutzen wir nämlich fortan stets David als Bande: Wir riefen ihn an, wenn wir ein Taxi brauchten und ließen es uns durch ihn bestellen. Während wir ja nur zwei Touris sind, ist er halt Guest House Besitzer, der mehr Umsatz für das Taxi-Unternehmen generiert. Ob sich unsere Hypothese, dass mit dem höheren Umsatz automatisch auch ein größeres Interesse des Fuhrunternehmens in seine Zuverlässigkeit einher geht, bewahrheitete, können wir leider nicht beurteilen. Doch es blieb uns nicht verborgen, dass unsere „Banden-Taktik“ für uns ein voller Erfolg war.

Am Flughafen in Durban ließen wir unseren „Kofferersatz“ – eine Spende von Ericus und Zelda, thank you! – und den Rucksack ordentlich einwickeln und kauften uns noch Bordlektüre – ich konnte mir mal wieder nichts einteilen und hatte meine ja schon vorm Fliegen durch…

Die erste Etappe ging nur bis Johannesburg. Wir hatten wir noch etwas Aufenthalt und wir haben doch tatsächlich im Cape Union Mart noch eine Winterjacke für mich gefunden. Steuerfrei, da wir bereits in dem Wartebereich hinter den Sicherheitskontrollen waren. Nun kann der Winter kommen respektive wir zum Winter. Anja fand hier sogar noch stabile Sandalen: Nachdem wir durch ganz Afrika gefahren sind und nirgends die einzig wahren gefunden haben, wurden wir ausgerechnet hier und jetzt fündig. Gekauft haben wir sie natürlich trotzdem. 😉

Nachdem wir von Frankfurt nach New York einmal mit Singapore Airlines geflogen sind, sind wir regelrecht verdorben, was unsere Erwartung an Qualität und Service angeht. Umso argwöhnischer blickten wir unserem Flug mit South African Airlines entgegen, zumal Anja, bei ihrem letzten Flug vor 7 Jahren keine guten Erfahrungen gemacht hat. Doch, weit gefehlt! Der Flug war toll und der Service von SAA kann durchaus als der nur unwesentlich kleinere Bruder von Singapore Airlines durchgehen. Ein Problem trat erst wieder am Boden auf. Das Bodenpersonal am Münchner Flughafen streikte, und München war leider der letzte Zwischenstopp auf unserer Route Durban – Stuttgart. Welch Ironie! Nach zehn Reisemonaten (fast sieben davon in Afrika) ohne allzu ernsthafte Wegprobleme, beim Wiedererreichen der (vermeintlichen) Zivilisation, da trifft uns ein Streik und wir stranden! Allerdings nur kurzfristig. Denn wir sind ja zurück in Deutschland, wo alles mit Recht und Ordnung geschieht, und so war die Lufthansa bereits bestens vorbereitet. Es gab einen Extrastand für ausgefallene Flüge und dort half man uns mit zwei Bahntickets weiter. Nicht ganz so bequem wie ein Anschlussflug, aber dafür mit besserem ökologischem Gewissen erreichten wir Stuttgart mit etwa dreistündiger Verspätung.

Welch Empfang!

Die Zugfahrt durch das verschneite Süddeutschland fühlte sich „falsch“ an. Ohne es genau Greifen zu können, war hier einfach etwas „falsch“! Es lag nicht nur an dem Schnee und der geschlossenen grauen Wolkendecke, auch nicht allein an der Architektur, bei der selbst jeder Schuppen so aussieht, als sei er gebaut, um die Ewigkeit zu überdauern, auch waren es sicherlich nicht allein die fehlenden Menschen und Tiere auf der Straße, wahrscheinlich war es ein Cocktail aus all diesem und dem, was wir nicht bewusst, sondern nur unbewusst wahrnahmen. Doch trotz der Aussicht, endlich wieder daheim zu sein, berauschte uns dieser Cocktail nicht, sondern schmeckte schal, bitter und abgestanden. Wahrscheinlich braucht’s einfach noch etwas Zeit…

Unsere Familien hatten wir schon vorab informiert, doch wer nun alles vergeblich am Flughafen stand, dass wussten wir nicht. Abends in Stuttgart trafen wir noch Susa, von der wir durch einen verwunderten Anruf erfahren hatten, dass sie am Flughafen wartete…
An der Stelle noch mal danke, wir hätten uns sehr gefreut 🙂

Tags drauf flog ich nach Hannover weiter und kam so in den Genuss noch eines Willkommensgrusses. Neben meinen Eltern empfingen mich hier Ben, Violetta, Katharina, Steffi, Thomas, Marc und Olli – damit hatte ich nicht gerechnet und ich war ganz baff.

Ankunft Hannover

Jörgs Willkommen in Deutschland

Sogar „Landebierchen“ hatten sie dabei! 😉

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• Dienstag, Januar 26th, 2010

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Mit einem vollen Kühlschrank kamen wir gegen 14 Uhr im größten Camp des Krügers an, Skukuza, und genossen es, durch die Wild Card, keine zeitliche Einschränkung zu haben, wann wir wieder raus müssen und nur für die Übernachtung in den Camps, aber nicht nochmals separat für die Tage im Park zahlen zu müssen. Wir beschlossen vier Tage im Park zu bleiben. Wir versuchten Übernachtung im Lower Sabie zu reservieren, doch man sagte uns, dass alle Campingplätze dieses Camps übers Wochenende gebucht seien. Lower Sabie ist – wie die anderen südlichen Camps – noch in Schlagdistanz von Johannesburg und Pretoria, so dass die Plätze im Sommer übers Wochenende manchmal mehr als nur „gut besucht“ sind. Wir fuhren somit gleich weiter in den Norden und machten uns auf zum Satara Camp.

Kruger NP - Day 1

Tag 1 im Krüger

Auf dem Weg dorthin nahm uns der Krüger gleich in seinen Bann: An einem Wasserloch sahen wir einen Elefantenbullen und ein Breitmaulnashorn sich um die Hoheit am Wasserloch zu streiten. Als wir kamen, standen schon einige Autos da und das Nashorn war auch schon dort, wahrscheinlich hatte es also schon ausgiebig getrunken; wir kamen mit dem Elefantenbullen, der noch durstig war und das „Duell“ (wahrscheinlich deshalb) gewann. Doch, um das gleich vorweg zu nehmen, solche Sichtungen waren eher die Ausnahme. Der Krüger Nationalpark ist für seine Löwensichtungs-Quasigarantie bekannt, doch wir haben in vier Tagen nicht einen Löwen gesehen und der „Gefleckte“ versteckt sich auch wieder vor uns, aber das kennen wir ja schon.

Angriff

Angriff

Rückzug

Rückzug

Weil wir auf der Suche nach unserem Internet-Stick so früh aufstehen mussten, nahmen wir uns vor, am nächsten Morgen auszuschlafen. Nach einem gemütlichen Frühstück setzen wir uns ins Auto uns erkundeten die Gegend um Satara. Wir fuhren lange, sahen aber relativ wenige Tiere. Kein Wunder, wir waren ja auch zur größten Hitze unterwegs. Den „geplanten Fehler“ wiederholten wir am nächsten Morgen nicht, ganz im Gegenteil: Wir ließen uns zu Fuß durch den Busch führen und buchten einen Morning Walk, der um 4:15 Uhr begann. Dafür mussten wir schon um 3:45 Uhr aufstehen. (Sic!) In der „guten alten Zeit“ wären zu dieser Zeit noch nicht im Bett gewesen, aber für so was lohnt es sich, früh schlafen zu gehen. Wir bereiteten unser Beer-and-Beef-Potjie (bisher noch unser Lieblingspotjie) früh zu und schliefen schon um 21:30 Uhr.

Kruger NP - Day 2

Tag 2 im Krüger

Der Morning Walk war wie im South Luangwa eine ganz intensive Erfahrung. Wir sahen nicht viele Tiere, aber dafür ist man mittendrin und fühlt, riecht, hört alles weitaus stärker. Nach zwei Tagen Aufenthalt im Satara Camp, wo wir auch Franks Borgward sahen, colles Gefährt!, Frank trafen wir selber leider nicht, doch wir hinterließen ihm unsere Karte und hatten danach SMS-Kontakt,  fuhren wir am Sonntag, unserem dritten Tag im Krüger, zum Lower Sabie Camp.

Borgward, genau das richtige für Afrika

Borgward, genau das richtige für Afrika

Unsere Vermutung erwies sich als richtig: Als wir Sonntagnachmittag ankamen, waren mehr als die Hälfte aller Stellplätze frei. Wir buchten für den Abend noch einen Sunset Drive. Unser Guide, Driver & Spotter, Jan, war exzellent. Er konnte uns unheimlich viel über die Tier- und Planzenwelt des Krügers nahe bringen, doch auch er konnte leider keine Löwen und Leoparden aus dem Hut zaubern. Die anderen der Big Five, Nashorn, Büffel und Elefant, haben wir Zuhauf gesehen, doch die beiden Katzenarten blieben nach wie vor sehnsüchtigst erwartet.

Kruger NP - Day 3

Tag 3 im Krüger

Den nächsten Morgen sind wir erneut früh losgefahren. Sehr früh, denn ausschlafen können wir auch, wenn wir nicht gerade in ’nem Nationalpark sind. Wir versuchten uns mal wieder in einem „self-guided morning drive“. Um fünf Uhr klingelte der Wecker, wir waren schon ca. 20 Minuten früher wach, denn dann fing es an zu regnen. Stühle und Tisch wurden nass eingepackt, wir wollten nicht eine Runde drehen und sie wieder sonnengetrocknet einladen. Vom Lower Sabie Camp hatten wir eine schöne Fahrt zum Crocodile Bridge Camp, am südlichen Rand des Parks. Wir tankten Willi mit Diesel und uns mit Kaffee auf und sind dann auf der S25 zum Berg-en-Dal Camp gefahren. Ein Ranger am Crocodile Bridge Camp hatte uns den Tipp gegeben, dass auf dieser Route alle Big Five zu sehen sind, aber er kannte uns Verfluchte leider nicht…

Kruger NP - Day 4

Tag 4 im Krüger

Im Berg-en-Dal angekommen, haben wir erst mal Wäsche gewaschen. Ja, auch das ist wohl eher ein Task, für den man nicht unbedingt in einem Nationalpark sein müsste, aber so langsam liefen die Tiere vor uns davon, wenn wir das Fenster runterkurbelten… Wer im Park ist, nutzt meist jeder Minute außerhalb der Camps beim Game Viewing – wir bisher eingeschlossen – doch haben wir heute erst realisiert, was für vorteilhafte Campingplätze die Camps im Park sind. 150 Rand sind nicht zu viel, vor allem, wenn man bedenkt, was man dafür bekommt: Heiße Duschen, Strom, (mobile) Braai-Plätze sowie Waschmaschine und Trockner! Deshalb war heute Waschtag angesagt, auch wenn wir die Zeit mit Game Spotting hätten verbringen können. Dank der Wild Card zahlen wir keinen Parkeintritt und so meinte ich sogar zu Anja, dass wir zukünftig, um Wäsche zu waschen, immer einen Nationalpark anfahren sollten. Dann schmeißen wir in einem der Camps, die Wäsche in die Waschmaschine, fahren auf einen Game Drive, kommen zurück, stecken die Wäsche noch schnell in den Trockner und fahren weiter. Das Ganze ist mit 5 Rand (etwa 0,50€) für die Wäsche und 2 Rand (etwa 0,20€) für den Trockner nicht wesentlich teurer als sonstige Reinigungen (sogar günstiger als in allen Backpackers Places, in denen wir bisher Wäsche gewaschen haben).

[Anja:] Am späten Nachmittag holten wir die Wäsche ab und verbanden den Spaziergang mit einem Kaffee-und-Kuchen-Besuch im Restaurant. Gleich nach unserer Rückkehr am Auto begannen wir das Abendessen vorzubereiten. Wir schnippelten Lauch, Zwiebeln, Möhren, bereiteten Folienkartoffeln vor und holten Grillfleisch heraus. Wir wollten eigentlich mit dem Essen fertig sein, wenn um 19 Uhr ein Film im Hauptgebäude gezeigt wird. Aber daraus wurde leider nichts. Irgendwie dauerten die Kohlen und das Gemüse länger und wir gaben den Plan auf. Das Fleisch war nicht besonders, so dass wir uns mehr aufs Gemüse konzentrierten, das mir sehr gut gelungen ist. Nach dem leckeren Essen gingen wir noch zur Bar und gönnten uns flüssigen Moskito-Schutz (Gin Tonic).

Der heutige Morgen begann mit Regen und damit mit der Aussicht, wahrscheinlich keine Tiere auf unserer Pirschfahrt zu sehen. Wir standen trotzdem um 5 Uhr auf und fuhren um 6 Uhr los. Der Tierreichtum im Krüger zeigte sich uns heute nur von seiner Vogelseite. Wir sahen einige Vögel, dafür aber nicht einmal Elefanten, Büffel und auch sonst keine großen Tiere. Selbst Impalas und Zebras zu sehen, war schwierig. Immerhin lagen uns zwei Hyänen im Weg. Wir machten beim Afsaal Picknickplatz eine Frühstückspause, hörten uns bei Rangern um und fuhren dann mit offenen Augen auf den Weg zum Ausgang. Einer der Ranger hatte auf dem Weg vor einer halben Stunde Spitzmaulnashörner gesehen, nach denen wir nun suchten, doch wir fanden diese auch nicht – in dubio pro reo: Wahrscheinlich waren sie mittlerweile auch schon weg.

Kruger NP - Day 5

Tag 5 im Krüger

Abschließend noch eine mehr oder weniger vollständige Liste der Tiere, die wir im Park gesehen und identifiziert haben: Afrikanischer Elefant, Baumhörnchen, Breitmaulnashorn, Büffel, Burchells Zebra, Buschbock, Giraffe, Hyäne, Impala, Krokodil, Kronenducker, Kudu, Nilpferd, Schabrackenschakal, Steinbock, Strauchhase, Streifengnu, Tschakma Pavian, Warzenschwein, Wasserbock, Leopardenschildkröte und Wasserschildkröte.

 

 

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• Freitag, Januar 22nd, 2010

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Wir brachen zwar nicht zu spät von Harald auf, doch verließen wir Joburg auch nicht allzu früh. Grund dafür: Wir gönnten uns noch ein ausgiebiges Frühstück bei „Nino’s“. Als wir dann aber erstmal auf dem Weg waren, hielt uns nichts mehr auf und das Wetter lud auch wirklich nicht zum Verweilen ein. Seit wir uns von Steffen und Ema trennten, hatten wir jeden Tag Regen. Heute fing es gleich mittags nach Joburg an und wollte immer nur kurz aufhören. Als wir wieder über 1’600 m waren, erreichten wir die Wolkendecke und Nebel hüllte uns ein. Wir quartierten uns in Graskop im Valley View Backpackers ein, einem idealen Ausgangspunkt, um am nächsten Tag den Blyde River Canyon zu erfahren.

Wir wollten nicht alle Sight Seeing Points anfahren, aber hatten viele auf unserer Liste: „Lisbon Falls“, „Berlyn Falls“, „The Three Rondavels“, „The Pot Holes“, „God’s Window“ und „The Pinnacle“ standen dort vermerkt. Neben dem Sight Seeing konnten wir hier auch endlich einige unserer noch offenen Mitbringsel abhaken und bei den ‚drei Rundhütten’ trafen wir endlich auch mal wieder andere Overland-Traveller, Sandra und Harm aus den Niederlanden. Auch trafen wir auf eine Busladung lauter Italiener – glücklicherweise trafen wir diese hier und nicht im Krüger, mit ihrer Lautstärke hätten sie alles Wild vertrieben – deren Nähe wir im Folgenden mehr schlecht als recht vermieden.

Blyde River Canyon

26 Kilometer langes Naturwunder

Wir hatten uns für diesen Tag keine weite Strecke vorgenommen; wir wollten noch außerhalb des Krügers campieren und so landeten wir in Hazyview. Wir bestellten Grüße von Sabine und Klaus bei seiner Tante im Böhms Zeederberg Country House, doch dabei blieb es dann leider auch, weil die Lodge leider doch unseren Preisrahmen sprengte. Wir übernachteten statt dessen auf der Campsite der Gecko Bush Packers. Wir bereiteten uns gerade einen schönen Potjie vor als wir das Unglück bemerkten: wir vermissen unseren Internet-Stick. Heute früh haben wir ihn noch im Valley View genutzt, doch nun war er nicht mehr auffindbar. Mit allen Taschenlampen und sonstigen Lichtquellen, die wir zur Hand hatten, durchfluteten wir unseren Willi mit Licht, doch er blieb verschollen. Am nächsten Morgen standen wir mit der Sonne um kurz nach fünf Uhr auf und fuhren wieder zurück nach Graskop und zum Blyde River Canyon. Wir hatten evtl. Glück an zwei Orten: entweder im Valley View BP, dort hatten wir zwar schon angerufen und man sagte uns, dass unser weißer MTC-Stick auch dort keinem aufgefallen ist, aber wir wollten es dennoch nicht unversucht lassen und uns selbst überzeugen, oder bei den Pot Holes. Hier hatten wir uns gestern noch ein paar Brote geschmiert und ich hatte im Anschluss den Müll weggeworfen. Vielleicht war da ja mehr als nur Müll drin… Wir wollten jedenfalls vor der Müllabfuhr dort sein und fuhren entsprechend früh los. Wir kamen vor der eigentlichen Öffnung dieser Stätte an, doch ließ man uns passieren, glücklicherweise ohne dass wir erneut zahlen mussten. Wir fanden auch unseren Müll wieder, doch fehlte die Plastiktüte, in die der Müll eingepackt war… Auch der Stick war nicht aufzufinden.

Bis heute wissen wir nicht, wo der Stick gelandet ist. Haben wir ihn mit der Mülltüte weggeworfen und ein anderer hat ihn gesehen und mit der Tüte mitgenommen oder ist der Stick woanders einfach unglücklich beim Ein- oder Aussteigen aus dem Wagen gefallen. Wir wissen es nicht. Wir gönnten uns noch Pfannkuchen zum Frühstück im Valley View und fuhren dann zurück nach Hazyview, um dort noch ein letztes Mal vor dem Krüger Nationalpark einzukaufen und aufzutanken.

 

 

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• Dienstag, Januar 12th, 2010

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Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zum Highgate, einer „Straußen-Show-Farm“, nahe bei Oudtshoorn. Bei einer kurzen Führung wurden uns zuerst gezeigt, verschiedene Federn eines Strauß gezeigt und was man aus ihnen alles machen kann. Weiter ging’s zu ’nem Inkubator und uns wurden unterschiedliche Embryostadien und ein Skelett eines ausgewachsenen Straußenmännchens gezeigt. Lebendig reizen uns die Tiere dann aber doch mehr und so sprach uns die nächste Station dann deutlich stärker an:

Raubtierfütterung

Raubtierfütterung

Danach fuhren wir ein paar Meter und besuchten ein Gehege. Nachdem das brütende Männchen erst einmal von den Eiern vertrieben war, durfte – wer wollte – den ultimativen Eierbelastungstest machen.

versucht das mal mit Hühnereiern...

versucht das mal mit Hühnereiern...

Wir waren ein wenig verwundert, wie schnell sich das Männchen von seinem Nest vertreiben ließ, wir hatten in der Masai Mara ein ganz anderes Erlebnis, der Strauß dort fauchte uns an, als ob es keinen Morgen gäbe. Unsere Führerin versicherte uns, dass die Gleichgültigkeit dieses Rabenvaters bezüglich seiner Nachkommenschaft darin begründet ist, dass er weiß, dass wir keine echte Bedrohung für die Eier sind, der konstante Besucherstrom führt zu einer Gewöhnung. Doch auch dabei passieren Missgeschicke: Als wir mit Sabine und Klaus in Knysna zusammen aßen, hatte er uns erzählt, wie er bei diesem „Eier-Stresstest“ doch kürzlich tatsächlich mal ein Ei zum Platzen brachte – das Ei muss wohl ein „Montags-Ei“ und nicht ganz einwandfrei gewesen sein. Trotz der Gewöhnung an Menschen, nahm unsere Führerin einen Dornenzweig mit. Sie erklärte, dass Strauße großen Respekt vor diesen haben, denn sollte ein Dorn ihr Auge verletzten, wären sie in der Wildnis nicht mehr lange überlebensfähig. So hält man sich also Strauße fern, interessant!

Die nächste Station war auf Straußen reiten. Anja traute sich als erste ran. Steffen war danach dran, im Gegensatz zur Anja wurde Steffen jedoch nicht durchs Gehege geführt, sondern sein Strauß bekam nur einen ordentlichen Klaps und lief dann von alleine.

Straussenfarm

Aufregender Ausflug

Danach zeigten uns zwei Straußen-Jockeys, wie man es richtig macht, und damit endete unser Besuch bei der Farm. Richtig abenteuerlich wurde es erst jetzt, denn wir machten uns auf zu den Cango Caves, um eine „Adventure Tour“ zu machen. Weil es das kanonische Schlecht-Wetter-Ersatzprogramm beim Gleitschirmfliegen ist, hat Anja schon eine Überdosis Tropfsteinhöhlen in diesem Leben abbekommen und wir setzten sie bei unserem Guest House ab und fuhren zu dritt weiter.

Wir hatten schon einiges von der Tour gehört und im Vorfeld hin und her überlegt, ob wir das nun machen wollen oder nicht. Selbst als wir an der Kasse standen, waren wir noch nicht alle fest entschlossen. Die Warnungen am Eingang tragen aber auch wirklich nur sehr bedingt zu einem „Na, wenn wir schon mal hier sind, versuchen wir ’s halt auch mal!“ bei. Zunächst waren die engen Spalten in Originalgröße abgebildet, durch die man sich durchzwängen muss und die die Adventure Tour so abenteuerlich machen: „Tunnel of Love“, „Devil’s Chimney“ und „Devil’s Post Box“ sind die engsten Spalten, die einem wirklich nicht viel Platz lassen, aber schaut und lest selbst, wir hatten leider eh keine Kamera dabei. Außerdem hängen dort etliche Zeitungsartikel über einen Vorfall, bei dem eine Dame tatsächlich stecken geblieben ist. Die Artikel berichten, dass sie mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass sie wohl nicht die Idealmaße mitbringt. Doch statt sich von ihrem Vorhaben abzubringen, legte sie offiziell Beschwerde beim Management ein und bestand darauf teilzunehmen. Es kam, wie es kommen musste. Sie viel im „Tunnel of Love“ unglücklich auf ihre Hand, so dass sie allein auch nicht wieder aufstehen konnte. Falls ihr den Link oben schon nachgegangen seid, habt ihr vielleicht schon gelesen, dass dieser Tunnel Ein- und Ausgang für einen Rundgang bildet. All die Armen hinter ihr, waren nun auch gefangen. Die Rettungsmaschinerie lief an und schon nach zehn Stunden (sic!) war sie aus dem Liebestunnel wieder befreit.

Beim „Devil’s Chimney“ wäre vielleicht auch meine Grenze erreicht gewesen – die „Wohlfühlgrenze“ war längst überschritten –, aber bevor ich noch richtig drüber nachgedacht hatte, ob man da überhaupt durchkommen kann oder das nun nur ein Scherz unserer Führerin ist, bevor sie uns den richtigen Weg zeigt, hatte Steffen sich schon durch den 45 cm hohen Eingangsspalt gewunden und war den Kamin hoch gekraxelt. Geht also! Dann durch! Erstaunlich fand ich, wie schnell das Adrenalin wieder in den Hintergrund tritt, sobald man einmal durch ist, und wie stark die Adrenalinausschüttung von dem Ungewissen abhängt. Als wir auf dem Rückweg wieder durch den „Tunnel of Love“ kletterten, habe ich erst am Ende des Tunnels gemerkt, dass es sich schon wieder um diesen handelt, und was war das doch auf dem Hinweg für ein Erlebnis! Für Klaustrophobiker ist dies wahrlich kein Paradies, alle anderen sollten sich jedoch aufmachen; es ist auf jeden Fall eine Erfahrung!

Zurück in der „La Pension“ hatte die Besitzerin, Venita, abends einen großen Potjie für uns ein befreundetes Paar von ihr gemacht. Wir saßen lange bei leckerem Essen am Kaminfeuer und erzählten von unserer Reise und von Eigenheiten der Deutschen und Südafrikaner…

Anja und Ema

Anja und Ema

Am nächsten Tag war schon wieder einmal Abschied angesagt. Glücklicherweise haben wir mittlerweile genügend Erfahrung damit gesammelt und die beiden sehen wir ja auch in wenigen Wochen schon wieder. Trotzdem fiel es uns schwer zu akzeptieren, dass wir nun wieder alleine on the road sind. Wir trennten uns aber nicht, ohne eine abschließende Runde Bohnanza zu spielen. Aber dann mussten wir raus aus Klein Karoos Hitzekessel.

Abschiedsphoto

Abschiedsphoto

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One Response

  1. 1
    ben 

    Jörg, standst du auch auf einem Ei?

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• Dienstag, Januar 05th, 2010

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Wir konnten Kapstadt natürlich nicht verlassen haben, ohne auf den Tafelberg gestiegen zu sein, wobei wir dann aber doch die Seilbahn vorzogen. Von unserem Zimmer aus, konnten wir den Tafelberg faaaast sehen. Wir sahen zumindest recht gut, ob die Tischdecke drüber lag, oder Pirat Van Hunk und der Teufel gerade eine Pause in ihrem Wettstreit einlegten. Jedes Kind weiß ja, dass der Tafelberg mit Nichten so häufig von weißen Wolken eingehüllt ist, weil sich feuchte Luftmassen vom Wasser gegen den Tafelberg drücken und dann hochgeschoben werden, wobei sie auf die kälteren Luftmassen in der Höhe stoßen und sich die charakteristischen dicken Wolke bilden, die den Berg einhüllen – akademischer Quark mit Soße! Nein! Nachdem Pirat Van Hunk sich im frühen 18. Jahrhundert nach abenteuerreichen Jahren mit fetter Beute von dem aktiven Dienst auf hoher See zurückzog und von Devil’s Peak sein Pfeifchen rauchte, während er auf den Ozean schaute, wurde er eines Tages von einem Fremden zu einem Wettstreit aufgefordert, wer mit seiner Pfeife den meisten Rauch erzeugen könnte. Der Fremde war kein anderer als der Teufel und der Legende nach, ist dieser Wettstreit immer noch nicht fertig ausgetragen und der Rauch ihrer beiden Pfeifen hüllt den Tafelberg somit immer wieder ein.

Wir wollten unbedingt auf den Tafelberg und heute war dazu auch schon die letzte Gelegenheit – morgen werden wir ja schon Ema und Steffen vom Flughafen abholen und mit ihnen nach Cape Agulhas fahren. Wir hatten also schon gestern online Cableway-Tickets gekauft und sahen heute Morgen aus unserem Fenster, dass wir uns dafür auch keinen besseren Tag hätten aussuchen können.

Nach einem kurzen Photostopp in Bo-Kaap – die Akkus waren mittlerweile beide wieder aufgeladen –, standen wir auch schon an der Schlange für die Seilbahn. Ja, richtig, wir standen an. Unsere Online-Tickets halfen uns nämlich nur darin, nicht zweimal anstehen zu müssen. Aber gut, die einstündige Wartezeit war auch irgendwann vorüber, auch wenn die erbarmungslose Glut der Sonne zu einer gefühlten Zeitdilatation führte, doch immer noch besser als hinauf zu kraxeln. … Oder doch nicht? Wie auch immer, die Fahrt mit der Seilbahn ist auch ein Erlebnis. Die Gondel dreht sich um 360°, so dass jeder mal zum Tafelberg hoch und zur False Bay runter schauen kann. Oben angekommen, tummelten sich dort bereits Touristenmassen. Auch wenn nichts anderes zu erwarten war – im südafrikanischen Sommer während der hiesigen Schulferien – für mich war ’s dennoch eine Ernüchterung. Überhaupt ist der Besuch des Tafelbergs alles in allem wenig spektakulär. Anja hatte mich vorgewarnt und ich stimme ihr zu: Man fährt hoch, weil man nun mal nicht nach Kapstadt fahren kann, ohne auf dem Tafelberg gewesen zu sein, nicht weil das Plateau selbst so reizvoll ist. Sicherlich, die Aussicht allein ist schon toll, und wenn man den Ort für sich allein hätte, wäre es sicherlich das Non-Plus-Ultra unserer Reise gewesen, so jedoch waren wir nach ca. einer Stunde schon wieder unten.

Tafelberg

Heute mal ohne Tischdecke

Entlang des Chapman’s Peak Drives, der M6, der sehr an den Highway No. 1 erinnert, nur dass es sich halt „um einen anderen Ozean zur linken“ handelt, fuhren wir zum Kap der Guten Hoffnung. Für uns ein ganz besonderer Moment: Nachdem wir genau 270 Tage und fast 44’000 km auf diesen Ort zusteuerten, standen wir nun auf einmal dort.

[Anja:] Ich hatte erwartet, dass ich heulend zusammenbreche, wenn wir am Kap ankommen, aber das Gefühl blieb aus. Es waren so viele Touristen und wir hatten irgendwie keine Zeit gefunden, durchzuatmen und den Moment zu genießen. Schade eigentlich.

Dort trafen wir auch endlich mal wieder auf richtige Overlander. Also, nicht diese LKW-Touris, sondern Selbstfahrer wie uns. Marja und Paul sind seit Anfang Dezember 2008 auf reisen und gerade die Westküste „runtergerutscht“ und wollen nun die Ostküste bis Kenia hoch und von dort nach Asien verschiffen. Es war schön, sich mal wieder mit Travellern, die so unterwegs sind wie wir, austauschen zu können. Wir hatten das zwar gerade erst zu Weihnachten mit Jan & Trevor, davor aber eine lange Durststrecke. Natürlich waren wir auch noch am Cape Point Leuchtturm. Es war sehr heiß und so belohnten wir uns nach dem Abstieg noch mit Sandwiches und ordentlich Flüssigkeit.

Kap der Guten Hoffnung

Ziel unserer Reise

Für den Heimweg wählten wir die Ostseite des Kaps und steckten dort fürchterlich im Stau. Und dies nicht einmal, weil alle zurück nach Kapstadt wollten, der Hauptteil des Verkehrs fuhr in andere Richtungen und als wir nach Sonnenuntergang endlich Kapstadt erreichten, waren die Autobahnen bereits leer. Wir brauchten für 9 Kilometer ca. 90 Minuten, heftiger war da nur Kampala, wo wir für 3,5 km 90 Minuten brauchten (dabei etwas über 200 m in 20 Minuten). Doch die Brillenpinguine, die wir auf unserem Rückweg noch in Boulders anschauten, entschädigten uns hinreichend.

Pinguine am Kap

Brillenpinguine

Im Guesthouse angekommen, parkten wir nur kurz, zogen uns schnell um und gingen dann essen. Wir wollten das karibische Restaurant ausprobieren, das vorgestern geschlossen hatte. Auf dem Weg dahin fanden wir zufällig einen Inder und das war der „Sudden Death“ für den „Karibianer“. Wir sind gestern schon an dem Haus vorbei gegangen, da wirkte es regelrecht ausgestorben. Es sah eher wie ein Haus aus, wo mal ein Inder drin war und das Restaurant aber irgendwann pleite gegangen ist. Glücklicherweise war alles anders, denn das Essen war vorzüglich.

[Anja:] Wir hatten Biryani Reis und ein vegetarisches Gericht mit Nüssen. Mein Essen war allerdings unerwartet scharf und da ich sowieso nicht damit umgehen kann, brauchte ich lange, um das Essen zu mir nehmen zu können. Und viel Wasser. Selbst meine Lippen brannten…

 

 

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• Montag, Januar 04th, 2010

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Nach dem gestrigen „Tag der inneren Inkehr“ wollten wir raus! Für heute hatten wir eine Township Tour bei Johnny gebucht (+27 (0)82 8204946) für 325 Rand pro Person. Uns hat die Tour sehr gefallen und deshalb können wir Meljo Tours uneingeschränkt weiterempfehlen.

Unsere Gruppe war recht klein, außer uns beiden waren nur noch zwei Holländerinnen mit von der Partie. Wir wurden von Johnny an unserer Cape Deco Lodge abgeholt und von dort ging es zunächst zum District Six. Bereits an dieser Stelle mussten wir leider bemerken, dass Anjas Kameraakku leer war und der Ersatzakku in der Lodge lag. [Deshalb gibt es zunächst nur wenige Bilder dieser Tour, vielleicht kriegen wir noch die Bilder der Holländerinnen, dann werden wir diese nachreichen. Die paar, die hier beigefügt sind, haben wir einen Tag später auf dem Weg zum Tafelberg gemacht.] District Six ist eine riesige, heute nach wie vor größtenteils brachliegende Fläche mitten in Kapstadt. Coloureds wurden aus diesem Areal in den 60ern und 70ern Jahren des letzten Jahrhunderts vertrieben, um dies zu einer Whites-Only-Gegend zu machen. Bis auf manche der Kirchen und Moscheen wurde abschließend das ganze Gebiet mit Bulldozern abgerissen und planiert, doch District Six wurde nie zu einem Whites-Only-Wohngebiet, so dass noch heute einsame Gotteshäuser auf weiter Flur zu bestaunen sind. Mehr Informationen über District Six kann man in dem District Six Museum erfahren, was auch unsere nächste Station war. Das Museum ist nicht groß, aber sehr beeindruckend. Man bekommt einen Einblick, wie das Leben in District Six vor der Planierung gewesen sein muss.

Die nächste Station war der Stadtteil Bo-Kaap, dem Viertel der Malayen. Auf dem Weg dahin bekamen wir noch eine kleine Stadtrundfahrt inklusive. Unser Weg führte uns unter anderem am High Court, wo noch zwei Bänke, eine für Weiße und eine Nicht-Weiße, stehen und an dem Platz des ehemaligen Sklavenbaums vorbei, unter dem früher Sklavenversteigerungen durchgeführt worden sollen sein. Vom Baum selbst sieht man allerdings nichts mehr, den denkwürdigen Ort, wo der Baum stand, weist lediglich eine Gedenktafel aus. Nachdem im 19. Jahrhundert die Sklaverei offiziell abgeschafft wurde, gab man den ehemaligen Sklaven einen Platz zum Leben am Fuß des Tafelbergs, und so wurde das heutige Viertel „Bo-Kaap“ gegründet. Intensive Farben zeichnen dieses aus und man kommt um Postkartenmotive nicht herum.

Kapstadt und Bo-Kaap

Schöne Stadt am südlichen Zipfel

Nun ging ’s aber endlich ab Richtung Townships. Wir fuhren nach Langa und machten dort einen kleinen Rundgang durch das Township. Es gab gänzlich unterschiedliche Häuser und Straßen, von kleinen Hütten mit Wellblechdach auf platt getretenen Lehmwegen bis zu großen Einfamilienhäusern entlang asphaltierter Straßen war alles vertreten. Was uns am meisten überraschte war, dass gerade viele dieser besseren Häuser gar nicht übermäßig mit Stacheldraht und hohen Zäunen gesichert waren, wie man es sonst so häufig sieht. Überhaupt fühlten wir uns in dem Township nicht unsicher oder unerwünscht, aber es wird natürlich nicht grundlos sein, dass jeder Reiseführer davor warnt, einfach selbst in ein Township zu fahren ohne Begleitung eines Ansässigen, wir fünf hatten gleich drei (!) Begleiter. Das hatte sich aber diesmal einfach so ergeben, Johnny macht die Touren sonst auch nur mit einem Begleiter und hatte noch nie Probleme. Er achtet allerdings auch vieles im Vorfeld: bestimmte Gegenden meiden, Touren nur vormittags (wenn weder Gangs noch Alkoholisierte unterwegs sind) etc.

Township

Township

Von Langa ging ’s es ins Nachbar-Township Guguletu und dort zum Amy Biehl Memorial und dem Guguletu Seven Memorial. Amy Biehl war eine US-amerikanische Studentin, die 1993 ein Jahr in Kapstadt studierte und dort von PAC-Anhängern erstochen und gesteinigt wurde; die PAC-Anhänger hatten eines Morgens die Gegend, in der Amy Biehl als Street Workerin arbeitete, zu einer No-Go-Area für Weiße erklärt. Ihren Hinweg hatte sie wie jeden Morgen unbeschadet durch das Township nehmen können, von ihrem Rückweg kehrte sie nicht zurück, denn sie konnte von dieser „Änderung“ im Laufe des Tages nicht mehr rechtzeitig erfahren. Die Guguletu Seven andererseits waren schwarze Aktivisten, die 1986 unter einem Vorwand von in eine Falle gelockt und von südafrikanischer Sicherheitspolizei erschossen wurden. Sowohl die PAC-Anhänger als auch die Sicherheitspolizisten haben Amnestie von dem Wahrheits- und Aussöhnungskomitee gewährt bekommen.

Bevor wir von Johnny wieder vor unserem Backpackers Place in Woodstock abgesetzt wurden, ging es abschließend noch zum Township Information Center in Guguletu. Für einen Besuch einer lokalen Township-Bar mit selbstgebrautem Sorghum Bier war leider keine Zeit mehr.

Was nun? „Füße hochlegen“ war gestern, also sind wir danach noch los zur Waterfront. Wir fuhren wieder bis zum Bahnhof und liefen den Rest, was keine so gute Idee war (es war weit, heiß und es gab kaum Fußgängerwege), aber wir kamen dennoch an, nachdem wir die Ausfahrt der Schnellstraße erstmal überquert hatten… Die Waterfront ist sehr touristisch und vergleichsweise teuer. Dennoch hätten wir hier genügend Souvenirs kaufen können, wenn wir nicht unsere persönliche Kredit(bank)krise erlebt hätten. So saß das Portmonee fest in meiner Tasche und wurde zu Anjas und meinem Leidwesen nur spärlich gezückt – Anja trauerte der verpassten Gelegenheit zum Souvenir-Shopping nach und ich bereute, im Cape Union Mart nicht noch das ein oder andere Camping- oder Outdoor-Gadget kaufen zu können, doch wenn wir die Zeche in unserer Cape Deco Lodge nicht prellen wollen, müssen wir die restlichen Tage mit dem vorhandenen Geld auskommen…

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• Sonntag, Januar 03rd, 2010

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Dies war also der Tag! Der Tag, der uns an das „formale Ziel“ unserer Reise führen sollte. Wenn ich in Deutschland gefragt wurde, wohin denn die Reise führen sollte, so sagte ich meist: „Wir fahren soweit in den Süden, bis wir gegen den Tafelberg stoßen.“ Für uns ist es natürlich noch nicht das Ende der Reise – wir haben noch sechs Wochen – also nochmals einen ganzen Jahresurlaub (!), aber gefühlt neigt sich spätestens mit Erreichen Kapstadts doch etwas dem Ende. Wenn beim Fahren die Gedanken zu wandern anfangen, realisieren wir beide schon seit geraumer Zeit, dass die sich immer häufiger um unsere Heimkehr drehen. Ich vermisse, die Unbeschwertheit und gedankliche Freiheit, wie wir sie das erste Mal richtig in der Türkei erfahren haben: Da waren wir bereits lang genug unterwegs, um zu realisieren, dass unsere Auszeit keine normale Reise ist, hatten aber noch soviel Zeit vor uns, dass ein Ende nicht in Sicht war. Damit erschien die Reise endlos und das machte unsere Initiative Rückenwind für uns ungreifbar. Dieser Zustand hielt bis Uganda an, wo wir in Kampala einen Reisezeitplan aufstellen. Er war notwendig, damit wir wirklich noch alles sehen konnten, was wir in den letzten Wochen auch gesehen haben, doch leider erdete uns dieser Plan viel zu früh. Pläne kennen einen Anfang und ein Ende, gefühlt hatte unsere Reise doch bisher nur einen Anfang. Im vorgezogenen Rückblick gehört dieser Zustand „bewusster Unbegreiflichkeit“ für mich zu den freiesten Momenten auf der Reise und – so sehr ich mich jetzt doch wieder auf zu Hause freue –, an dieser gedanklichen Freiheit würde ich mich seit dem Tag in Kampala gerne nochmals laben.

[Anja:] Dem kann ich nichts hinzufügen 🙂

Wir brachen früh von Stellenbosch auf, da wir uns den Ministrels Carnival anschauen wollten. In weniger als einer Stunde waren wir von unserem Hotel in Stellenbosch an unserem Backpackers Place in Woodstock, der „Cape Deco Lodge“ (bei S 33° 55.901’, O 18° 27.158’) angekommen. Wir erkundigten uns, wie wir am besten in die Stadt kämen und man pries uns die Mini-Busse an. Die Cape Deco Lodge liegt sehr zentral, es sind nicht mal drei Kilometer bis zum Hauptbahnhof, der mittig in Kapstadt liegt. Alle Mini-Busse fuhren zum Hauptbahnhof, wir konnten also gar nicht einen falschen erwischen. Wir erkundigten uns noch nach dem lokalen Preis (5 Rand pro Person), doch das wäre nicht nötig gewesen: Kein Kassierer versuchte, uns mehr als den üblichen Fahrpreis abzunehmen.

Mit dem Karnevalbesuch verletzten wir den Traveller-Codex Nr. 1: Wir gingen in dichtes Gedränge und Menschenansammlungen, aber wir konnten uns diesen Tag natürlich nicht entgehen lassen. Der Ministrels Carnival findet nur am 2. Januar statt und wann ist man schon mal an diesem Tag in Kapstadt? Wir sahen eine Weile von vor dem Rathaus zu, bis es uns da zu eng und zu anstrengend wurde und wir wieder heim wollten. Der Umzug zieht sich den ganzen Tag hin und ist von unseren Karnevalsumzügen sehr verschieden: Im Wesentlichen gibt es hier nur Marching Bands und Tänzer, so dass es für mich dann doch recht schnell uninteressant wurde, doch Anja war die ganze Zeit ganz gebahnt und fasziniert.

Ministrels Carnival

Ja, ist denn heut schon Fasching?

Auf unserem Heimweg fanden wir jedoch eine andere Stelle, wo sich die unterschiedlichen Karnevalsgruppen von den Bussen absetzen lassen und ihre Reise durch die Stadt beginnen. Hier war es viel entspannter, weil es noch kaum Zuschauer gab. Die Gruppen waren aber bereits hier bereits bester Dinge. Anja hat davon ein kleines Video zusammengestellt.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Es war ein heißer Tag in Kapstadt und wir waren froh, als wir am Pool der Cape Deco Lodge den Nachmittag und Abend ausklingen lassen konnten. Wir hatten uns dafür noch zuvor etwas Obst geholt und genossen unseren „Gourmet-Obstsalat“.

Den nächsten Tag hakten wir die wichtigsten Dinge unserer To-Do-Liste ab: unseren Heimflug buchen (Damit hat das bisher nur gefühlte Ende nun sogar einen Termin, 16.2.), eine Township Tour buchen (Wir hatten in der Lodge gefragt und die waren auch sehr hilfreich und haben uns eine Tour anbieten können. Allerdings sollte die 500 Rand pro Person kosten und das schien uns ein wenig übertrieben, da wir zuvor bereits uns im Netz ein wenig umgeschaut hatten und dort 300 – 400 Rand die Normalität waren.) und unseren Blog mit neuen Artikeln füttern. Das hatte zwar den ganzen Tag gebraucht, war aber auch nicht so schlimm, da wir noch ganz im tranquil mode unseres Stellenboschbesuchs waren. Wir fragten an der Rezeption noch nach einem netten Restaurant, „da gäbe es nicht allzu viel“, sagte man uns, „ein karibisches Restaurant sei ein paar Blöcke die Straße hoch.“ Doch leider ist heute Samstag und damit waren mal wieder alle Restaurants in der Nähe geschlossen. Wir landeten in einer Pizza-Fast-Food-Kette. Die Pizzas waren lecker, aber einfach zu groß für uns. Als da jemand durchs offene Fenster bettelte, dass er uns seine Kinder Hunger habe, gaben wir ihm die restliche Pizza. Sonst geben wir Bettlern eigentlich nichts, hier haben wir mal eine Ausnahme gemacht und die werden wir so schnell wohl auch nicht wieder tätigen, denn ihn wurden wir danach so schnell nicht mehr los, und die Pizza wollte er eigentlich auch nicht, Geld ist schließlich handfester…

 

 

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• Samstag, Januar 02nd, 2010

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Nach einem stärkenden Frühstück und ein paar Minuten Internet zogen wir vom Wild Spirit weiter. Unsere heutige Etappe war wieder über 500 km lang. Wie groß doch Südafrika ist im Vergleich zu Deutschland. Wir fahren drei Tage, um von Matatiele, das nicht mal an der Ostküste liegt, bis nach Stellenbosch, was zumindest recht nahe an der Westküste liegt, zu gelangen. Schnellere Autos schaffen die 1500 km auch an zwei Tagen; theoretisch ist auch ein Tag machbar, aber bei dem Verkehr (vor allem entlang der Garden Route und vor allem zur Sommer-Hauptferien-Zeit) wenig realistisch. Wer kein Problem mit Nachtfahren hat, für den rückt das Ziel jedoch wieder greifbar nahe, wobei Nachtfahrten hier allerdings deutlich riskanter ist als auf deutschen Autobahnen: Auf der großen N2 ist es weniger ein Problem als auf den kleineren Nebenstrecken, doch auch hier muss man verstärkt mit Personen oder Tieren auf der Straße oder jederzeit mit betrunkenen Fahrern rechnen, die einem auf der eigenen Spur entgegenkommen. Als wir in Stellenbosch ankamen, haben wir für die Strecke ca. 24 h gebraucht (allerdings inkl. weniger kurzer Pausen sowie eines Game Drives durch den Addo Elephant Nationalpark). Für die Strecke Hannover – Stuttgart haben wir selbst bei dichtem Verkehr keine acht Stunden gebraucht. Für Deutschland ist das schon fast eine Strecke in kompletter Nord-Süd-Ausrichtung, in Südafrika kommt man damit nicht weit.

Die Garden Route zu fahren war schön, doch für uns derzeit nur Mittel zum Zweck, da wir die nächsten Tage mit Steffen und Ema noch genügend Zeit haben werden, diese ausgiebig zu befahren. Kurz nach Caledon – ohne größere Zwischenstopps – bogen wir deshalb ab in die Winelands. Wir fuhren am Theewaterskloof Dam entlang, über den Franschhoek Pass und durch das frankophile Kleinod selbst, Franschhoek, hindurch, um nach Stellenbosch zu gelangen. Wir hatten bereits vor Tagen ein Doppelzimmer im d’Ouwe Werf Hotel (S 33° 56.274’, O 18° 51.720’) gebucht – zu Sylvester wollten wir uns etwas gönnen…

Wir aßen noch etwas im nahegelegenen Beads Restaurant und erkundigten uns bei der Rezeption nach der ihrer Meinung nach besten Möglichkeit eine Weintour zu machen. Da wir beide etwas davon haben wollten, schied selbstfahren aus. Bleiben zwei Alternativen: uns per Taxi von Weingut zu Weingut kutschieren zu lassen oder gleich auf einen der vielen Weintour-Anbieter zurück zu greifen. Wir entschieden uns für letzteres. Ich erstellte eine Liste von Weingütern, die für uns wichtig waren, schrieb noch drei Fragen dazu („Lunch included?“, „Pick-up point?“, „Price?“) und ließ die Rezeption mal machen. Unbedingt sehen wollten wir: Simonsig, Zevenwacht und Vergelegen. Interessant fanden wir zudem: Beyerskloof, Delheim, Hartenberg, Jordan, Kleine Zalze, Kings Kloof, Meerlust und Warwick. Ich hatte der Dame an der Rezeption erklärt, dass wir mindestens zwei unserer „Unbedingts“ besuchen wollen und gerne noch zwei unserer „Interessants“ sehen würden. Später rief sie an, dass sie uns eine Tour gebucht hätte mit den Weingütern: Tokara, Thelema, Rustenberg, Muratie mit Mittagessen in Delheim. … Man muss halt auch delegieren können… Sie erklärte uns, dass unsere Wunschliste zu weit verstreut sei und daher nur eine private Tour in Frage gekommen wäre, die so kurzfristig aber leider nicht auf die Beine gestellt werden konnte. Gut, vielleicht schaffen wir es ja auch von Kapstadt nochmals hier her. Die Weintour war auch so ein voller Erfolg und obwohl wir eigentlich gar keinen Wein kaufen wollten – wir müssen den schließlich noch ein Weilchen mit uns rum führen –, kauften wir doch vier Flaschen plus ein Fläschchen Olivenöl.

Wine Tasting Tour

Lekker Stellenbosch

Wir kamen am späten Nachmittag zurück, Anja ruhte sich etwas aus und ich surfte und schrieb Mails. Viel freie Zeit hatten wir nicht, denn abends mussten wir es uns ja schon wieder gut gehen lassen, beim Hotel-Dinner.

Stilvolles Ambiente

Stilvolles Ambiente

[Anja:] Für alle kulinarisch Interessierten…

  • Aperitif: Lime and Strawberry infused Sangria
  • Vorspeise: Smoked Chicken Tian, layered with roasted Peppers & served with sweet chilli sauce OR Kudu Carpaccio with roasted & marinated Vegetables with Vinaigrette (wir haben beides genommen)
  • Hauptgang: Fan Fillet with Youngberry Sauce served in Cinnamon Sweet Potato
  • Nachspeise: Honey & Rum grilled Nectarines with Mascarpone & Berries OR Strawberry Shortbread Tartlets with Mascarpone (auch hier haben wir beides genommen)
Sylvester Dinner

Sylvester Dinner

Gegen halb Zwölf sind wir dann raus auf die Straßen Stellenboschs, aber das Studentenstädtchen zeigte sich während der Sommerferien sehr feiermüde. Die Straßen waren leer und in den wenigen offenen Bars, die wir um unser Hotel fanden, saßen auch nur kleine Grüppchen zusammen. Anja und ich fanden somit problemlos einen Platz und gönnten uns eine kleine Flasche Champagner zum Anstoßen. Sylvester hier in den Winelands war ruhig und entspannt, vielleicht ein kleines bisschen zu ruhig, aber das richtige, um auszuspannen.

Prosit Neujahr!

Prosit Neujahr!

Das Frühstück am nächsten Tag war wohl eher ein „Spätstück“ und wir verbrachten den heutigen Neujahrstag wie den gestrigen: entspannt und very laid back mit Laptop am Pool. Abends hatten wir uns mit einem Kollegen meinerseits, Georg, und seiner Frau zum Essen im Asara Wine Estate verabredet. Der Abend verging wie im Fluge und wir merkten nicht, wie es mittlerweile bereits kurz vor elf geworden ist.

[Anja:] Auch hier gab es vorzügliches Essen. Ich hatte Springbok Fillet, das so zart zubereitet war, dass es auf der Zunge verging, dazu gab es einen Serviettenknödel. Jörg genoss eine Ente und zum Nachtisch gab es Ziegenkäse-Törtchen mit Karamell und Eis und eine große Portion Kaiserschmarrn. Klingt hier natürlich unheimlich normal und witzlos, war aber alles köstlich und raffiniert gekocht. Kein Wunder, der Koch ist ein deutscher Michlin-Sterne-Koch (dessen Namen ich allerdings wieder vergessen habe 🙁 )

Morgen geht ’s dann weiter nach Kapstadt. Unser Aufenthalt in Stellenbosch hat unseren Budgetrahmen deutlich gesprengt, doch kann es dafür einen besseren Anlass als den Jahreswechsel geben? 2009 stand vollends im Zeichen unserer Reise (wenn auch anfangs nur durch Vorbereitungen) und wir wollten dafür einen geeigneten Ausklang finden. Auch wenn die Reise nicht durchgängig entspannt und ruhig war, wollten wir dieses Jahr Sylvester genauso verbringen und da hat uns Stellenbosch nicht enttäuscht.

 

 

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• Donnerstag, Dezember 24th, 2009

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Dear family and friends, closest blog readers,

We like to seize the opportunity and this time of the year to wish you all merry Christmas and a happy new year.

This year’s Christmas is going to be a whole different for us. It’s the first time we celebrate together and without our loved ones at home, but we will not be alone at all. Our friends, Jan & Trevor, who we had the privilege to get to know during our journey, invited us to celebrate Christmas together with them and their family. Moreover, the weather makes for a complete up-site-down-feeling for us. For about 9 months we are experiencing summer (half a year of which here in Africa), and it will not be any different on Christmas. Thus, it might not sound funny that we still not really in the proper mood for Christmas.

New Year’s Eve we will spend in Stellenbosch and treat ourselves in the winelands, after which we visit Cape Town and reach the quasi-destination of our journey—nevertheless, we will continue travelling for a couple of weeks.

We look back on a very exciting year in which we experienced a lot. We are very grateful to have such a wonderful family that gave us so much support while preparing our journey and during the travel. Likewise we want to thank our friends which enabled us to almost meet the scheduled departure date by all their practical and emotional help. Last, but definitely not least, we like to seize this opportunity to thank all our colleagues who are looking after our tasks during our absence and who are taking care that nothing gets lost.

Our journey guided us through Europe, the Middle East, and finally Africa. Not only have we seen lots of historic places and natural wonders, yet also met lots of lovely people and got to know new friends like Markus who we met in Istanbul and whose journey through Asia is about to come to an end, like Jan & Trevor who we met in Aqaba and who are our longest and dearest travel mates, or like our English-French-Spanish-German-Landrover-Toyota-Renault-Nissan-convoy consisting of Chris, Carl, Laurent, Boni and Pepe and their families. Our most loyal and forgiving companion must not be unmentioned: “Willi”, our car. He has been with us about 40’000 km on the road and never really failed us.

The helpfulness of people when we faced a problem really impressed us. Among the many we like to thank and name here especially Khaled, who helped us so much in Egypt, Edwin, who supported us in Malawi, or just recently Alwyn in South Africa, who was helping us like an old friend when our second tank leaked and we spoiled our diesel all over his drive-way.

All of the above mentioned and all the many unnamed here contributed to our small “Initiative Rückenwind” such that we can look back to a year full of experience which obeys the maxim: “Think positive and wait to be surprised!” In the media at home Africa is usually depicted as a continent full of crime and violence, however, our “see-for-yourself”-experience is solely positive and we will judge the news about Africa differently in the future. Of course, there is crime, violence, and fighting in Africa, but there is so much more…

We have a few weeks to go, before we will head home in mid of February and restrain from travelling for a long time. Until then we will spend the remaining time in South Africa, Lesotho and Swaziland visiting friends and be visited by friends and we will continue to (hopefully) fill you with enthusiasm with our blog and all the pictures.

Sunny Christmas-greetings,

Anja & Jörg

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• Montag, November 30th, 2009

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Aus dem Londiningi mussten wir gestern leider ausziehen, da die Besitzer Nathalie und Alexander leider kein Zimmer mehr für uns für die folgenden Tage haben. Wir haben uns heute noch lang mit Alexander unterhalten. Er gab uns wertvolle Tipps für die Weiterfahrt und Anja bekam sogar noch ein deutschsprachiges Buch zum Abschied geschenkt. Der Abschied fällt schwer, hier hat ’s uns sehr gut gefallen und man hat sich unser äußerst fürsorglich angenommen. Kein Wunder, dass dies Guesthouse derzeit auf Platz 1 im Tripadvisor ist.

Bevor wir unser neues Quartier, das Rivendell Guesthouse (S 22° 32.696’, O 17° 05.353’), bezogen, haben wir uns noch die Sehenswürdigkeiten Windhoeks (ursprünglich: „windige Ecke“) angeschaut: das alte Obergericht, den Bahnhof mit den alten Lokomotiven und Wagons davor, die „Turnhalle“, den Werth Lookout, das schmucke Gebäude der Kaiserlichen Landvermessung, den Gathemann’s Komplex, das alte Amtsgericht, das State House, das Ludwig-von-Estorff-Haus, die Christuskirche, den Tintenpalast, die alte Feste, die Kaiserliche Realschule, die kleinen Schlösschen um die Sanderburg und natürlich – man scheint anscheinend nicht in Windhoek gewesen zu sein, wenn man nicht hier gewesen ist – Joe’s Beer House, wo wir allerdings bereits vorgestern Abend waren.

Windhoek

Windige Ecke

Ebenfalls bereits Samstag kümmerten wir uns um einen Wartungstermin für unseren Willi, doch sowohl bei Toyota Pupkewitz als auch bei Ritter’s Toyota war leider nur der Verkauf offen, kein Service. Wir mussten also heute wieder vorstellig werden, nur um zu erfahren, dass bei Pupkewitz diese Woche gar nichts mehr frei ist und Ritter erst am Freitag einen Slot zur Verfügung hätten. Glücklicherweise hatten Michael und Elmar, zwei Deutsche, die die gemeinsame Liebe zum Reisen in Namibia teilen, uns noch einen Tipp gegeben: den VK Workshop von Reinhard in der Nähe vom Savanna Car Hire bei S 22° 34.715’, O 17° 04.959’. Keine Toyota-Vertragswerkstatt, doch vollkommen ausreichend fürs Einfetten und die kleineren Reparatürchen, die wir benötigen. Reinhard hat immerhin einen Termin Mittwochfrüh für uns ermöglicht und so schauen wir mit Spannung diesem Tag entgegen. Spätestens Donnerstag planen wir dann weiterzufahren.


Category: Namibia  | 2 Comments

2 Responses

  1. 1
    Roland 

    Hi Anja & Joerg

    habe Euere Karte im Cafe vorgefunden. Leider bin ich jetzt zu spaet dran, dass wir uns treffen koennten, denke ich. Trotzdem vielen Dank fuer die Gruesse von Julia. Solltet Ihr ja vielleicht doch nochmal nach Windhoek reinkommen, dann meldet Euch doch bitte: +264 (81) xxxxxx oder
    +264 (61) xxxxxx

    Alles Gute fuer Euere weitere Reise, wenn ich mal mehr Zeit hab, schau ich mir die webpage nochmal genauer an.

    Ciao

    Roland

  2. 2
    kaschidH 

    Hallo Ihr Zwei,

    ich nehme mal an, dass ihr mal wieder netzlos unterwegs seid oder Euch eher auf der Facebook-Basis tummelt. Trotzdem Euer Wetter scheints so gar nicht weihnachtlich ist, wünschen wir Euch schöne Weihnachten. Ich nehme nicht an, dass ihr Euch gegenseitig die dicken Geschenke machen werdet – die Reise an sich ist glaube ich das größte -, so dass sich der Weihnachtsmann aller Ruhe hier tummeln kann. Hier hat er auch Schnee und am WE waren so rund 15 Grad unter null… Wir hoffen also auf weiße Weihnachten… Gruß von Silvia, Karsten, Svea und ? 😉 mit Ronja…

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